
Heute zeige ich dir einen sehr einfachen Schal.
Den kannst du als Profi mit jahrelanger Strickerfahrung genauso nacharbeiten, wie als blutiger Anfänger, wenn du lediglich die Grundkenntnisse im Stricken beherrscht.
Ich schreibe dir ein Stück weiter unten noch einmal alle notwendigen Handarbeitskenntnisse auf, die du zum Nachstricken des Schals brauchst, aber im Prinzip ist es von jedem zu schaffen, der schon mal ein paar Maschen gestrickt hat.
Vielleicht ist bei einem Strickanfänger das Maschenbild noch etwas unruhiger als bei einem Profi, aber, wie heißt der Spruch: „Übung macht den Meister“ und genau so ist es. Je mehr du strickst oder übst, desto schöner wird dein Strickbild mit der Zeit und nach dem Entspannungsbad wird es auch noch etwas ruhiger, weil sich die Maschen dann vom Stress des Strickens entspannen können.
Trau dich an den Schal.
Aufgrund des dicken Garnes siehst du schnell Fortschritte und so macht das Stricken doch richtig Spaß. Und damit du täglich weißt, wie fleißig du warst und um auch besser zu sehen, wie schnell der Schal wächst, kannst du dir seitlich eine kleine Kennzeichnung in Form eines Maschenmarkierer oder einer Sicherheitsnadel anbringen. Diese Kennzeichnung rutscht Reihe für Reihe immer ein Stück nach unten und so siehst du deinen täglichen Fortschritt.
Diese Art einen Schal zu stricken, kennst du vielleicht schon von den vielen Kinderschals, die ebenfalls als Einsteckschal gearbeitet sind.
Ich habe den Schal jedoch nun auf das Mindeste reduziert.
Keinerlei Schnickschnack, nicht ständig Abnahmen oder Zunahmen oder Musterwechsel.
Nein. Einfach spitz beginnen und dann geht es immer gerade nach oben, bis die gewünschte Schallänge erreicht ist.
Anschließend wird abgekettet, die Spitze so umgeklappt, dass das entstehende Loch breit genug ist, dass der Schal durchgesteckt werden kann und dann wird mit drei Knöpfen die Spitze etwas angenäht. Die Knöpfe verdecken die Stellen. Damit der Schal nicht so langweilig ausschaut, weil er ja eigentlich wirklich nichts Besonderes ist, bekommt er am Ende auch noch 2 Knöpfe.
So wird es auch nicht so schnell passieren, dass das Ende aus der Schlaufe rutscht, denn die Knöpfe sind an dieser Schalseite eine Art „Stopper“.
Außerdem kannst du so besser sehen, ob dein Schal irgendwo am Hals verdreht ist oder ob du ordentlich angezogen bist. Die Knöpfe werden so angebracht, dass sie oben zu sehen sind, wenn das Schalende durch die Schlaufe gezogen wurde.
Wenn nach dem Ummachen des Schal deine Knöpfe so liegen, ist alles richtig oder du hast ihn 2 x verdreht, dass solltest du jedoch auch merken beim Ummachen, es sei denn, Ursache für den so stark verdrehten Schal ist der letzte Glühwein.
Nein, Spaß beiseite, für 2 x Verdrehen beim Umbinden des Schals, könnte auch die restliche Länge zu knapp werden, das würdest du also auch daran merken, dass nichts mehr da ist, was du durch die Schlaufe steckst.
Für alle, die diesen Schal nachstricken möchten, folgt nun die
Kostenlose Strickanleitung für den Einsteckschal „Grace“
benötigtes Material:
- knapp 100 g mit einer Lauflänge von 175 m auf 100 g.
Ich habe mit dem Rest eines großen 400 g Knäuels mit 700 m Lauflänge „Megaball Aran“ Nr. 27 Farbton Ash gearbeitet, mit dem ich bereits meinen Schal „CHESS“ gestrickt hatte.
Von dem Garn war noch jede Menge übrig und auch jetzt ist das Garn noch nicht alle.. - 1 Rundstricknadel Nadelstärke 7,0
- 5 Knöpfe deiner Wahl (Ich hatte welche mit Stiel, damit sie etwas erhaben sind und die Stopperfunktion erfüllen.)
