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Ich muss euch heute mal etwas erzählen/zeigen, was mir noch nie passiert ist🫣:

Diesen Pulli mit Verlaufsgarn habe ich gestrickt, der zweite Ärmel war fertig, der Halsausschnitt umrandet (leider kein Bild gemacht) 😕 Also gut, Pulli anprobiert, passt alles, sieht auch hübsch aus. Die Wolle ist auf der Banderole gekennzeichnet für Nadel 3,25, ich habe mit 3,0 gestrickt. Auch steht dabei, dass die Wolle 🧶 mit 30° gewaschen werden kann, nicht bügeln, nicht in den Trockner. 200 g = 770 Meter, heißt Nina und 200 g kosten 7,99 Euro. Das komplette Oberteil besteht nur aus 200 g, dann kommen die Ärmel extra. Jedenfalls habe ich noch ne Menge Wolle übrig.
Ich wasche die Wollsachen immer in der Maschine, Wollprogramm und nur 20° - dauert zwar ewig, aber es passiert nie etwas. Ja, nie etwas passiert - bis auf dieses Mal. 😠 Ich habe den Pulli extra noch in einen Waschbeutel gelegt. Nach Programmende - alle Sachen (Strickjacke, Strickpulli) alles prima bis auf mein neues Stück. 😇 Wenn es nicht so komisch gewesen wäre, hätte ich ja heulen können; so habe ich einen Lachkrampf bekommen. 😂 Der Pulli war total verfilzt und winzig klein, sowas habe ich noch nie erlebt, echt nicht. Na gut, was habe ich dann letztendlich aus dem Pulli gemacht? Für eine Puppe war er zu groß, also seht selbst. 🤭 Meine Klammern sind gut aufgehoben. (die Ärmel habe ich einfach abgeschnitten).
Ist euch sowas auch schon mal passiert? Ach ja, die Maschenprobe hatte ich per Hand gewaschen - die war auch ok.🙂

Das ist mir mal mit einer Herrenjacke passiert. Damals waren diese Aranmuster modern, also ein Riesenteil für den nicht gerade zierlichen Gemahl gestrickt. Natürlich leierte die irgendwann aus, da gab man mir den Tipp sie einen Hauch wärmer zu waschen und minimal anzuschleudern. Die Wäschen vorher hat sie in der Maschine gut überlebt, diesen Versuch dann nicht mehr. Sie ist winzig klein geworden und war so verfilzt, dass sie von alleine stehen konnte. 🤣
Wirklich erstaunlich, wie stark der eingelaufen ist- nein, sowas habe ich auch noch nicht gesehen. Zumal bei der Handwäsche der Maschenprobe überhaupt nichts war, wie du sagst ... Aber Hut ab, dass du es mit Humor nimmst. Wenn ich deinen Klammerbeutel (-pulli) sehe muß ich auch lachen. Gute Idee! :D
So schade, der Pulli war gut gelungen. Ich hätte es glaube ich nicht mit Humor nehmen können.
Ich habe mal einen gekauften Pullover verfilzt. Hat dann auch nur noch Kindergröße gehabt. In der Maschine gewaschen, war aber nur Handwäsche erlaubt und nicht im Wollwaschgang sondern bei 40 Grad. Heute wasche ich meine Stricksachen sehr vorsichtig, damit ja nichts verfilzt.
Na ja, mir war ja auch eher zum Heulen zumute😢, weil die Wolle ja nicht gerade preisgünstig war. Dieser kleine Pulli brachte mich dann aber doch zum Lachen🤭. Mein Mann hat nur den Kopf geschüttelt. 🤣 Aber ich werde die restliche Wolle nun anders verarbeiten, wie im anderen Thema geschrieben zu Klorollenhüten (einer ist schon fertig) vlt. noch paar Puppensachen, mal schaun. Die abgeschnittenen Ärmel habe ich noch aufgehoben, vlt. kann ich da ja paar Filz-Puppenschuhe draus machen 😇.
Schade ist es schon, der Pulli hat so gut gepasst.
LG Regina
Liebe Regina,
einmal waschen und die ganze Arbeit und Vorfreude auf den Pullover ist hin. Sehr sehr ärgerlich. Gut, dass Du diesem Ärger hier Luft machen konntest, denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Ich hätte ihn wahrscheinlich gleich in die Tonne gehauen, weil ich nicht mehr an den Misserfolg erinnert werden wollte.
So ähnlich ist es mir neulich auch gegangen. Wir haben eine neue Waschmaschine kaufen müssen. Und ich wollte schnell mal für meine Schwiegertochter ein paar Filzhausschuhe filzen - eigentlich kein Problem für mich. Schnell waren sie in ihrer Lieblingsfarbe gestrickt. Dann stand ich vor der Frage, welche Programm soll ich bei der neuen Waschmaschine nehmen? Bei der alten Waschmaschine wusste ich das genau. Aber die neue hat andere Programme und die Programme laufen auch viel länger. Nunja ich habe ein Normalprogramm mit 40 Grad gewählt und die Filzschuhe vorsichtshalber in ein Wäschesäckchen gepackt. Dazu kamen ein paar Tennisbälle.
Nach dem Öffnen des Wäschesäckchens kamen mir statt der Schuhe in Größe 38 nur riesengroße teils zerfetzte Filzteile entgegen. Ich weiß nicht, was da in der Maschine los war, aber das Ergebnis war für die Tonne.
