Lavendelherzen in verschiedenen Varianten
Nachdem ihr in Teil 1 meiner Lavendel-Serie gelernt habt, wie man Lavendelsäckchen und -kissen näht, geht es heute um Herzen in verschiedenen Formen. Ich finde Herzformen verspielter und romantischer. Sie machen einfach von der Form automatisch etwas mehr her. Man kann sie schön verzieren und mit dem Verschenken sogar eine Liebesbotschaft verbinden. Also das perfekte kleine Geschenk zum Valentinstag, Muttertag oder nur so für einen lieben Menschen.
In diesem Beitrag geht es nur um Lavendelherzen:
Da nicht alle Teil 1 meiner Lavendel-Serie gelesen haben, führe ich hier der Vollständigkeit halber das Material auf, was wir für die Herzen benötigen, und sage kurz was zur Füllung. Ausführlicher findet ihr das in Teil 1 beschrieben.
1. Material für Lavendelherzen
- Stoffreste (Dünne Baumwolle, dünnes Leinen, alte Baumwollbettwäsche)
- Herzvorlage(n) aus dem Internet
- Computer, Drucker
- Nach Belieben: Zierbänder, Spitzen, Applikationen
- Satin- oder Schleifenband zum Zubinden
- Getrocknete Lavendelblüten
- Bügeleisen
- Stoffschere
- Rollschneider
- Schneideunterlage
- Stabiles Lineal
- Nähmaschine, Nähgarn
- Zackenschere
- Synthetische Watte zum Füllen
- Deko-Elemente nach Belieben (z. B. Perlen oder Stoffblüten)
2. Füllung
Die Füllung für unsere Lavendelherzen besteht aus getrockneten Lavendelblüten, die wir mit Reis vermischt haben. Das Mischungsverhältnis ist: 2 Teile Lavendelblüten und 1 Teil Reis.
Zur Gestaltung der Herzform benötigen wir Füllwatte. Ich nehme entweder synthetische Füllwatte oder das Innenleben eines ausgedienten Mikrofaser-Kopfkissens.
Nachdem wir die Füllung fertig vorbereitet haben, geht es ans Nähen.
3. Druckvorlagen Herz
Da wir ein Herz nähen wollen, müssen wir eines auf den Stoff aufzeichnen. Das machen wir natürlich nicht frei Hand, sondern wir nutzen dafür eine Vorlage. Diese Vorlage(n) finden wir im Internet. Es gibt viele kostenlose Druckvorlagen für Herzen in den verschiedensten Formen (dicker, schmaler, gebogen).
Meine beispielhaften kostenlosen Druckvorlagen habe ich auf den Internetseiten ... geschichten-haus.com und ...BesserBasteln.de gefunden (Links sind hier nicht erlaubt). Das rechte Herz ist etwas dicker und wird vermutlich dadurch am Ende etwas fülliger wirken. Dafür hat das linke Herz eine schönere Spitze, die man vermutlich besser dekorieren kann.
Diese beiden Herzen sind schon fertig zum Ausdrucken. Man muss nichts weiter tun, als sie ausdrucken (Druckeinstellung „100 %“ bzw. „Ausdrucken in Originalgröße“) und ausschneiden. Zur Größe könnt ihr anhand der Maße auf dem einen Herz sehen, dass sie mittelgroß sind.
Wenn ihr später ein Lieblingsmodell habt, könnt ihr euch die Vorlage auf eine Pappe zeichnen. So geht das Aufzeichnen noch schneller und ihr könnt in einem Rutsch viele gleich große Herzen nähen.
4. Modell 1: Lavendelherz mit sichtbarer Naht und Anhänger
Wir legen das Papierherz auf die linke Seite unseres Stoffes, ziehen die Umrisse mit einem selbst löschenden Stift nach und schneiden das Herz zweimal aus.
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Wer einen Anhänger an seinem Herz haben möchte, muss nun ein Satinband auf die linke Seite eines Stoffherzens legen. Die Enden des Satinbandes überkreuzen sich in der Mitte. Damit mir das Band beim Nähen nicht wegrutscht, klebe ich es mit einem Stoffklebestift fest. Danach legen wir das andere Stoffherz links auf links auf.
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Wer kein Band möchte, lässt es einfach weg. Dann kann man es immer noch in eine Schublade zwischen die Wäsche legen.
