
Vielen Dank für dein Besuch auf meinem Blog zum Thema: Dreieckstuch „Blätterzauber“ aus nur 1 Bobbel häkeln.
Lerne in meinem Crazypatterns Blogbeitrag, wie du in wenigen Stunden ein gemütliches Dreieckstuch aus nur einem Bobbel häkelst. Tipps, Garnideen und Farbverlauf-Optionen stelle ich dir vor und somit bist du perfekt gerüstet für dein nächstes DIY-Projekt.
Wenn du das Dreieckstuch nachhäkeln möchtest, empfehle ich dir,
vor Beginn der Arbeit diese kostenlose Häkelanleitung vollständig durchzulesen.
Ggf. hast du durch die Tipps, die ich dir in dieser Anleitung gebe, noch eine kleine Abwandlung geplant. Diese könntest du während des Häkelns somit gleich berücksichtigen.
Damit das Ganze für dich etwas übersichtlicher wird, untergliedere ich meine kostenlose Häkelanleitung für das One Bobbel Dreieckstuch, so dass du anhand der Überschriften schnell die Dinge findest, die dich als Häkler oder Häklerin interessieren.
Folgende Einteilung findest du in diesem Blog-Beitrag:
- notwendige Kenntnisse zum Häkeln des Dreieckstuchs
- erforderliches Material
- Muster für das Dreieckstuch
- Größe des fertigen Tuches
- ausführliche Anleitung zum Häkeln des Tuches
- Tipps zur individuellen Abwandlung
notwendige Kenntnisse zum Häkeln des Dreieckstuchs:
- Magic-Ring oder Luftmaschen am Beginn des Tuches
- Luftmaschen
- Stäbchen
- Doppelstäbchen
- Fäden vernähen
erforderliches Material
- 3-fädiger Bobbel mit 750 m Lauflänge
- Häkelnadel Nr. 3,0 oder 3,5
- Nähnadel, zum Vernähen des Anfangsfadens und des Endfadens
- Schere
Ich habe folgenden Bobbel verarbeitet:
3-fädiger Bobbel „Blätterzauber“ mit 750 m Lauflänge (gewickelt von Nicole Rudolph alias Beaniemonster)
Der Bobbel beginnt mit 3 Fäden gelb, danach wechselt immer 1 Faden von gelb in einen Orangeton. Wenn 3 orange Fäden vorhanden sind, wechselt immer 1 Faden von orange in einen hellblauen Farbton. Wenn 3 hellblaue Fäden vorhanden sind, wechselt immer 1 Faden in einen grünen Farbton. Wenn alle 3 Fäden in grün vorhanden sind, endet der Bobbel nach einigen Reihen.
Die Farbwechsel sind mit kleinen Knoten verbunden. Diese Knoten sieht man beim gehäkelten Dreieckstuch später nicht mehr.
Da der Bobbel keine Tuchwicklung war, beginnt das Tuch in gelb über mehr Reihen, als ich später am Ende das letzte grüne Stück gehäkelt hatte. Trotzdem ist das Tuch sehr hübsch, denn durch den Wechsel von immer nur einem der 3 Fäden auf die nächste Farbe, erfolgt der Farbwechsel fließend und harmonisch. Und was soll ich dir sagen: Bei der letzten Reihe, die doch ganz schön lang war, war ich doll aufgeregt, denn ich wusste nicht, ob mein Garn noch für die komplette Reihe reicht.
Aber, ich hatte Glück, denn am Ende der Reihe war noch ein Fadenrest von ca. 54 cm übrig. Da war ich doch ziemlich happy.

Im Bild oben siehst du den restlichen Faden am Ende der letzten Reihe. Das war wirklich knapp!
Wenn ich nicht gereicht hätte, dann käme eine Notlösung in Betracht. Ich hatte noch von meinem Pullover „Blumenwiese“ einen kleinen Rest. Der Grünton hatte zwar mit 4 Fäden, aber ich hätte dann 1 Faden weggelassen, damit es passt. Zum Glück war es nicht erforderlich, denn aus einem 4-fädigen Bobbel einen 3-fädigen Häkelfaden zu machen, ist schon sehr aufwändig, aber es geht.