Ich musste also neue Filzwolle (vorsichtshalber doppelte Menge) kaufen und neue Filzschuhe stricken. Mittlerweile habe ich ein Programm gefunden, wo die Wäsche im Kurzprogramm 1 Stunde bei 40 Grad wäscht. Da kommen die Schuhe perfekt heraus. Aber das sind eben die berühmten Erfahrungswerte. Mittlerweile läuft meine Schwiegertochter mit ihren neuen Filzies durch die Gegend.
Liebe Grüße Ina
Der Klammerbeutel sieht hübsch aus und somit war die Arbeit nicht ganz umsonst ...schmunzel...
LG Petra
Liebe Ina, das mit den Waschmaschinenprogrammen kenne ich auch. Ich hatte eine AEG, die hat über 10 Jahre gut ihren Dienst verrichtet - bis eben auch eine neue her musste. Jetzt habe ich eine Siemens, hat viele Programme, wovon auch einige über 3 Stunden waschen. So langsam komme ich aber dahinter. ;-)
Pulli gleich in die Tonne - da war mir die viele Arbeit wirklich einfach zu schade, auch wenn es ärgerlich war. Aber da mein Klammerbeutel (so ein Kleidchen auf dem Bügel) schon fast auseinander fiel dachte ich mir, da kann ich ja den geschrumpften Pulli nehmen.
Das mit deinen Filzhausschuhen ist auch ärgerlich, nicht nur wegen der Wolle, auch die ganze Arbeit die da drin steckt, muss ja nun noch mal gemacht werden.
Danke Petra, stimmt, so hat der Schrumpfpulli noch einen Nutzen.
Aber ich denke, aus den dummen Missgeschicken lernt man auch. Ich werde dann wohl die Maschenprobestücke immer erst mal in der Maschine mit waschen, dann sehe ich ja, ob die Wolle filzt. :-);-)
LG Regina
Es gibt einfach keine 100%ige Sicherheit. Positiv betrachtet, lernen wir aus Fehlern - auch aus denen, die die Technik uns beschert. Wir überwinden das und machen aus dem missglückten Ergebnis etwas Neues. So manche Entdeckungen wurden auf diesem Weg gemacht. Es ist wohl immer eine Sache des Betrachtens.
Ein Beispiel, was mir regelmäßig auffällt. Seitdem alle Unternehmen sparen müssen (Strom teurer, Material teurer, Arbeitskräfte teurer) versucht uns die Kleidungsindustrie einzureden, dass Hosen über dem Knöchel enden sollen und Daunenmäntel keine Ärmel mehr brauchen. Auch hier wird aus der Not eine Tugend gemacht. Mich jedenfalls kleiden keine Hosen, die aussehen, als wären sie in der Wäsche eingegangen, und ein dicke Daunenjacke ohne Ärmel ist für mich auch eher sinnlos. Aber das kann ein Designer ja nicht sagen. Er muss uns das, was er verkaufen will, ja schön reden.
Liebe Grüße Ina
Jaaa Ina, da sagst du was! Mir ging es so, als ich ein leichtes Shirt suchte, das die kleinen Speckrollen an der Seite zuverlässig verdeckt- alles war irgendwie zu kurz und ich fragte mich, ob ich mir das jetzt einbilde oder tatsächlich an der Länge gespart wird....sind ja nicht alle 20, knackig und schlank.
Und Regina, ich hatte gar nicht auf die Frage geantwortet- also bisher hatte ich wohl Glück mit Wolle und Maschine- hatte es wie ihr gemacht im Wollprogramm. Aber eure Erfahrung sagt mir- bloß nicht drauf verlassen.
Ich war auch neulich auf der Suche nach einem Shirt - da ich leider auch etwas mehr Weib bin wollte ich was legeres - hatte auch eins gefunden was mir gefallen hat. Bei der Anprobe war es leider so was von eng - ich sah aus wie eine Preßwurst, aber die Verkäuferin meinte dass man das jetzt so trägt, ich bin ohne Shirt gegangen und meide seitdem das Geschäft ...
Seit ich mal einen teuren italienischen Pullover von meinem Mann in einen Kinderpulli verwandelt habe, wasche ich Wollsachen mit der Hand....
LG Petra
Mir ist es mit Filzschuhen einmal andersrum ergangen. Ich hatte schon einige gestrickt und in der Maschine gefilzt, immer gut gelungen. Als Weihnachtsgeschenk wollte ich für meinen Sohn ebenfalls welche machen. Nach dem Filzen waren sie aber viel zu groß. Habe einen zweiten Durchgang mit 60 Grad versucht. Aber an der Größe hat sich nichts mehr verändert, nur sind sie bretthart geworden. Später haben wir am Weihnachtsmarkt gefilzte Schuheinlagen gesehen und gelacht, weil solche können wir ja aus meinem Misserfolg jetzt selber zuschneiden.
Das stimmt GittiGirl, auch aus Missgeschicken kann man immer noch etwas Nützliches machen. Ich habe mir aus einem zu stark verfilzten Teil mal einen Untersetzer für meine Kaffeetasse zugeschnitten. Den fanden alle im Büro so toll, dass sie auch einen haben wollten. So geht das mit dem kreativen Erfinden :-)
Liebe Grüße Ina
Im Nachhinein bleiben mir ausgerechnet solche misslungenen Sachen oft länger im Kopf als die problemlosen Projekte. Beim nächsten Mal weiß man dafür sehr genau, worauf man achten muss.
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