Wir nähen beide Herzen im Abstand von 1 cm zur Kante mit einem normalen Geradstich zusammen. Ich habe dafür eine Kontrastfarbe gewählt, die zu meinem Stoffmuster passt. Die Ziernaht sehen wir von außen, daher darf sie ruhig auffällig sein.
Ich starte und beende die Naht möglichst immer in einem farblich mit meinem Garn übereinstimmenden Motiv auf meinem Stoff. Wir lassen eine Füllöffnung in der Naht von ca. 3 cm frei. Anfang und Ende der Naht verriegeln wir. Die Rundungen habe ich ganz langsam und unter Einsatz des Handrades meiner Nähmaschine genäht.
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Jetzt können wir das Herz nach Belieben mit unserer Lavendelblüten-Reis-Mischung befüllen. Damit das Herz schön prall und bauschig wird, stopfen wir es zusätzlich mit synthetischer Füllwatte aus. Ich habe hier die Reste einer alten Mikrofaser-Kopfkissenfüllung verwendet. Als Hilfsmittel zum Füllen könnt ihr einen Trichter für die Lavendelblüten verwenden. Die Watte kann man mit dem Finger oder einer Pinzette durch die Öffnung stopfen.
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Danach schließen wir die Füllöffnung mit der Nähmaschine. Wir nähen wieder auf der Außenseite des Herzens und setzen quasi die begonnene Naht von vorhin fort. Anfang und Ende der Naht verriegeln wir möglichst unauffällig. Meine Nähmaschine hat die Funktion „Punktverriegelung“, die ich hierfür gern nutze. Sie vernäht dann mit drei Stichen auf der Stelle.
Zum Schluss versäubern wir die Stoffkanten rundherum mit einer Zackenschere. Das ergibt nicht nur einen dekorativen Rand, sondern hilft auch gegen das Ausfransen des Stoffes. Macht bitte vorher mit eurer Schere eine Schnittprobe an einem doppelt gelegten Stoffstück.
In der Mitte am Anhänger müssen wir sehr vorsichtig sein, damit wir das Band nicht ein- oder gar durchschneiden. Ich schneide die Stelle immer mit einer kleinen, spitzen Schere frei. Zuerst schneide ich mit der Zackenschere – beginnend an der Spitze – um den rechten Herzbogen herum. Dann wende ich das Herz und wiederhole diesen Schritt – ich schneide also mit der Zackenschere um den anderen (rechten) Herzbogen herum.
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Die blauen Linien vom Anzeichnen werden beim Versäubern automatisch mit abgeschnitten. So schaut mein erster Herzanhänger mit Lavendel-Füllung am Ende aus:
5. Modell 2: Lavendelherz mit Außennaht und Anhänger
Dieses Herz wird etwas anders gefertigt. Dadurch, dass wir bei dieser Variante später auf der Linie nähen, ist dieses Herz größer als das Modell 1, bei dem wir ja die Nahtzugaben abziehen müssen.
Wir schneiden uns dieses Mal zwei viereckige Stoffstücke zu, die in der Länge und Breite 4 cm größer sind als die Herzform der Vorlage.
Wir klammern die Stoffstücke links auf links zusammen. Mit einem Bleistift zeichnen wir das Herz auf einer Seite auf dem Stoff auf. Bleistift deshalb, weil die Linie gerade so zu sehen sein soll.
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Wir steppen die Bleistiftlinie in einer Kontrastfarbe mit einem Geradstich entlang. Dabei lassen wir an einer Stelle eine ca. 3 cm große Füllöffnung. Auch hier versuche ich wieder, die Naht auf einem farblich passenden Motiv auf dem Stoff zu starten und zu beenden. So fallen die Nahtstellen später weniger auf. Anfang und Ende der Naht verriegeln wir – gern mit einer Punktverriegelung, falls eure Nähmaschine das kann.
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Jetzt können wir mithilfe eines Trichters, einer Pinzette und unserer Finger das Herz mit der Lavendel-Reis-Mischung befüllen. Zum Schluss kommt ergänzend für eine schöne Herzform wieder Füllwatte zum Einsatz. Danach steppen wir die Füllöffnung zu. Dabei nähen wir auf der Naht von eben weiter. Ich drücke die Füllung dafür immer kräftig zur Seite, sodass ich mein Nähfüßchen direkt auf der Naht von vorhin positionieren kann. Hinterher kann man die Füllung wieder ausrichten. Eine Nähfreundin gab mir den Tipp, zum knappkantigen Absteppen einen Reißverschlussfuß einzusetzen. Vielleicht möchtet Ihr das ausprobieren?