Also kleiner TIPP:
Reicht dein 3-fädiger Bobbel nicht, kannst du auch aus einem 4-fädigen Bobbel oder besser aus einem 4-fädigen Bobbelrest einen Faden Stück für Stück abtrennen. Am besten machst du das direkt beim Häkeln. Immer so 1/2 m bis 1 m abtrennen, 3 Fäden verarbeiten und den 4. Faden aufwickeln. Entweder als kleinen einfädigen Knäuel oder du wickelst den Faden um eine alte Banderole oder ein Stück Pappe. Irgendwann findet der einzelne Faden auch mal seine Bestimmung…
Muster für das Dreieckstuch:
Das Muster ist ganz einfach.
Es werden immer 3 Stäbchen in die Lücken der Vorreihe gehäkelt.
Am Anfang und am Ende erfolgen Zunahmen für das Vergrößern des Tuches von Reihe zu Reihe.
Im Prinzip wiederholen sich die Reihen, oder besser gesagt die Reihe, immer wieder, denn die Maschen sind immer dieselben, nur erhöht sich die Breite nach jeder Reihe, so dass das Tuch gleichmäßig zu einem schönen Dreieck wird.
Wenn du Häkelschrift lesen kannst, dann findest du diese handschriftlich nachfolgend für die ersten Reihen:

In den beiden Bildern oben siehst du den Start des Tuchs mit Reihe 1, einmal ohne und einmal mit eingezeichneten Maschen.

In den beiden Bildern oben siehst du den Start des Tuchs bis Reihe 3, ebenfalls einmal ohne und einmal mit eingezeichneten Maschen.
Nachfolgend noch die Häkelschrift für das Tuch:

Wenn du keine Häkelschrift lesen kannst, dann nutze die nachfolgende ausführliche Häkelanleitung. Dort habe ich dir in Worten beschrieben, was du auf den oberen Bildern siehst.
Größe des fertigen Tuches
Mein Tuch hat nach dem Häkeln mit dem angegebenen Garn und der Nadelstärke 3,5 - aber ohne baden, ohne spannen folgende Größe:
- Breite oben: ca. 152 cm
- Tiefe bis zur Tuchspitze: ca. 62 cm
- Länge der gleichen Seiten: ca. 98 cm
ausführliche Häkelanleitung für das Dreieckstuch „Blätterzauber“
Das Tuch wird ein gleichschenkliges Dreieck. Das heißt, es bekommt eine lange Seite, die Basis und durch die Zunahmen bekommt es zwei gleichlange Schenkel. Diese gehen rechts und links von der Tuchspitze nach oben zur Basis.
Das Tuch wird in der Mitte der langen Seite (der Basis) begonnen.
Wenn dir das zu kompliziert erscheint, dann denke nicht weiter darüber nach, sondern häkle einfach so, wie ich es dir nachfolgend beschreibe. Die Form entsteht von ganz allein…
TIPP:
Häkle schön locker. Nimm ggf. eine größere Nadel. Nur dann, wenn du schöne lockere Maschen häkelst, ist dein Tuch angenehm zu tragen und verhält sich nicht wie ein Brett.
TIPP:
Soll dein Tuch noch schneller breit werden, so kannst du auch anstelle der 1 Luftmasche zwischen den 3-er Gruppen mit Stäbchen 2 Luftmaschen häkeln. Das müsstest du direkt von Reihe 1 an ändern. Beachte jedoch, dass das Tuch in diesem Fall auch noch größere Löcher erhält.
TIPP:
Hast du einen Flauschfaden, z. B. aus Mohair oder Alpaka, so könntest du ihn als Beilauffaden, also als 4. Faden mitlaufen lassen. Du brauchst dann mind. die Lauflänge des Beilauffadens, den dein Bobbel hat und die Nadelstärke sollte angepasst, also vergrößert werden, so dass dein Häkelstück weiterhin schön locker fällt.
