Ich habe viel gestöbert hier und bin entsetzt über Preise.
Die traditionelle norwegische Handwerkskunst wird bei uns geachtet, denn es ist nicht nur ein handwerklicher Prozess, sondern auch unsere kulturelle Identity und auch unser Stolz. Ich stricke gerne Lusekofte. Ich würde niemals meine Pullover für wenig Geld anbieten. Ich sehe hier Werke unter 2 Euro. Sweater, Tücher und so weiter. Ich denke hier geht auch Provision ab an den Anbieter? Was bleibt dann über? Ist es dann Qualität? Alles wird teurer. warum wird handmade dann immer billiger? Ist es ein Hobby hier? Ich verstehe diese Seite nicht so ganz. Danke.
Hei, ich weiß man kann auf einer Website für digitale Anleitungen keine fertigen Produkte kaufen. du bist also der Meinung Mutti Eddy, dass ein persönlicher Gewinn von vieleicht 50 cent pro Anleitung okay ist?
Ich denke doch, dass viel Arbeit in den Designpatterns steckt. Ich verkaufe auf einer anderen Seite auch Strickdesign und verkaufe sehr gut. Ich kann diese Preise hier nicht verstehen. Damit geht man auf Dauer pleite. aber vielleicht ist das hier auch Hobby bei euch?
ich glaube, die meisten Autorinnen und Autoren sind durchaus stolz auf ihre hier vorgestellten Werke!
Beim Anmelden als Autor muss man seine Steuernummer hinterlegen und natürlich auf die hier erzielten Einnahmen die entsprechenden Steuern bezahlen - also reines Hobby ist das nicht.
Aber, und jetzt kommt ein deutliches aber: wie GreatOwl weiter oben sagt, gibt es immer wieder Leute, die sich über die Anleitungspreise beschweren und am liebsten alles kostenlos downloaden möchten.
Erst vor einigen Tagen/Wochen war darüber hier im Forum eine lebhafte Diskussion, warum man für Anleitungen überhaupt bezahlen sollte ...
Gleichzeitig wissen wir alle, dass momentan gefühlt alles teurer wird, aber die Menschen nicht unbedingt mehr im Geldbeutel haben. Deshalb sollten die Preise für die Anleitungen auch so sein, dass auch Leute mit geringerem Einkommen sich eine Anleitung kaufen können.
Außerdem kommt es auch darauf an, wie umfangreich und aufwendig eine Anleitung ist:
Viele verschiedene/komplizierte Muster - dann höherer Preis, "nur" ein einfaches Muster, das nach wenigen Reihen immer wiederholt wird - dann kann der Preis auch etwas niedriger ausfallen.
Gleichzeitig kommt es auch darauf an, wieviele Anleitungen es in dem jeweiligen Segment gibt:
Ist es etwas Neues und nur 1 oder 2 Personen bieten zu diesem Thema etwas an, dann sind die Preise sicher auch etwas höher, als in einem Bereich, in dem es viele hundert Möglichkeiten zur Auswahl gibt (z. B. Tücher).
Hallo Mevag
noch eine Ergänzung: Man verkauft eine Anleitung ja nicht nur einmal. Wenn Sie erfolgreich ist, kann man damit schon Gewinne erzielen. Allerdings ist nicht immer vorhersehbar ob eine Anleitung Erfolg haben wird oder nicht.
god morgen,
hei liebe Seramo, ich muss noch einmal schreiben wie schön ich es finde dass es hier ein soziales Engagement für ärmere Menschen gibt und dass ihr eure Anleitungen darum billiger macht. Das wusste ich nicht. Ich wünsche euch allen Godt nytt år, ein gutes neues Jahr!
nur noch eine Ergänzung zu meinem Text:
natürlich haben viele Autor/-innen im Blick, dass die Käufer der Anleitungen dafür nicht immer viel Geld ausgeben können oder wollen.
Das heißt aber nicht, dass wir unsere Anleitungen unbedingt "unter Wert" verkaufen wollen und sie automatisch immer billiger machen.
Das Ziel aller Autor/-innen ist doch sicher, möglichst viele Verkäufe für die eigenen Werke zu erzielen.
Allerdings stehen wir immer im Spannungsfeld, wie viel potentielle Käufer/-innen für eine Anleitung ausgeben wollen.
Da muss man dann einen Mittelweg finden, bei dem der Kaufpreis die Interessenten nicht abschreckt, aber gleichtzeitig auch den geleisteten Aufwand berücksichtigt.
Auch Dir und allen anderen einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr!
Liebe Grüße
Monika
War früher auch so ein Mecker(-Denker, hätte ich mir früher nicht getraut zu sagen).
Tja bis ich selber anfing zu Handarbeiten. Ab da war mir klar, Selbstgemachtes kann nicht billig sein, wenn die Ersteller/innen davon leben oder zumindest etwas davon profitieren wollen.