- ggf. Nähgarn, in passender Farbe zum Annähen der Knöpfe (falls die Löcher für das Annähen mit dem Strickgarn zu klein sind).
- ggf. Nadel zum Annähen der Knöpfe mit Nähgarn
- Nadel zum Fäden vernähen
- Schere
notwendige Kenntnisse:
- Maschen anschlagen
- rechte Maschen stricken
- rechts verschränkte Maschen stricken
- Maschen zunehmen (entweder durch Herausstricken einer Masche aus dem Querfaden oder durch Stricken von 2 Maschen aus einer Masche)
- Maschen abketten (oder I-Cord-Abketten, normales Abketten geht auch.)
- Fäden vernähen
- Knöpfe annähen
verwendete Muster:
Randmasche:
I-Cord mit 3 Maschen
Am Anfang jeder Reihe werden die 3 Maschen rechts gestrickt.
Am Ende jeder Reihe werden die 3 Maschen wie zum Linksstricken mit vorgelegtem Faden abgehoben.
Kraus-Rechts-Muster:
Zwischen den Randmaschen werden nur rechte Maschen gearbeitet.
Die Hinreihen und Rückreihen werden immer rechts gestrickt.
Dieses Kraus-Rechts-Muster ist wirklich nicht sehr anspruchsvoll, denn das Erste, was man beim Stricken lernt, sind doch nach dem Maschenanschlag die rechten Maschen.
Größe des fertig gestrickten Schals (vor dem Einstecken als Steckschal):
Die Größe meines Schals, gestrickt mit dem oben angegebenen Garn und der oben genannten Nadelstärke sowie der angegebenen Maschenzahl bemisst sich wie folgt:
Breite ca. 13 cm und Länge ca. 115 cm.
Die Breite ist gemessen an dem gerade hochlaufenden Schalstück, die Spitze ist natürlich schmaler.
Die Länge ist gemessen ab Spitze der Schalspitze bis zum Ende, an dem ich die Maschen abgekettet habe.
Damit ist der Schal für eine erwachsene Frau ausreichend lang, wenn der Schal zum Tragen um den Hals durch die Schlaufe gesteckt wird. Er bauscht unter einer Jacke auch nicht so sehr auf und wenn du ihn obenauf tragen möchtest, also über der Jacke, dem Mantel oder deinem Anorak, dann ist er auch lang genug. Du kannst ihn auch während des Strickens anprobieren und an deine Wohlfühllänge anpassen. Jeder mag ja die Länge von Kleidungsstücken anders.
Maschenprobe:
Meine Probe in dem o. g. Garn mit der o. g. Nadelstärke im Kraus-Rechts-Muster gestrickt ergibt folgende Maße:
15 Maschen in der Breite ergeben 10 cm,
25 Reihen in der Höhe ergeben 10 cm.
Laut Banderole vom Knäuel ergibt sich eine etwas andere Maschenprobe, da diese mit Nadelstärke 5,5 glatt rechts gestrickt wurde. Auf der Banderole schreibt der Hersteller des Garnes, dass deren Quadrat von 10 cm x 10 cm mit 16 Maschen in der Breite und mit 21 Reihen in der Höhe erreicht wurde. Vielleicht hilft dir diese Angabe des Herstellers, falls du für den Schal erst noch Garn kaufen möchtest und du noch eine Orientierung hinsichtlich der richtigen Garnstärke benötigst.
Und nun beschreibe ich dir kurz, wie ich den Schal „Grace“ gestrickt habe:
Maschenanschlag:
7 Maschen anschlagen
Reihe 1:
3 Maschen rechts stricken (Randmaschen)
1 Masche rechts stricken (Masche des Mittelteils)
3 Maschen wie zum Linksstricken mit dem Faden vor der Nadel, also vor den Maschen, ohne zu stricken auf die rechte Nadel überheben (Randmaschen)
Reihe 2:
3 Maschen rechts stricken (Randmaschen)
die 3. Masche noch auf der linken Nadel lassen und aus der 3. Masche noch eine Masche rechts verschränkt herausstricken (1 Masche zugenommen, diese verbreitert den Mittelteil)
1 Masche rechts stricken (Masche des Mittelteils)
3 Maschen wie zum Linksstricken mit dem Faden vor der Nadel abheben (Randmaschen)
TIPP:
Du kannst die Zunahmen auch durch Herausstricken 1 Maschen aus dem Querfaden vornehmen.