Maschenanschlag:
Du machst einen magischen Ring und häkelst dahinein die Maschen, die ich dir als Reihe 1 beschreibe.
Kannst du keinen magischen Ring, so häkle 2 Luftmaschen.
Stich anschließend in die zuerst gehäkelte Luftmasche ein und häkle die Maschenfolge, die ich dir als Reihe 1 nachfolgend aufgeschrieben habe. Die erste Luftmasche übernimmt somit die Funktion des Magischen Rings.
Alternativ kannst du auch direkt mit der Reihe 1 starten, dann ist die zuerst gehäkelte Luftmasche der 5 Luftmaschen am Anfang der Reihe, ebenfalls der Ersatz für den magischen Ring.
Du arbeitest somit die Maschenfolge von Reihe 1 direkt in die erste Luftmasche, die sich direkt hinter dem Fadenanfang befindet.
Suche dir den für dich passenden Start der drei oben genannten Varianten aus und häkle wie folgt:
Reihe 1:
Häkle 5 Luftmaschen, 3 Stäbchen, 3 Luftmaschen, 3 Stäbchen, 1 Luftmasche, 1 Doppelstäbchen.
(Häkle die o. g. Maschen alle in den Magic-Ring / Fadenring / in die erste Luftmasche. Je nachdem, wie du dein Tuch begonnen hast.)
Beim Zählen der Maschen zählen die ersten vier Luftmaschen als Ersatzstäbchen.
Du hast somit jetzt 13 Maschen.
Erklärung zu Reihe 1 und warum wir so und nicht anders häkeln:
Die 5 Luftmaschen am Anfang der Reihe bilden ein Ersatzdoppelstäbchen und eine Luftmasche, die eine Lücke zwischen dem Ersatzdoppelstäbchen und der folgenden 3-er Gruppe Stäbchen bildet.
Die 3 Luftmaschen zwischen den beiden 3-er Gruppen Stäbchen stellt die mittlere Tuchspitze dar.
Die folgende Luftmasche bildet wieder die Lücke zur Randmasche und das Doppelstäbchen ist die Randmasche.
Wenn du magst, kannst du dir die 3 Luftmaschen der Tuchspitze mit einem Maschenmarkierer kennzeichnen. In jeder Reihe wird an dieser Tuchspitze zugenommen, indem du immer um die 3 Luftmaschen wie folgt häkelst: 3 Stäbchen, 3 Luftmaschen, 3 Stäbchen. Wenn du die Spitze am Anfang noch nicht erkennst oder wenn du sicher gehen willst, dass du sie beim Häkeln nicht versehentlich übersiehst, so setze immer wieder den Maschenmarkierer eine Reihe höher in die Lücke um die 3 Luftmaschen.
Die Randmaschen an der rechten und linken Außenkante werden am Reihenanfang immer durch 4 Luftmaschen gebildet und am Reihenende immer durch ein Doppelstäbchen. Somit erreichst du eine schöne lockere Kante und dein Tuch zieht sich seitlich nicht so zusammen.
Auch an der rechten und linken Außenkante wird in jeder Reihe zugenommen.
Am Reihenanfang wird die erste 3-er Gruppe Stäbchen immer in die Lücke um die Luftmasche zwischen dem Doppelstäbchen und der ersten 3-er Gruppe Stäbchen gehäkelt.
Am Reihenende wird die letzte 3-er Gruppe Stäbchen immer um die Luftmaschenkette gehäkelt.
In jeder Reihe erhöht sich die Anzahl der 3-er Gruppen mit Stäbchen um 2 Stück.
Eine 3-er Gruppe Stäbchen kommt am Reihenanfang dazu und eine 3-er Gruppe Stäbchen kommt am Reihenende hinzu.
