
Dieses moderne Minituch das Tuch „Trend 2026“ ist ein echter Eyecatcher. In Weihnachtsfarben passt es ideal zum bevorstehenden Fest. Mit dem Minischal bist du bestens ausgerüstet und er geht auch noch fix und einfach zu häkeln. Das schaffst du bereits an einem Wochenende, wenn du geübt bist im Häkeln. Als Anfänger brauchst du vielleicht etwas länger, weil dir das Häkeln noch nicht so flott von der Hand geht. Das Muster prägt sich jedoch fix ein, deine Lieblingsfarben kannst du selbst wählen und das gewisse Etwas bringt das wuschelige Garn.
Dieses Tuch wärmt deinen Hals. Es ist ein schmückendes Accessoire, das garantiert alle Blicke auf sich zieht. Du kannst es auch top modisch seitlich um deine Taille bzw. über das Gesäß binden. Es passt in jede Handtasche und ist somit immer griffbereit, wenn es ohne Halswärmer zu kalt ist. Das kann auf dem Weihnachtsmarkt sein, beim Baumschlagen oder auch nur, wenn im Büro mal wieder die Heizung sparsam heizt.
Auch als Bandana kannst du es nutzen. Um den Kopf gebunden, hält es deine Haare im Zaum und wärmt auch noch deinen Kopf.
So ein kleines Accessoire und doch so viele Möglichkeiten der Nutzung!
Hättest du das gedacht, als du das Galeriebild gesehen hattest?
Du kannst deinem Tuch auch Fransen anknüpfen oder kleine Quasten anbringen.
Selbst mit kleinen Metallanhängern oder mit schicken Maschenmarkierern, die aussehen wir Ohrringe kannst du dein Tuch veredeln.
Lass deiner eigenen Fantasie freien Lauf. Gestalte dein Tuch so, wie es dir gefällt, wie es zu deiner Garderobe passt und so, wie du ausreichend Blicke auf dich ziehst.
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Kommen wir nun zur Anleitung, damit du dir das hübsche modische Tuch nacharbeiten kannst:
Kostenlose Häkelanleitung für das Tuch „Trend 2026“
Vorbereitung:
Suche dir am besten alles vorab zusammen, was du für das Häkeln des Tuches benötigst.
Nichts ist lästiger, als zwischendurch immer wieder aufzustehen und fehlende Dinge zu suchen.
Was du für Material benötigt:
- Du kannst jedes beliebige Garn aus deinem Fundus verwenden, was für dich angenehm am Hals zu tragen ist. Das kann Bobbelgarn sein, Sockenwolle, Baumwolle oder ein Baumwollgemisch.
Für den flauschigen Effekt brauchst du einen flauschigen Beilauffaden.
Ich habe einen Rest von einem 3fädigen Ärmelbobbel verwendet. Dieser war ursprünglich in den Farben von schwarz über rot bis hin zu weiß. Die restliche rot-schwarz-Mischung und schwarz uni habe ich verhäkelt. Davon habe ich ca. 26 Gramm verbraucht.
Dazu kommt noch ein flauschiges Garn von Hobbii (unbezahlte Werbung). Das Garn nennt sich „Soft Lash“, ist sehr weich, kuschelig und flauschig und kratzt nicht. Von diesem Garn habe ich ca. 6 Gramm verarbeitet. - 1 Häkelnadel, passend zum Garn (ich habe Nadelstärke Nr. 3,5 verwendet)
- ggf. Maschenmarkierer, der zu öffnen geht, falls du zum ersten Mal Granny-Muster häkelst oder sicher gehen willst, dass du immer die richtige Stelle als Tuchspitze erwischt
- 1 Nähnadel zum Vernähen der Fadenenden
- 1 Schere
Was du für Häkelkenntnisse brauchst:
Folgende Häkelmaschen solltest du beherrschen:
- Luftmaschen
- Stäbchen
- Doppelstäbchen
- feste Maschen
Welches Muster wurde gearbeitet:
Das Muster ist denkbar einfach.
Es ist ein Granny-Muster aus 3er-Gruppen Stäbchen und Luftmaschen.
Am Rand liegen entweder 4 Luftmaschen oder 1 Doppelstäbchen.
Diese werden später auch für die Umrundung mit dem Flauschgarn genutzt.