Die Zunahme sollte in dem Fall direkt nach den 3 Randmaschen am Reihenanfang erfolgen.
Reihe 3:
3 Maschen rechts stricken (Randmaschen)
die 3. Masche wieder auf der linken Nadel lassen und aus dieser 3. Masche noch eine Masche rechts verschränkt herausstricken (1 Masche zugenommen, das Mittelteil verbreitert sich weiter)
Rechte Maschen, bis nur noch 3 Maschen auf der linken Nadel übrig sind (Maschen des Mittelteils)
3 Maschen wie zum Linksstricken mit dem Faden vor der Nadel abheben (Randmaschen)
Wiederhole Reihe 3, bis du 15 Maschen zwischen den Randmaschen hast, insg. somit 21 Maschen.
Du kannst auch noch weitere Zunahmen arbeiten, wenn dir die Schalbreite noch nicht ausreicht.
Einfach Reihe 3 immer wieder wiederholen.
Hast du die gewünschte Breite des Schals erreicht, geht es gerade nach oben weiter.
Du strickst ab jetzt ohne Zunahmen weiter, und zwar ganz einfach wie folgt:
Alle Maschen rechts, bis du nur noch die 3 Maschen des I-Cord-Randes vom Reihenende auf der linken Nadel hast.
Diese 3 Maschen hebst du wie bisher auch, wie zum Linksstricken mit vorgelegtem Faden auf die rechte Nadel hinüber.
Diesen Arbeitsgang wiederholst du so lange, bis du die für dich gewünschte Länge erreicht hast.
Wie schon oben bei der Größe beschrieben, ist mein Schal ca. 115 cm lang.
Wenn du eine ausreichende Länge erreicht hast, dann hörst du mit Stricken auf und kettest in der nächsten Reihe ab.
Abketten geht so:
Variante 1: einfaches Abketten ohne I-Cord-Rand
Du strickst 2 Maschen und hebst die Masche, die du zuerst gestrickt hattest nach links über die zuletzt gestrickte Masche über. Auf der rechten Nadel verbleibt 1 Masche.
Nun strickst du immer 1 Masche rechts und hebst die ältere der beiden Maschen von der rechten Nadel nach links über die zuletzt gestrickte Masche über, so dass sich die die Maschenzahl auf der rechten Nadel immer von 2 Maschen auf 1 Masche verringert. Also immer dann, wenn du 2 Maschen rechts auf der Nadel liegen hast, kettest du eine ab.
Die Maschen der linken Nadel werden immer um 1 Masche weniger, da du immer nur 1 Masche strickst, 1 Masche abkettest, 1 Masche strickst, 1 Masche abkettest usw.
Das wiederholst du so lange, bis du rechts noch 1 Masche auf der Nadel hast und links noch die 3 Maschen des I-Cord-Randes.
Die Maschen des I-Cord-Randes wurden bisher immer nur abgehoben, solange du den Schal in der Höhe gestrickt hattest. Jetzt werden diese 3 Maschen ebenfalls noch gestrickt und abgekettet, allerdings werden sie anders gestrickt als der Rest der Reihe.
Die I-Cord-Randmaschen strickst du nun so: 1 Masche links, 1 Masche abketten, 1 Masche links, 1 Masche abketten, 1 Masche rechts, 1 Masche abketten.
Variante 2: I-Cord-Rand so abketten, dass auch oberhalb der gestrickten Reihen ein I-Cord-Rand entsteht.
Wenn du dir vorstellst, dass der I-Cord-Rand nun auch oben entlanglaufen soll, so wirst du feststellen, dass dieser rechts um die Ecke gearbeitet werden muss. Dazu ist es erforderlich, die Rundung zu arbeiten.
Dies wird erreicht, indem die äußere / äußeren Maschen häufiger gestrickt werden als die übrigen Maschen.
