oh bei uns ist das ein Virus der sogar junge erwachsene Männer(24) ergriffen hat, er hat sich solche rechteckigen *Strickrahmen besorgt und strickt sich jetzt ein passendes Kissen für den Hemdenquilt den ich ihm vor Jahren genäht habe, die zwei jüngsten Enkel nähen, das Mädel (9) lernt jetzt von der Mama das häkeln und hat einen Pinguin in arbeit. In unserer Familie wurde schon immer viel Handarbeit gemacht, gestickt, gestrickt, gehäkelt und genäht. Mein Mann unterstütz mich und mein Hobby auch seh.
Ich bin auch glücklich, einen Mann zu haben, der sich mit mir an meinem Hobby und allem, was dabei heraus kommt, freut. Mit meiner Nachbarin und Freundin stricke ich öfter mal gemeinsam. Mein Sohn und Familie sind sehr dankbar und haben große Wertschätzung allem gegenüber, was ich für die Enkelinnen stricke. Das macht natürlich doppelt Freude. Und meine Freundin freut sich, wenn sie auch mal was Gestricktes oder Gehäkeltes geschenkt bekommt.
Also mein Umfeld reagiert positiv auf mein Hobby. Meine Mutti zeige ich immer, was ich Neues fertig habe, und sie zeigt es dann ihren Damen, wenn sie sich treffen. Jeder bewundert es, und ich muß dann dies oder das noch einmal häkeln zum Verschenken.
Letztens hatte ich für meinen Sohn seine Kollegin ein Glücksschwein gehäkelt und hingeschickt (sie war in Charantäne), sie hatte sich so darüber gefreut, das sie mir als Dankeschön ein kleines Päckchen mit deutschen Leckereien geschickt hat. Da macht es doch Spaß.
Viele fragen mich auch, ob ich überhaupt noch Platz habe für all die Figuren (ich häkel meist kleine Figuren, sonst wär da kein Platz mehr) :-)
Zur Zeit sind mal zwischendurch Perlenarbeiten dran, die nehmen ja nicht viel Platz weg, nur das ganze Material dafür schon.
Mein Mann hat selber mehrere Hobbys, die teilen wir (meine und seine). Wir fragen uns gegenseitig nach Verbesserungsvorschlägen.
In meinem Umfeld mögen die meisten meine Handarbeiten, fragen sogar das ein- oder andere Mal ob ich z.B. zum Geburtstag etwas spezielles für sie mache... Zusammen Handarbeiten findet aber nicht statt. Ich würde dann wahrscheinlich sowieso nicht vorankommen, dafür lasse ich mich zu gerne ablenken.
Im Freundeskreis gibt es oft Bitten ob ich ihnen was stricken kann. In der Familie wird es eher belächelt. Aber das ist mir egal. Für mich bedeutet es Entspannung und das zählt
Das ich Handarbeiten mache, wissen nur mein Mann und meine Tochter.
Mein Mann unterstützt mich bei Ideensuche. Und die entstandenen Puppenkleider können sich meine Enkelkinder darüber freuen.
Die nächste Puppenkleidung wollte ich dann den Kindergarten geben. Ist leider momentan nicht möglich.
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