Das Muster hier ausführlicher zu erklären, wäre fast so, als würde ich dir bereits das Häkeln des Tuchs beschreiben. Deshalb verzichte ich an dieser Stelle darauf und bitte dich, weiter unten in die Anleitung zu schauen. Wenn du erfahren bist im Häkeln, wirst du nach ein paar Reihen die Logik des Musters verstehen. Ansonsten kannst du dich von Anfang bis Ende an die Anleitung halten.
Maschenprobe:
Maschenprobe? Ich höre immer Maschenprobe!
NEIN! Für dieses Tuch brauchst du wirklich mal keine Maschenprobe.
Du häkelst einfach immer weitere Reihen, bis du deine gewünschte Größe erreicht hast.
Bedenke aber: Je dicker das Garn – desto schneller bist du fertig!
Oder, je dünner das Garn, desto mehr Reihen musst du häkeln.
ABER, achte darauf, dass das Garn auch zum Projekt passt.
Bitte kein Papiergarn verwenden oder super dickes Chenille-Garn. Das ist weder angenehm zu tragen noch sieht es für so ein kleines Accessoire schön aus.
Probiere dein Garn mit verschiedenen Häkelnadelstärken aus und wenn dir die Kombi: Garn und Nadelstärke gefällt, legst du los.
Und so häkelst du das kleine Tuch mit großer Wirkung:
Das Tuch wird als gleichschenkliges Dreieck gehäkelt. Das heißt, es hat zwei gleichlange Seiten und eine längere Seite. An der längeren Seite wird mittig begonnen. Nach wenigen Reihen siehst du bereits die sich immer mehr vergrößernde Form. Der Start des Tuches liegt beim Tragen um den Hals hinten in der Mitte, wenn das Tuch über den Rücken fällt oder vorn am Hals, wenn du es nach vorn gedreht trägst, so dass die Spitze des Tuches zwischen deinen Brüsten liegt.
Noch ein paar kurze, aber wichtige Tipps und dann geht´s auch schon los:
TIPP:
Häkle schön locker, damit dein Tuch gut fällt und nicht so steif wird. Probiere ggf. mehrere Nadelstärken aus.
TIPP:
Wenn dein Tuch flacher, aber breiter werden soll, so kannst du anstatt der einen Luftmasche zwischen den 3-er Gruppen mit Stäbchen auch 2 oder 3 Luftmaschen häkeln. Damit müsstest du sofort von Reihe 1 an beginnen und auch am Reihenanfang und Ende musst du die entsprechende Anzahl an Luftmaschen hinzurechnen. Durch diese Luftmaschen wird dein Tuch auch luftiger und erhält noch größere Löcher zwischen den Stäbchen.
TIPP:
Hast du einen Flauschfaden, z. B. aus Mohair oder Alpaka, so könntest du ihn als Beilauffaden, also als 4. Faden mitlaufen lassen. Du brauchst dann mind. die gleichen Garnmeter vom Beilauffaden, die du von deinem Bobbel hast. Ggf. solltest du dann auch die Nadelstärke anpassen, also vergrößern, so dass dein Häkelstück weiterhin schön locker fällt.
TIPP:
Alle 3 vorstehenden Tipps könntest du in einer kleinen Maschenprobe vereinen. Beachte jedoch, Flauschgarne lassen sich meistens schlecht wieder auftrennen.
Maschenanschlag:
Mache einen magischen Ring und häkele dahinein die Maschen, die ich nachfolgend als Reihe 1 beschreibe.
Ist der magische Ring nicht so dein Ding, dann beginne so: häkle 2 Luftmaschen.
Arbeite anschließend in die zuerst gehäkelte Luftmasche die Maschen, die ich dir in Reihe 1 nenne. Die erste Luftmasche übernimmt somit die Funktion des Magischen Rings.
Alternativ kannst du auch direkt mit der 1. Reihe beginnen. In dem Fall ist die zuerst gehäkelte Luftmasche von den 5 Luftmaschen ebenfalls der Ersatz für den Magic-Ring.
Du häkelst bei dieser Variante die Maschenfolge von Reihe 1 direkt in die erste Luftmasche, die sich direkt hinter dem Anfangsfaden befindet.
Suche dir den für dich passenden Start der drei oben genannten Varianten aus und häkle dein Tuch wie folgt:
Reihe 1:
Beginne mit 5 Luftmaschen, 3 Stäbchen, 3 Luftmaschen, 3 Stäbchen, 1 Luftmasche, 1 Doppelstäbchen.
Die o. g. Maschen werden alle in den Magic-Ring / in den Fadenring / in die erste Luftmasche gehäkelt. Je nachdem, mit welcher Variante des Maschenanschlags du dein Tuch begonnen hast.