Stricke nun zunächst die erste Masche rechts und hebe sie zurück auf die linke Nadel.
Stricke nun die erste und die zweite Masche rechts und hebe sie zurück auf die linke Nadel.
Stricke nun die erste und die zweite Masche rechts.
Nun strickst du die 3. und 4. Masche rechts verschränkt zusammen.
Dein I-Cord-Rand sollte sich nun schon von alleine um die Ecke legen.
Nun hebst du die 3 Maschen wieder auf die linke Nadel und strickst wie folgt weiter:
2 Maschen rechts und anschließend die 3. und 4 Masche rechts verschränkt zusammenstricken.
Nun hebst du die 3 Maschen der rechten Nadel wieder auf die linke Nadel zurück.
Strickst 2 Maschen rechts und strickst wieder die 3. und 4. rechts verschränkt zusammen.
Im Prinzip strickst du die beiden ersten Maschen immer rechts und die folgenden zwei strickst du rechts verschränkt zusammen. Damit verringert sich jedes Mal die Maschenzahl um eine Masche, die beiden ersten Maschen werden immer nur rechts gestrickt. Alle 3 Maschen müssen nach jeder Abnahme wieder zurück auf die linke Nadel und dann beginnt es von vorn: stricken, stricken, 2 zusammenstricken (aus 4 Maschen werden 3) und alle 3 Maschen zurück auf die linke Nadel usw.
Wenn alle Maschen gestrickt sind, und du ein letztes Mal die 3 Maschen auf die linke Nadel hebst, dann strickst du diese 3 Maschen rechts zusammen.
Sollte der Übergang noch nicht so aussehen, wie du es dir vorstellst, dann kannst du beim Vernähen des Fadens die Ecke noch etwas kaschieren, indem du beim Faden vernähen Maschen imitierst oder zu lange Maschen etwas zusammenziehst. Im Prinzip ist es jedoch nicht notwendig.
Achte darauf, dass die Maschen nicht so unendlich langgezogen werden, dann gibt es am Ende auch ein ordentliches Maschenbild.
Nun ist dein Schal erst einmal fertig gestrickt.
Du kannst die Fäden vernähen oder, wenn sie lang genug sind und du noch Knöpfe anbringen möchtest, nimmst du diese gleich noch zum Annähen der Knöpfe.
Da sich der Faden mit Sicherheit nicht an der Stelle befindet, an der du die Knöpfe annähen möchtest, kannst du auf der Rückseite der Spitze, die später umgeklappt und nicht sichtbar ist, mit dem Faden zu der / den Stellen wandern, an der / denen du die Knöpfe anbringen möchtest. Achte darauf, dass die Fadenspannung nicht zu straff ist. Der Schal sollte dehnbar bleiben.
Die Spitze des Schals wird nun so weit umgeschlagen, bis die entstehende Schlaufe so breit ist, dass die andere Seite des Schals bequem durch die Schlaufe gesteckt werden kann.

Mein Schal ist ca. 13 cm breit und die Schlaufe wird 0,5 cm bis 1 cm breiter, so dass die Seite mit der Spitze an der Stelle, an der sie nicht mehr breiter wird, bis zur umgeklappten Kante ca. 13,5 cm bis 14 cm bemisst. Du kannst an dieser Stelle erst einmal rechts und links einen Maschenmarkierer oder eine Sicherheitsnadel einzwicken oder du nähst direkt die beiden übereinander geklappten Stücke zusammen. Es reicht, wenn du nur ein kleines Stück zusammennähst. Nähe jedoch so, dass der I-Cord nicht zusammengenäht wird, sonst sieht es nicht schön aus. Zusammennähen also nur im Bereich der kraus rechts gestrickten Maschen.

Nun kannst du dir Knöpfe suchen und diese aufnähen.
Wie viele du annähst und welche Form, Farbe usw. sie haben, kannst du dir selbst aussuchen.
Du wirst sicherlich nicht dieselben Knöpfe haben wie ich, denn meine sind aus der riesigen Knopfkiste meiner Frau.
Ich habe insg. 5 gleiche Knöpfe in der Kiste gefunden.