Ich will damit ausdrücken, dass es auch einfach nur das Hintergrundwissen.
Ein anderer Aspekt ist sicherlich der negative Touch den Handarbeiten noch in manchem Kopf hat - ist ja " nur" Hobby. Ich denke da können und sollten wir selbstbewusster sein. Egal ob Anleitung schreiben, selbst hergestelltes Material wie Stoff, Wolle oder ein fertiges Werk ist genauso viel Wert wie z.B. ein Handwerk.
Hallo.
Ich bin auch so eine, die erst mal nach kostenlosen Anleitungen sucht. Einfach, weil ich übers Sockenstricken und Eierwärmer ohne Anleitung noch nicht hinausgekommen bin.
Ich freue mich, da es hier preiswerte Anl. gibt. Habe schon ein paar davon gekauft u im To-Do-Ordner gespeichert. Ich wünsche mir für 2026 die Energie etwas davon zu beginnen.
ich weiß die Arbeit zu schätzen und ich kann mir sehr gut vorstellen, wie viel Arbeit es ist.
LG Sandra
Ich würde mal sagen, manche Anleitung ist günstig oder preiswert, wie SannaApfel schreibt.
Es soll ja zum Kauf einladen.
Als "Billig und ohne Stolz" angeboten würde ich sie nicht betrachten.
Wie meine Vorschreiberinnen schon erwähnt haben, summieren sich die Einnahmen ja hoffentlich mit vielen Verkäufen und ich kann auch die Personen verstehen, die nicht die dicken Geldbörse haben und wenn sie etwas anfertigen möchten kommt ja zur Anleitung noch der Materialpreis dazu, der ja auch nicht ohne ist.
Früher war Handarbeit vielleicht günstiger als Kaufware. Das kann man heute nicht unbedingt sagen.
LG Claudia
Was das Material anbelangt: Seit einiger Zeit verwende ich günstige Wolle.
Selbst bei teurem Material dürften sich immer noch Alternativen finden lassen.
Was mich (mit Sehbehinderung) davon abhält teurere Anleitungen zu kaufen, sind die fehlenden Angaben. Gibt es eine Häkelschrift oder Strickcharts die gut lesbar, und sogar vergrößert noch lesbar sind (und es gibt viele die vergrößert nur verschwommen oder pixelig sind), oder sind nur Bilder dabei, wo ich nur mit viel Fantasie was erkenne.
Ich finde es faszinierend und beeindruckend, wie viele Handarbeitsfreundinnen Anleitungen erstellen. Und natürlich auch davon, wie viele sich selbst ein Design ausdenken, dieses umsetzen und dann, wenn es gelungen ist, den Prozess in Schritte unterteilen und eine nachvollziehbare Anleitung verfassen. Ihr habt meine vollste Bewunderung!
Ich selbst bin seit meiner Kindheit beim Häkeln und Stricken geprägt von Handarbeitsheften (oder Handarbeitsbüchern), in denen man jeweils gebündelt eine ganze Reihe von knappen, aber überwiegend präzisen Anleitungen vorfand. Diese Anleitungen waren vermutlich von den herausgebenden Verlagen redaktionell geprüft - auch hinsichtlich der verwendeten Formulierungen. So war eine begriffliche Konsistenz gegeben. Ich konnte mich ganz überwiegend (aber nicht immer!) auf diese Anleitungen verlassen.
- Bei den Anleitungen auf Portalen wie diesem hier sind die Anleitungen oft sehr lang und man muss jeweils mehrere Seiten ausdrucken, wenn man beim Häkeln oder Stricken nicht immer auf einem Bildschirm nachsehen will. Häufig ist das sicher der verwendeten komfortablen Schriftgröße geschuldet. (In Handarbeitsheften wurden und werden sehr kleine Schriften verwendet, um viele Anleitungen auf wenig Platz unterbringen zu können.)
- Exakte Erklärungen für bestimmte Arbeitsschritte werden teilweise durch Fotos ersetzt, was nicht immer das Verständnis erleichtert, aber eben viel Platz auf dem Papier (bzw. in der Datei) in Anspruch nimmt.
- Sprachlich sind die Erläuterungen nicht immer ganz konsistent und ab und zu missverständlich.
Vermutlich stehe ich mit meinem Wunsch nach kompakteren und weniger bebilderten Anleitungen im Gegensatz zu den allermeisten Kundinnen hier. ;-) Und mir ist klar, dass gerade die Ausführlichkeit und die vielfältige Bebilderung viel Arbeit für euch Anleitungserstellerinnen bedeutet.
Was mich auch manchmal vom Kauf abhält: Die Sorge, dass Modellfotos und -anleitungen von KI erstellt sein könnten und eben keine getestete Handarbeit darstellen. Oder kann das bei CP gar nicht passieren?
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