Wenn du die Maschen zählst, zählen die ersten vier Luftmaschen als Ersatzstäbchen, also auch nur als eine Masche.
Du hast somit jetzt 13 Maschen.
Wenn es dir etwas bringt, dann kannst du dir die 3 Luftmaschen in der Mitte mit einem Maschenmarkierer kennzeichnen. Diese Stelle bleibt immer die Tuchspitze. Den Markierer nimmst du immer, wenn du die Zunahmen der Tuchspitze in der neuen Reihe gearbeitet hast, mit nach oben und befestigst ihn wieder um die 3 Luftmaschen.

Bild oben: Dein Häkelstück nach der 1. Reihe. Mittig oben die 3 Luftmaschen für die Tuchspitze. Rechts über der kleinen „1“ sind die 5 Luftmaschen vom Anfang der Reihe. Links ist das Doppelstäbchen und darüber 1 Luftmasche. Vor und nach der Tuchspitze je 1 Dreiergruppe Stäbchen

Bild oben: Dein Häkelstück nach Beenden von Reihe 1. Die Häkelschrift ist über das Maschenbild gelegt.
Die Punkte stellen die Luftmaschen dar. Die 3-er Gruppe Stäbchen wird durch 3 schräg angeordnete Striche mit je 1 Querstrich gekennzeichnet. Die Randmasche als Doppelstäbchen wird durch einen Strich mit 2 Querstrichen dargestellt.
Reihe 2:
Ab dieser Reihe werden die folgenden 3-er Gruppen mit Stäbchen immer in die Lücke der Vorrunde gehäkelt. Die erste Lücke ist die Lücke zwischen der Randmasche am Reihenanfang und der ersten 3-er Gruppe. Die letzte Lücke ist die Lücke zwischen letzter 3-er Gruppe und der Randmasche am Ende der Reihe. Eine Ausnahme bildet lediglich die Lücke in der Tuchspitze. Dort wird etwas anders gearbeitet, aber das beschreibe ich dir gleich noch genauer.
Häkle zunächst für den Reihenanfang wieder 5 Luftmaschen, 3 Stäbchen (um die eine Luftmasche der Vorreihe), 1 Luftmasche.
Nun häkelst du um die Luftmaschenkette der Tuchspitze (mit Maschenmarkierer gekennzeichnet, falls du es so gemacht hattest) 3 Stäbchen, 3 Luftmaschen, 3 Stäbchen.
Es folgt 1 Luftmasche, dann 3 Stäbchen um die 1. Luftmasche der Luftmaschenkette, 1 Luftmasche und 1 Doppelstäbchen in die oberen beiden Maschenglieder des Ersatzdoppelstäbchens (der vierten Luftmasche).
Achte darauf, die letzte 3-er Gruppe Stäbchen, die du um die 1. Luftmasche der Luftmaschenkette häkelst, sollte schön nah an der darunterliegenden 3-er Gruppe Stäbchen sein, damit die restlichen 4 Luftmaschen vom Ersatzstäbchen übrigbleiben. Dort hinein wird ja das Doppelstäbchen gearbeitet. Am Rand ist es anfangs etwas unübersichtlich und du musst du noch ein bisschen aufpassen. Wenn du ein paar Reihen gearbeitet hast, fällt es dir leichter und es flutscht von ganz allein…
Wenn du die Maschen zählst, zählen die ersten vier Luftmaschen ebenfalls als 1 Masche, das Ersatzstäbchen.
Du hast jetzt schon 21 Maschen, 8 mehr als in der ersten Reihe.
Wenn du vergleichen möchtest, ob dein Häkelstück richtig ist, dann schau bitte zum Bild nach Reihe 3. Dort siehst du den Häkelfortschritt nach 3 Reihen. Du hast jetzt erst 2 Reihen. Das erkennst du aber auch auf dem Bild.
Reihe 3:
Beginne wieder mit 5 Luftmaschen.
Häkle 3 Stäbchen um die einzelne Luftmasche der Vorreihe, danach 1 Luftmasche, 3 Stäbchen in die nächste Lücke zwischen den beiden 3-er Gruppen Stäbchen, 1 Luftmasche.
Nun bist du wieder an der (markierten) Tuchspitze angekommen. Um die Luftmaschenkette häkelst du 3 Stäbchen, 3 Luftmaschen, 3 Stäbchen.
