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Community & Hilfe
Liebe Community,
mögt Ihr erzählen, welches Eurer Projekte so richtig heftig schiefgegangen ist? Konntet Ihr das Projekt retten / fertigstellen oder wurde es ein Ufo = unfertiges Objekt oder eine Totalabbruch?
Oh, da habe ich eine Geschichte.
Vor Jahren wollte ich mir ein Kleid aus kariertem, geerbtem Stoff nähen.
Ich hatte einen hübschen Schnitt ausgesucht und alles zugeschnitten, genäht und beim Reißverschluss einnähen fiel es dann auf. Der Stoff machte am Reißverschluss Wellen... Angezogen hatte ich dann Beulen am Rücken...
Ich hatte beim Zuschneiden nicht darüber nachgedacht, dass die diagonal zugeschnittenen Teile sich anders dehnen als die im Fadenlauf zugeschnittenen.
Nachdem ich versucht habe es irgendwie zu korrigieren...was nicht klappte, landete dieses Kleid leider in der Mülltonne.
Ich hatte mal einen Pullover fertig gestrickt und zusammengenäht. Dann habe ich ihn voller Stolz anprobiert und gesehen, dass etwas nicht stimmt: Ein Ärmel war ein ganzes Stück länger als der andere, ich hatte mich einfach bei den Reihen verzählt. Also ein Ärmel wieder raus - findet mal die Fäden, die zum Vernähen benutzt wurden, vor allem bei dunkler Wolle - Ärmel aufgetrennt, gekürzt, wieder angestrickt und eingenäht. Zum Glück war es der richtige Ärmel: derjenige der zu lang war.
Wollige Grüße
Irene
Das schlimmste Projekt war auch noch ein zeitintensives und nicht ganz billiges Strickstück. Ein Shirt in Patch Technik. Super gut beschrieben, individuell anpassbar und mit Sockenwolle zu arbeiten. Eigentlich ein Träumchen, wenn denn die Sockenwolle nicht so kratzig wäre. Für Socken top, und auch extrem strapazierfähig. Aber nicht für ein Shirt.
Dummerweise hab ich das erst gemerkt, als ich fast fertig war. Die wunde Stelle am Finger über die der Faden lief... das hätte mir zu denken geben können. Ich nutz das Shirt jetzt als originelle Wolletasche (Ärmel- und Halsöffnung vernäht), und werde das Shirt irgendwann einmal mit weicher Wolle stricken.
🤭 Solche Projekte kenne ich auch. Ein Raglanpullover sollte es werden mit einem tollen Muster, welches aber erst beginnen sollte nach der Still-Legung der Ärmel. Alles hat gepasst, Raglanschräge lang genug, Ärmel stillgelegt, dann das Muster und nur noch in Runden. Irgendwie war dann nach etlichen Zentimetern schon zu sehen, dass irgendetwas nicht stimmte. 😇 Ja, das tolle Muster hatte einen riesigen Maschenverbrauch, das hatte ich nicht beachtet und zu wenig Maschen zusätzlich aufgenommen. 🙁 Letztendlich habe ich alles wieder aufgetrennt😉 und das Muster wurde weit "weggeschoben" auf meiner Musterwunschliste.
Ich habe vor Jahren mal eine Jacke aus richtig teurem Garn gestrickt, mit vielen Zopfmustern. Ich fand sie superschön nd sie passte perfekt....
dann habe ich sie im Wollwaschprogramm gewaschen und nicht gewusst, das ich die Schleuderfunktion ausschalten muss.... Die 1200 Umdrehungen haben die Jacke so verfilzt, das ich sie nicht retten konnte. Ich habe sie nicht weggeworfen, das konnte ich nicht übers Herz bringen, und meiner Schaufensterpuppe (Kleidergröße 36) passt sie noch.
Mir ging es auch mal so ähnlich wie Nadeleule. Wunderschöner Wollpullover, selbst ausgedachtes Design, perfekt auf Figur gestrickt, heiß geliebt und oft getragen. Aber dann: Falsches Programm bei der Waschmaschine erwischt. Totalschaden! Ich habe mich seeehr geärgert!
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