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Jetzt schneiden wir die Herzkonturen mit einer Zackenschere aus. Schneidet dabei ungefähr in der Mitte der 4 cm, die ihr zum Rand hin Platz habt. Durch die Wölbung verschwindet der Zackenrand sonst zu sehr.
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Hierbei ist es wichtig, dass wir immer von der unteren Herzspitze beginnen. Das heißt, wir beschneiden erst eine Seite (Bild 1), dann wenden wir das Herz (Bild 2) und beschneiden die andere Seite (Bild 3). Vorher schneiden wir die Mitte zwischen den Herzbögen mit einer spitzen Schere ein.
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Ich hatte ja kein Schleifenband als Anhänger eingelegt. Deshalb muss ich nun, wenn ich einen Anhänger haben möchte, nachträglich einen annähen. Bei diesem Modell habe ich erst mit Nadel und Faden per Hand das überkreuzte Schleifenband in der Mitte des Herzens angenäht. Auf das Kreuz habe ich einen Knopf aufgenäht. Auf den Knopf habe ich eine Rose aus Stoff geklebt. Der Knopf war als Unterlage notwendig, weil das Röschen sonst ein wenig im bauschigen Kissen verschwunden wäre.
Unten an der Herzspitze habe ich noch eine Dekoration aus aufgefädelten Acrylglas-Perlen angenäht. Das Auge möchte sich schließlich auch an einem Duftanhänger erfreuen.
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Das dekorative Lavendelherz kann ich nun an einen Kleiderbügel hängen und in meinen dunklen Schrank hängen. Allerdings finde ich es dafür fast zu schade. Ein wenig darf es sich noch in meinem Nähzimmer sonnen. Vielleicht verschenke ich es auch an einen besonderen Menschen.
6. Modell 3: Ein längliches Herz mit Innennaht und Häkelrand
Viele lieben auch diese etwas länglicheren Herzen im Tilda-Style. Damit diese längliche Form besser herauskommt, und weil wir hier einen Rand häkeln wollen, wird sich die Naht innen befinden.
Zuerst drucken wir uns das längliche Herz in beliebiger Größe aus. Dazu speichert ihr euch das Bild auf euren Computer und druckt es aus. Mit den Druckereinstellungen eures Druckers bestimmt ihr, wie groß euer genähtes Herz am Ende wird. Bedenkt bei der Größenwahl bitte, dass rundherum noch 7 mm durch die innen liegende Naht wegkommen. Zur Orientierung: Mein Herz kommt im Ausdruck auf 10 cm in der Breite und knapp 16 cm in der Höhe.
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Danach schneiden wir uns unter Nutzung der Vorlage das Herz zweimal aus unserem Lieblingsstoff (bei mir alte Baumwollbettwäsche) aus. Wer möchte, dass die Motive mittig auf seinem Herzen zu sehen sind, kann die richtige Stoffposition finden, wenn er den Stoff mit der Vorlage gegen das Fenster legt.
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Wir legen beide Teile rechts auf rechts aufeinander und klammern sie zusammen.
Wir nähen beide Teile mit einem Geradstich nähfüßchenbreit (7 mm) zusammen. Dabei lassen wir seitlich eine Wende- und Füllöffnung von ca. 3 cm. Anfang und Ende der Naht verriegeln wir.
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Danach schneiden wir die Spitze bis kurz vor der Naht zurück. Wir schneiden die Stelle in der oberen Mitte des Herzens mit einer kleinen Schere bis knapp zur Naht ein. Wir versäubern die Stoffkanten mit der Zackenschere (außer der Stelle mit der Wendeöffnung). Jetzt schlagen wir die Nahtzugabe der Wendeöffnung um und bügeln das Herz mit Dampf.
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Wir wenden das Herz durch die Wendeöffnung. Mit einem geeigneten spitzen Gegenstand formen wir die Spitze und die beiden Wölbungen gut aus. Danach bügeln wir es noch einmal.

Wir befüllen das Herz mit unserer Lavendel-Reis-Mischung. Als Einfüllhilfe habe ich mir einen kleinen Trichter aus Papier gerollt. Danach stopfe ich das Herz mit Füllwatte aus.