Dann folgen 1 Luftmasche, 3 Stäbchen um die Luftmasche zwischen den beiden darunterliegenden 3-er Gruppen Stäbchen, 1 Luftmasche, 3 Stäbchen um die 1. Luftmasche der Luftmaschenkette, 1 Luftmasche und zum Schluss das 1 Doppelstäbchen in die oberen beiden Maschenglieder der vierten Luftmasche.
Deine Reihe hat nun bereits 29 Maschen. Ebenfalls 8 mehr als in der Reihe zuvor.
Diese zusätzlichen 8 Maschen im Vergleich zur Vorreihe entstehen immer durch die 2 neu hinzugekommenen 3-er Gruppen Stäbchen und die dazugehörige Luftmasche für den Abstand zur nächsten 3-er Gruppe.

Bild oben: Zeigt den Anfang des Tuches bis einschließlich gehäkelter Reihe 3.

Bild oben: Zeigt ebenfalls den Anfang des Tuches bis einschließlich gehäkelter Reihe 3 und der darauf aufgezeichneten Häkelschrift.
Die Erklärung der einzelnen Zeichen findest du oben bei den Bildern nach Reihe 1. Die unterschiedlichen Farben auf diesem Bild kennzeichnen lediglich die verschiedenen Reihen zur besseren Verdeutlichung.
Diese 8 zusätzlichen Maschen entstehen auch in jeder weiteren Reihe.
Ich verzichte nun auf das Aufschreiben der Maschenanzahl.
TIPP:
Es ist auch nicht erforderlich, beim Prüfen, ob du richtig gehäkelt hast, jede einzelne Masche zu zählen. Es reicht, wenn du die 3-er Gruppen zählst. Nach jeder vollendeten Reihe hast du 2 von den 3-er Gruppen mehr, verteilt auf 1 zusätzliche 3-er Gruppe vor der Spitze und 1 zusätzliche 3-er Gruppe nach der Spitze.
Vorsorglich solltest du dir angewöhnen, weil die Reihen länger werden, nach jeder vollendeten halben Reihe die Maschengruppen zu zählen. Also einmal, wenn du an der Spitze angekommen bist und einmal, wenn du die Reihe beendet hast.
TIPP:
Bei der Prüfung solltest du, wenn du am Reihenende angekommen bist, grundsätzlich die nachfolgend genannten Punkte prüfen.
Prüfe, ob du:
- immer eine Luftmasche zwischen den 3-er Gruppen Stäbchen gehäkelt hast,
- immer mittig an der Tuchspitze 3 Luftmaschen zwischen den Stäbchengruppen hast,
- die Anzahl der 3-er Gruppen Stäbchen rechts und links von der Tuchspitze um eine 3-er Gruppe erhöht hast,
- die gleiche Anzahl an 3-er Gruppen auf jeder Seite der Tuchspitze hast,
- am Reihenanfang immer 5 Luftmaschen gehäkelt hast,
- am Reihenende immer 1 Luftmasche und das 1 Doppelstäbchen gehäkelt hast.
Wenn das alles richtig ist, dann kannst du dich freuen, denn dann hast du auch richtig gehäkelt.
Solltest du versehentlich einmal vergessen, die Maschen zu prüfen oder du übersiehst beim Zählen etwa, dass sich doch ein Fehler eingeschlichen hat, dann merkst du das bestimmt in der nächsten Reihe, weil das Muster nicht aufgeht oder du beim Häkeln ins Stocken gerätst.
Sobald du merkst, dass etwas nicht stimmt, solltest du die Stelle suchen, an der du dich vertan hattest. Ob du willst oder nicht, du musst bis zu dieser Stelle noch mal aufribbeln. Aber, bei diesem kleinen Tuch ist das fix wieder nachgearbeitet.
Reihe 4 und weitere Reihen:
Ab jetzt häkelst du immer wieder genauso, wie du die letzte Reihe gehäkelt hattest:
Du beginnst mit den 5 Luftmaschen, häkelst in jeden Zwischenraum 1 Dreiergruppe Stäbchen und danach die Luftmasche. In die Spitze häkelst du 2 Dreiergruppen Stäbchen und dazwischen 3 Luftmaschen, danach wieder eine Luftmasche und in jeden Zwischenraum 1 Dreiergruppe mit Stäbchen und die Luftmasche und am Ende noch ein Doppelstäbchen.
Die 3-er Gruppen Stäbchen incl. der Luftmasche werden nach jeder Reihe 2 Stück mehr, je Tuchseite 1 Dreiergruppe, und das war auch schon alles.

Bild oben: Das Bild zeigt das Häkelstück nach Beenden der Reihe 6.