Durch die zusätzlichen Luftmaschen am Reihenanfang und das Doppelstäbchen am Ende und durch die Luftmaschen, die sich zwischen den 3-er Gruppen Stäbchen befinden, wird das Tuch nicht gleichseitig, sondern gleichschenklig. Es wird somit schneller breit als hoch. Diese Tücher lassen sich besonders gut tragen, denn sie können gut gebunden werden.
Vielleicht hast du schon mal solche Grannytücher gesehen, die alle 3 Seiten gleich lang hatten?
Das sind zwar auch Dreiecktücher, aber schön fühlen sie sich nicht an.
Um die Seiten lang genug zu haben, damit das Tuch gebunden werden kann, müssen sehr viele Reihen gehäkelt werden. Dadurch bekommt das Tuch eine ziemlich tiefe Spitze und beim Binden hast du viel zu viel Material um den Hals.
Deshalb ist es besser, wenn das Tuch schneller in die Breite geht.
Das ist bei meinem Tuch der Fall, denn wir arbeiten die zusätzlichen Luftmaschen zwischen den Stäbchengruppen und vor allem die Zunahmen an den Rändern direkt an den Randmaschen.
Reihe 2:
Die folgenden 3-er Gruppen mit Stäbchen werden in die Lücke der Vorrunde gehäkelt.
Beginne mit der ersten 3-er Gruppe unmittelbar in der Lücke direkt nach der Randmasche (Doppelstäbchen).
Häkle 5 Luftmaschen, 3 Stäbchen (um die eine Luftmasche der Vorreihe), 1 Luftmasche, 3 Stäbchen um die 3 Luftmaschen der Tuchspitze, 3 Luftmaschen, 3 weitere Stäbchen um die 3 Luftmaschen der Tuchspitze, 1 Luftmasche, 3 Stäbchen um die Luftmaschenkette, 1 Luftmasche und 1 Doppelstäbchen in die oberen beiden Maschenglieder des Ersatzdoppelstäbchens (der vierten Luftmasche).
Die letzte 3-er Gruppe Stäbchen, die du um die Luftmaschenkette häkelst, sollte schön nah an der darunterliegenden 3-er Gruppe Stäbchen sein, so dass die jetzt gehäkelte 3-er Gruppe Stäbchen um die erste Luftmasche gehäkelt ist, denn die restlichen 4 Luftmaschen stellen das Ersatzstäbchen dar und über diesem liegt am Ende der Runde das Doppelstäbchen.
Normalerweise sollte sich diese 3-er Gruppe Stäbchen automatisch so hinlegen, wenn du das Doppelstäbchen in die oberen beiden Maschenglieder des Ersatzstäbchens häkelst. Am Anfang musst du wahrscheinlich noch ein bisschen aufpassen. Später flutscht es von allein…
Beim Zählen der Maschen zählen die ersten vier Luftmaschen wieder als 1 Ersatzstäbchen.
Du hast somit jetzt 21 Maschen, 8 mehr als in der ersten Reihe.
Reihe 3:
Häkle 5 Luftmaschen, 3 Stäbchen (um die einzelne Luftmasche der Vorreihe), 1 Luftmasche, 3 Stäbchen in die nächste Lücke zwischen den beiden 3-er Gruppen Stäbchen, 1 Luftmasche, 3 Stäbchen um die 3 Luftmaschen der Tuchspitze, 3 Luftmaschen, 3 weitere Stäbchen um die 3 Luftmaschen der Tuchspitze, 1 Luftmasche, 3 Stäbchen in die Lücke zwischen den beiden darunterliegenden 3-er Gruppen Stäbchen, 1 Luftmasche, 3 Stäbchen um die Luftmaschenkette, 1 Luftmasche und 1 Doppelstäbchen in die oberen beiden Maschenglieder der vierten Luftmaschen.
Du zählst deine Reihe nun mit 29 Maschen. Wieder 8 mehr als in der vorherigen Reihe.
Diese zusätzlichen 8 Maschen im Vergleich zur Vorreihe stellen immer 2 von den 3-er Gruppen mit Stäbchen dar und die Luftmasche, die zur 3-er Gruppe dazu gehört.
