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Community & Hilfe
Liebe Community,
wie handhabt Ihr das mit dem Abketten und Vernähen von Fäden am Ende der Handarbeit?
Es kommt ganz drauf an, welche Eigenschaften eine Abkettkante haben soll.
Soll sie dehnbar sein, oder eher formstabil? Dekorativ und auffällig? Oder so unauffällig wie möglich?
Es gibt mindestens zehn verschiedene Methoden fürs Abketten, wahrscheinlich noch mehr.
Beim Häkeln ...
... mache ich meist noch eine extra Luftmasche am Ende. Wenn ich den Faden dann "vernähe" ist er zusätzlich gesichert. Den Endfaden fädele ich per Stopf- oder Wollnadel durch den Fußbereich der gehäkelten Maschen, erst in einer Richtung, dann noch mal zurück. Ich beende das Vernähen immer unter dichten Maschen, ziehe das Häkelwerk noch mal ein bisschen breit (falls es etwas lockeres wie z.B. ein Schultertuch ist) und schneide dann den Faden direkt am Gehäkelten ab.
Den Anfangsfaden umhäkele ich immer mit den ersten Maschen. Bisher hat das immer gut funktioniert und auch nach der Wäsche kam nur in Ausnahmen mal ein bisschen Fadenende zum Vorschein (bei filigranen Häkeldeckchen z.B.).
Bei Amigurumis oder ähnlichen Formen vernähe ich wie oben beschrieben und lasse den Faden einfach im Inneren enden. Bei Farbwechsel verknote ich während der Arbeit die Fäden auf der Innenseite, dann sind sie direkt fixiert.
Beim Häkeln werden die Anfangsfäden einfach mit eingehäkelt, das handhabe ich auch beim Farbwechsel so. Die Fäden sollten dann aber nicht allzu kurz sein, damit sie sich nicht wieder lösen. Endfäden werden von mir unsichtbar vernäht.
Beim Stricken versuche ich immer, die Fäden unsichtbar zu vernähen.. da gefällt mir das Einstricken nicht so gut.
Die Fäden werden in allen Handarbeiten mit einem Knötchen gesichert - und das natürlich immer auf der Rückseite der Handarbeit.
Bei Amigurumis, die mit Füllwatte gestopft werden, kann man einen gesicherten Faden auch einfach mal innen hängen lassen ;-).
LG Regina
Ich finde beim Vernähen immer am wichtigsten, dass man es später wirklich nicht mehr sieht. Gerade bei weicheren Stricksachen kann ein zu fest vernähter Faden ja schnell auffallen oder die Stelle etwas verziehen.
Deshalb lasse ich die Enden lieber etwas länger und arbeite sie in mehreren Richtungen ein, statt sie zu knapp abzuschneiden.
Seit neuestem teile ich das Garn auf ca. 10-15 cm und vertüddele jeweils eine Hälfte altes Garn mit einer Hälfte neues Garn, wobei ich auch an den Enden die Fäden hängen lasse. Nach ein paar Reihen verknote ich dann die raushängenden Enden und schneide sie ab. Erstens spare ich mit das Vernähen, das ich nicht soooo wirklich gerne mache, und zweitens ist auch auf der Rückseite bis auf den winzigen Knoten nichts zu sehen.
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