Du siehst, es sieht immer gleich aus, nur die Breite wird größer. Am Muster selbst ändert sich nichts.

Bild oben: Das Bild zeigt noch einmal das Häkelstück nach Beenden der Reihe 6.
Ich habe dir den Verlauf der Reihen noch einmal farbig gekennzeichnet und auch die Häkelrichtung durch kleine Pfeilspitzen markiert.
Da sich die Maschenfolge immer wiederholt, wirst du bald ohne die Anleitung zurechtkommen.
Du kannst dein Tuch nun so groß arbeiten, wie du es gern möchtest.
Mit dieser Anleitung kannst du nicht nur ein Minidreieckstuch häkeln, sondern auch ganz große Tücher, in die du dich richtig einmummeln kannst.
Beenden des Dreiecks und Bindebänder anhäkeln:
Ich habe auf diese Art weitergehäkelt, bis ich insg. 18 Reihen gehäkelt hatte.
Hast du die für dich als „Wohlfühlgröße“ erreichte Größe des Dreiecks erreicht, so kannst du am Ende einer Reihe wie folgt weiterarbeiten:
Du bist an einer Ecke des Tuches oben an der langen Seite.
Jetzt kannst du ENTWEDER zuerst die lange Seite des Tuchs behäkeln, dann das erste Bindeband, anschließend die beiden kurzen Seiten des Tuches und danach das zweite Bindeband.
ODER
Du kannst auch sofort mit dem ersten Bindeband beginnen, anschließend entweder zuerst die lange Seite, das 2. Bindeband und anschließend die beiden kurzen Seiten umhäkeln.
ODER
Du umhäkelst zuerst die beiden kurzen Seiten, dann das erste Bindeband, anschließend umhäkelst du die lange Seite und zum Schluss das zweite Bindeband.
Das Ergebnis ist in jedem Fall identisch und du beginnst auch immer an einer Ecke oben an der langen Seite und endest auch immer mit dem Umhäkeln in dieser Ecke.
Ich beschreibe dir die erste Variante. Häkelst du anders, dann sind die Abschnitte identisch, nur die Reihenfolge ist geändert. Ich habe dir die einzelnen Abschnitte in Fettschrift dargestellt, dann findest du schneller die Stellen, an die du springen musst, falls du eine andere Reihenfolge gewählt hast.
Jetzt häkeln wir über die lange Seite feste Maschen.
Die lange Seite ist die Seite, bei der mittig der Anfangsfaden liegt.
Der Rand der langen Seite besteht aus abwechselnd Luftmaschen und Doppelstäbchen.
Um diese häkeln wir herum.
Das heißt, du häkelst um die Maschen und stichst nicht in die Maschen ein.
Häkle je Luftmaschenkette bzw. je Doppelstäbchen 4-5 feste Maschen.
Hier musst du bisschen schauen, wie fest oder locker deine Umrandung wird.
Die festen Maschen sollten so gearbeitet werden, dass sich die Seite nicht zusammenzieht und auch nicht wellig wird. Du kannst auch abwechselnd mal 4 und mal 5 feste Maschen häkeln. Du kannst auch eine größere Nadel verwenden. Probiere bitte selbst, wie es bei dir am schönsten aussieht.
Bist du am Ende der langen Reihe angekommen, dann häkelst du das erste Bändchen.
Ich habe dazu 170 Luftmaschen angeschlagen und diese mit festen Maschen zurückgehäkelt, bis ich wieder an der Ausgangsecke (Anfang der Luftmaschenkette) angekommen bin.
Du kannst auch eine andere Anzahl Luftmaschen anschlagen, wenn deine Bänder länger oder kürzer werden sollen. Du siehst anhand der Luftmaschenkette, wie lang etwa dein Band wird. Nutzt du eine andere Maschenzahl als ich, notiere dir die Zahl, damit das zweite Band später die gleiche Länge bekommt.
Nun geht es weiter mit der Umrandung des Dreiecks an den beiden kurzen Seiten.
Dazu werden nun feste Maschen in Richtung Tuchspitze gearbeitet.
Du siehst hier die Maschen der letzten Reihe mit den 3-er Gruppen Stäbchen und den Luftmaschen.
In die Stäbchen stichst du durch beide obere Maschenglieder ein und häkelst je Stäbchen 1 feste Masche. Je Luftmasche häkelst du 1 feste Masche. Dazu umhäkelst du die Luftmasche. Du stichst also mit deiner Nadel nicht in die Luftmasche ein, sondern du stichst in den Zwischenraum ein um umhäkelst die Luftmasche mit einer festen Masche.