Einen Knopf habe ich unten in die Spitze gesetzt, zwei ein Stück höher, so dass die 3 Knöpfe ein Dreieck bilden. Die anderen beiden Knöpfe befinden sich am anderen Ende des Schals.
Wenn der Schal nicht verschlungen ist, sind die Knöpfe alle auf einer Seite. Dies kannst du oben im ersten Bild noch einmal sehen.
Bein Anlegen des Schals legst du ihn dir so um den Hals, dass die Schlaufe mit den 3 Knöpfen und das andere Schalende vorn auf deinem Dekolleté liegen. Dann fasst du von durch die Schlaufe mit deiner Hand, fasst das andere Ende des Schals und ziehst es durch die Schlaufe.
Anschließend kannst du den Schal lockerer oder fester um deinen Hals anlegen, indem du das durchgezogene Ende noch weiter durchziehst oder wieder ein Stück nach oben herausziehst.
Du kannst den Schal beim Ausziehen auch so durchgezogen lassen, dann kannst du beim nächsten Mal nur hindurchschlüpfen. Allerdings ist das weniger sinnvoll, wenn du dir hinterher immer deine Frisur wieder richten musst. Hast du jedoch sehr kurze Haare oder keine Haare, dann ginge es ohne Probleme.
Für alle, die Ihre Frisur nicht ruinieren wollen, wird der Schal beim Ausziehen geöffnet und beim Anziehen neu durchgefädelt.

Mögliche Variante zum Stricken des Schals:
Du kannst auch die zweite Seite des Schals spitz zulaufen lassen, so dass beide Seiten des Schals gleich aussehen.
Falls du das so machen möchtest, würde ich trotzdem die Länge erst einmal so stricken, wie ich beschrieben habe und die Spitze dann zusätzlich noch anstricken.
In dem Fall kannst du ähnlich wie am Anfang, als du in jeder Reihe Zunahmen gearbeitet hattest, nun in jeder Reihe 1 Abnahmen stricken. Dazu strickst du am Reihenanfang die 3. Masche (letzte Maschen vom I-Cord) und die 4. Masche (1. Masche des Mittelteils) rechts verschränkt zusammen, so dass die I-Cord-Masche sich von der Form her nicht von den übrigen unterscheidet, sich der I-Cord-Rand jedoch zur Mitte hinneigt.
Diese Abnahme arbeitest du so lange, bis du nur noch 7 Maschen übrighast.
Diese kettest du normal ab (wie oben unter Variante 1 beschrieben). In der Reihe, in der du abkettest, strickst du die Maschen etwas anders als sonst, weil die letzten 3 Maschen des I-Cord-Randes vom Reihenende nun auch gestrickt und abgekettet werden müssen.
Stricke die letzte Reihe zum Abketten wie folgt: 4 Maschen rechts, 2 Maschen links, 1 Masche rechts.
Mit dem Anfangsfaden (und falls du eine zweite Spitze gestrickt hattest, auch mit dem Endfaden) verbindest du die I-Cord-Ränder der Spitze so, dass die Spitze ordentlich aussieht.
Alternativ, wenn du das nicht so gut hinbekommst, könntest du an die Spitze, die umgeschlagen wird, noch einen hübschen Dekoknopf aufnähen und falls du eine zweite Spitze hast, wird diese durch die Schlaufe der ersten Spitze durchgezogen. An diese Seite könntest du ein paar Fransen arbeiten, durch die Spitze ziehen und mit einem dicken Knoten dieses Fadengewirr an der Spitze befestigen, so dass der dicke Knoten, die nicht so hübsche Spitze überdeckt. Die Fransen müssen nicht zwangsläufig in der gleichen Farbe wie der Schal sein. Du könntest verschiedenfarbige Garne verwenden, so sind diese Fransen noch ein echter Hingucker.
Also, wenn du mich fragst, ich habe immer viele Ideen, wie man eine etwas unschöne Sache kaschiert. Das habe ich nämlich schon oft genug machen müssen, weil ich ja auch noch nicht so lange stricke und häkle. Mit Fransen oder Knöpfen kann man viel verdecken.
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Viel Spaß beim Stricken des hübschen Schals für deine ganze Familie wünscht dir Strickbär Björn.