Diese 8 zusätzlichen Maschen entstehen nun in jeder weiteren Reihe.
Es ist nicht erforderlich, beim Prüfen, ob du richtig häkelst, die einzelnen Maschen zu zählen.
Prüfe jedoch nach jeder Reihe, später, wenn die Reihen sehr lang sind, auch eher, ob du:
- immer eine Luftmasche zwischen den 3-er Gruppen mit Stäbchen gehäkelt hast,
- immer an der Tuchspitze in der Mitte die 3 Luftmaschen zwischen den Stäbchengruppen gehäkelt hast,
- die Anzahl der 3-er Gruppen mit Stäbchen auf jeder Seite des Tuches um eine 3-er Gruppe erhöht hast,
- auf die komplette Reihe gezählt immer 2 von den 3-er Gruppen mehr hast als in der Vorreihe
- die Anzahl der 3-er Gruppen auf jeder Seite mit der gleichen Anzahl hast,
- am Anfang immer 5 Luftmaschen hast,
- am Ende immer 1 Luftmasche und 1 Doppelstäbchen hast.
Wenn das alles richtig ist, dann hast du auch richtig gehäkelt.
Solltest du mal vergessen, die Maschen zu prüfen und es hat sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen, so merkst du das in der nächsten Reihe mit Sicherheit.
Sobald du merkst, es stimmt was nicht, musst du noch mal aufribbeln, bis zu der Stelle, an der der Fehler war.
Ich habe mir angewöhnt, immer die 3-er Gruppen Stäbchen einmal zu prüfen, wenn ich an der Tuchspitze bin und einmal wenn ich am Reihenende bin, prüfe ich die gesamte Reihe.
Die 3-er Gruppen mit Stäbchen müssen auf beiden Seiten immer die gleiche Anzahl haben.
Dazwischen ist immer eine Luftmasche, an der mittleren Spitze sind es 3 Luftmaschen und an den Rändern kommen immer ein Luftmasche und ein Doppelstäbchen bzw. ein Ersatzdoppelstäbchen und eine Luftmasche.
Schau gern auch noch einmal die Bilder vom Start des Tuches an:

Jetzt verstehst du sicherlich die Zeichnungen besser, auch wenn du keine Häkelschrift lesen kannst. Du kannst die Bilder mit deiner Häkelarbeit vergleichen. Wenn du so gehäkelt hast, wie ich beschrieben hatte, sieht dein Tuchanfang genauso aus.
Ab jetzt wiederholst du immer die letzte Reihe:
Du beginnst mit den 5 Luftmaschen, häkelst in jeden Zwischenraum 1 Dreiergruppe Stäbchen und danach die Luftmasche. In die Spitze häkelst du 2 Dreiergruppen Stäbchen und dazwischen 3 Luftmaschen, danach wieder in jeden Zwischenraum 1 Dreiergruppe mit Stäbchen und die Luftmasche und am Ende ein Doppelstäbchen.
Die 3-er Gruppen Stäbchen werden nach jeder Reihe 2 Stück mehr und das war auch schon alles.
Ich denke, nach ein paar Reihen wird du das Häkeln bereits „ins Blut übergegangen sein“ und kannst dein Tuch ohne die Anleitung weiterarbeiten.
Wenn dein Garn alle ist, hörst du auf.
Wenn es für die letzte Reihe nicht mehr ganz reicht, dann muss du entweder gleichfarbiges Garn ansetzen oder die unvollständige Reihe wieder aufziehen.
Die letzte Masche vor dem Beenden des Tuches ist das Doppelstäbchen.
Wenn du das gehäkelt hast, kannst du deinen Faden abschneiden und lässt noch genug übrig, dass du den Faden gut vernähen kannst.
Wenn du magst, kannst du dein Tuch noch baden, spannen und trocknen lassen, ehe du es das erste Mal trägst oder verschenkst.