Wenn du an der Tuchspitze angekommen bist, dort liegen 3 Luftmaschen.
Hier reicht es nicht aus, wenn du nur 3 feste Maschen um die Luftmaschen arbeitest. Du musst mindestens 5-6 Luftmaschen um die 3 festen Maschen arbeiten.
Anschließend geht es normal weiter, wie auch an der Seite vor der Tuchspitze.
Auf jedes Stäbchen häkelst du 1 feste Masche und um jede Luftmasche häkelst du 1 feste Masche.
Wenn du an der Ecke angekommen bist, an der du mit der Umhäkelrunde begonnen hast, wird das zweite Bindeband gehäkelt.
Du schlägst erneut 170 Luftmaschen (oder deine geänderte Anzahl Luftmaschen) an und häkelst ebenfalls feste Maschen auf der Luftmaschenkette zurück.
Am Ende der Luftmaschenkette angekommen, wechselst du auf dein Flauschgarn und schließt die Runde mit einer Kettmasche in die oberen beiden Maschenglieder der ersten festen Masche auf der langen Tuchseite.

Bild oben: So sieht mein Tuch aus, bevor ich die Runde mit dem Flauschgarn häkle.
Dein Garn, mit dem du bisher gehäkelt hast, kannst du nun nach ca. 15-20 cm abschneiden.
Wir häkeln jetzt nur noch mit dem Flauschgarn.
Dazu häkelst du zuerst eine Luftmasche.
Anschließend in die gleiche Richtung, in die du bisher gehäkelt hast (bei mir somit beginnend mit der langen Seite) mit dem Flauschgarn in jede feste Masche eine feste Masche häkeln.
Das Bindeband wird von beiden Seiten umhäkelt. Zuerst stichst du in die Luftmaschenkette von der anderen Seite ein und häkelst dort hinein die festen Maschen.
Am Ende des Bindebandes in die Randmasche 2-3 feste Maschen arbeiten.
Dann häkelst du das Bindeband auf der Seite mit den festen Maschen zurück.
Anschließend häkelst du über die erste kurze Reihe ebenfalls je feste Masche 1 feste Masche.
In der Tuchspitze häkelst du genauso, nur die mittlere Masche bekommt 3 feste Maschen.
Hast du keine 5 oder 7 feste Maschen, sondern eine gerade Anzahl, dann häkelst du in die beiden mittigen Maschen je 2 Maschen oder, wenn sich die Spitze nach oben wölbt, je 3 Maschen oder 1 x 2 und 1 x 3, hier musst du auch schauen, wie sich die Spitze am besten gestaltet.
Ich hatte 5 Maschen und häkle 2 x 1 feste Masche, 1 x 3 feste Maschen und dann noch 2 x 1 feste Masche.
Die zweite kurze Reihe folgt anschließend wie gehabt und danach noch das 2. Bindeband.
Auch hier häkelst du wieder auf der ersten Seite in die Luftmaschenkette deine festen Maschen, dann am Ende in die Randmasche 2-3 feste Maschen und anschließend die andere Seite zurück.
Bist du an der Stelle angekommen, an der dein Flauschfaden begann, schließt du die Runde mit einer Kettmasche und kannst den Faden (lang genug zum Vernähen) abschneiden.
Ja, das war dann auch die Häkelarbeit.
Ausarbeitung:
Jetzt vernähst du noch die Fäden auf der Rückseite der Arbeit möglichst so, dass sie von beiden Seiten unsichtbar sind.
Aufgrund des Flauschgarnes ist es bei mir so, dass ich mein Tuch beidseitig tragen kann.
Man siehst durch die flauschigen Haare nicht, in welche Richtung ich die Umrandung gehäkelt habe.
Das ist super, denn so braucht man nicht aufpassen, wie herum das Tuch getragen werden muss.
Ich hoffe, ich konnte dir wieder eine schöne Idee vermitteln.
Wie immer freue ich mich, wenn du Bilder deiner fertigen Arbeit in der Galerie von Crazypatterns zeigst und dabei erwähnst, dass es sich um meinen Blogbeitrag: Tuch „Trend 2026“ vom Strickbär Björn handelt.
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Vielen Dank für dein Interesse an diesem Blog-Beitrag.
Bis zum nächsten Mal wünsche ich dir viel Vergnügen beim Nacharbeiten des Tuches „Trend 2026“.
Dein Strickbär Björn