Die Wendeöffnung schließe ich nun mit Nadel und Faden per Hand mit dem Leiterstich. Der Leiterstich zeichnet sich dadurch aus, dass er von außen nicht zu sehen ist. Je kleiner wir die Stiche machen, desto weniger sieht man später von der Naht.
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Und so schaut mein Herz mittlerweile aus:
Für die zusätzliche Zierde fertigen wir jetzt einen gehäkelten Rand um das Herz. Damit wir allerdings überhaupt Häkelmaschen häkeln können, müssen wir den Stoff erst mit Schlaufen versehen, die wir später behäkeln können.
Wir suchen uns ein feines, geeignetes Garn in einer zu unserem Stoff passenden Farbe und eine größenmäßig zum Garn passende Häkelnadel. Bei mir hätte auch die Farbe Rosa gepasst, aber das hatte ich in der Feinheit nicht vorrätig. Mein Garn ist ein Seidengarn von Atelier Zitron, womit ich früher mal Lace-Tücher gestrickt habe.
Wir fädeln einen langen Faden unseres Garns in eine möglichst feine Nadel (das Nadelöhr sollte so klein wie möglich sein, damit es keine Löcher im Baumwollstoff hinterlässt). Wir versehen unser Herz rundherum mit einem Schlingstich. Ich starte in der Mitte zwischen den Herzbögen.
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Bei dieser Nähtechnik wird die Stopfnadel in kurzem Abstand von der Stoffkante durch den Stoff geführt. Nach dem Durchstechen des Stoffes wird die Nadel über den Faden herausgeführt. Es entsteht automatisch eine Schlinge. Die Einstiche sollten im möglichst gleichen Abstand erfolgen.
Danach vernähen wir den Faden in der Herzmitte und schneiden ihn ab.
Jetzt wird gehäkelt. Wir setzen mit einem Garnknäuel und einer passenden Häkelnadel (bei mir Stärke 1,5) neu an.
Wir häkeln eine kleine Festonspitze, auch Bogen- oder Muschelspitze genannt. Wir starten unten an der Herzspitze. In den ersten genähten Bogen häkeln wir eine Kettmasche und dann eine feste Masche. In den nächsten genähten Bogen häkeln wir 5 Stäbchen. Ab hier wiederholen wir die Maschenfolge: [1 feste Masche in den nächsten genähten Bogen, 5 Stäbchen in den nächsten genähten Bogen].
Wir häkeln einmal um das ganze Herz herum. Am Ende vernähen wir den Faden auf der Rückseite der Häkelspitze. Hier seht ihr auch gleich, wie groß das Herz in meiner Hand ist.
Als kleine Dekoration könnte man, wenn man wollte, noch eine kleine Schleife aus dem Seidengarn häkeln. Ich habe das mal ausprobiert. So geht’s: Wir häkeln 30 cm feine Luftmaschen.
Danach häkeln wir 30 Kettmaschen in die Luftmaschen. Das ergibt ein feines Häkelband.
Nach dem Häkeln der Kettmaschen zieht sich das Band etwas zusammen, meines kommt auf 26 cm.
Danach binden wir eine Schleife. Dafür legen wir es mittig zusammen und fixieren es mit einer Stecknadel auf einer geeigneten Unterlage so, dass die Enden frei herunterhängen. Wir binden nun eine Schleife und probieren diese dann samt Stecknadel auf unserem Herz aus.
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Wir nähen die Schleife an und kürzen die Enden, indem wir sie verknoten. Ich sehe gerade auf dem Bild, dass meine Enden noch zu lang sind – ich werde sie noch kürzen, damit sie das schöne Rosenmuster nicht zu sehr verdecken. Die Knoten kommen dann einfach etwas höher.
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Als kleine Zierde könnte man auf den Knoten noch einen kleinen, farblich passenden Knopf oder einen Schmuckstein nähen.
Wer sein Herz später irgendwo anhängen möchte, befestigt jetzt noch einen geeigneten feinen Faden. So schaut mein längliches Lavendel-Duftherz aus einer alten Bettwäsche am Ende aus:
7. Dekorationsmöglichkeiten
Jetzt haben wir viele Herzen genäht. Sie hängen in unserem Kleiderschrank auf dem Bügel oder liegen in unseren Wäscheschubfächern. Was können wir sonst noch mit unseren genähten Stoffherzen tun?