Tipps zur individuellen Abwandlung:
- Wenn du dein Tuch noch etwas individuell abwandeln möchtest, dann könntest du:
- andere Garnfarben verwenden, dann wird dein Tuch ähnlich, aber nicht das gleiche Tuch
- einen größeren Bobbel verwenden, dann wird das Tuch etwas größer (breiter und auch in der Mitte tiefer)
- am Ende dein Tuch mit einer der Farben des Tuches umhäkeln
- an die beiden kurzen Seiten eine Borte anhäkeln. Diese kann schmal oder breit sein, ganz nach deinen Vorlieben.
- nicht alle Reihen im Granny-Muster häkeln. Wenn du erfahren bist, kannst du zwischendurch auch ein paar Reihen in einem anderen Muster oder nur mit Stäbchen häkeln
- an die drei Ecken kleine farblich passende Troddeln (auch Quasten oder Tasseln genannt) anbringen
- wenn du keinen Bobbel zur Verfügung hast, kannst du auch andere Garne verwenden. Dann ändert sich der Materialverbrauch.
- Du kannst auch Garnreste aus gleichem Material und mit gleicher Stärke (Lauflänge) verwenden, z. B. Sockenwolle / Sockengarne oder auch Polyestergarne.
- du kannst auch Bobbelreste verarbeiten. Wenn du viele Reste hast, kannst du sie abwiegen. Du beginnst mit dem Rest, der das geringste Gewicht hat und endest mit dem, der am meisten wiegt. Du kannst dein Tuch auch immer wieder weiter häkeln, sobald du einen neuen Rest zur Verfügung hast. So wächst dein Tuch zwar langsam, aber dafür ist es ein echtes Unikat und du kannst aufhören, wenn du für dich die richtige Größe erreicht hast.
- an den beiden kurzen Seiten in regelmäßigen Abständen kleine Ringelwürmchen anhäkeln, so ähnlich wie die Windspinner, nur nicht so lang
TIPP:
Ein Tuch nur aus reiner Baumwolle empfehle ich dir nicht. Zum einen wird es mit Sicherheit sehr schwer und zum anderen wärmt reine Baumwolle nicht so sehr gut, es sei denn, du verarbeitest diese mit einem Flauschfaden. Ich persönlich verwende reine Baumwollgarne nur sehr ungern für Kleidungsstücke, aber das ist ja bekanntlich alles Geschmacksache. Wenn dir das Material für Kleidung gefällt, dann nutze Baumwollgarn. Dein Tuch – deine Entscheidung.
TIPP:
Sowohl die kleinen Ringelwürmchen als auch die Troddeln (Quasten / Tasseln) kannst du, wenn du möchtest, an kleinen Karabinerhaken befestigen. So kannst du sie in verschiedene Tücher einhängen oder auch vor dem Waschen entfernen, damit sie während des Waschvorgangs keinen Schaden leiden. Die Karabiner gibt es oft in schwarz, silber, gold und weiteren Farben, so dass du diese farblich passend zu deinem Tuch oder zu deinen anderen Tüchern oder deinem Schmuck (silberfarbig bei Silberschmuck und golden bei Goldschmuck) auswählen kannst. So passen Schmuck und Accessoires gut zusammen.
Hast du weitere Ideen, wie das Tuch abgewandelt werden kann?
Schreibe es gern in die Kommentare, so kann ich es lesen und auch andere Interessenten, die gern ihr Häkelstück abwandeln möchten, ebenfalls.
Ich freue mich auch über deine Foto, wenn du ein Tuch nach meiner Anleitung gehäkelt hast.
In der Crazypatterns-Galerie kannst du deine Fotos hochladen. Schreibe gern dazu, dass du das Tuch nach einem Blog-Beitrag von Froschoma Mona gehäkelt hast und vielleicht auch noch, welches Garn du verwendet hast und wie viel davon.
Nun wünsche ich dir viel Spaß mit meiner Gratis-Anleitung.
Viel Erfolg wünscht dir deine Froschoma_Mona.
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