Wenn du genau wie ich die genähten Herzen verliebt bist, dann dekoriere damit nach Herzenslust und verschenke sie an liebe Menschen. Dadurch bereitest du dir selbst und anderen eine Freude. Stoffherzen (ob nun mit Lavendelblüten gefüllt oder nicht) sind eine tolle und einfache Dekoration für das ganze Jahr. Man kann sie als Anhänger an Zimmertüren, in Türkränzen, bunten Girlanden oder als Tischdekoration nutzen. Es gibt – drinnen und draußen – so viele Möglichkeiten zur Dekoration mit Herzen. Hier ein paar Anregungen:
Zum Aufhängen
- Fensterhänger
Hier könnte man einen schönen dekorativen (getrockneten) Ast, den man von einem Spaziergang mitgebracht, entrindet und geweißt hat, ans Fenster hängen. An den Ast hängt man mehrere Stoffherzen in unterschiedlicher Höhe. Die Farben und Muster der Herzen sollten miteinander korrespondieren. Vielleicht schlingt ihr noch eine kleine Lichterkette um den Ast.
- Türkranz mediterran
Türkränze sind ein Blickfang an jeder Haustüre. Man umwickelt einen Metallring oder ein Metallherz mit Ranken von Efeu, Klematis oder Wildem Wein. Beim Fixieren helfen Bindedraht, Blumendraht und auch die Heißklebepistole. In die Mitte kann man ein farblich passendes, genähtes Stoffherz hängen. Besonders hübsch sieht es aus, wenn wir aus farblich passendem Schleifenband noch Schleifen binden, die wir in unser Kunstwerk einarbeiten. Damit man den Türkranz anhängen kann, befestigen wir oben am Ring noch einen Anhänger.
- Türkranz rustikal
Wer es naturbelassener mag, könnte den Metallring oder das Metallherz mit Sisalgarn umwickeln oder Knoten in der Makramee-Technik machen. Danach dekorieren wir den Metallring mit unseren Stoffherzen in verschiedenen Größen oder nur einem einzigen, großen Stoffherz in der Mitte. Erlaubt ist, was gefällt.
- Möbelgriffe
Besonders romantisch und verspielt sieht es aus, wenn man kleine Stoffherzen an die Griffe von Kommoden, Schranktüren, Schubladen oder Fensterriegeln hängt. Wenn ihr das für das Mädchenzimmer plant, lasst das Mädchen gern die Stoffe und Dekokrationen mit aussuchen.
Als Heim- und Tischdekoration
- Tischdekoration
Man kann die Herzen lose auf dem hübsch gedeckten Tisch verteilen oder mit einem schönen Band um eine Stoffserviette binden. Jeder Gast wird sie bemerken und bewundern. Und wenn sie dann noch mit Lavendel gefüllt sind, habt ihr gleich einen tollen Raumduft.
Wer die Herzen nicht so über den Tisch verstreuen möchte, könnte sie in einer hübschen Schale arrangieren und auf den Tisch oder das breite Fensterbrett stellen. Die Herzen in der Schale sollten muster- und farbenmäßig gut zusammenpassen.
- Kleine Girlande
Wer ganz fleißig ist und viele schöne Stoffreste zu Herzen verarbeitet hat, kann daraus eine Girlande basteln. Hierfür reiht man die Stoffherzen an einer langen Schnur auf, rechts und links kommt eine Schlaufe ran. Dann kann man sie über dem Bett, ins Fenster oder ins Regal hängen.
Wem demnächst eine Hochzeit oder ein besonderer Geburtstag ins Haus steht, der könnte auch Girlanden mit Herzen für den Eingangsbereich oder den Platz des Jubilars gestalten.
- Geschenkanhänger
Jedes Geschenk bekommt eine besonders liebevolle Note, wenn man ein selbst genähtes Herz an die Schleife bindet. Wenn man ein Hochzeitsgeschenk gestaltet, kann man sogar zwei gleich gestaltete Herzen aus möglichst edlen Stoffen und mit Perlendekoration auf die Schleife binden. Das symbolisiert dann den Gleichklang der Herzen der Brautleute.
- Hochzeitsdekoration im Bilderrahmen
In den Drogeriemärkten gibt es sog. 3D-Bilderrahmen. Die sind etwas tiefer und laden zum räumlichen Gestalten und Dekorieren ein. Man könnte zwei schöne Herzen, die gut zusammenpassen, dort als Symbol für ein Hochzeitspaar gestalten. Solche selbst designeten symbolischen Geschenke machen immer was her und man kann den Bilderrahmen gut auf den Geschenketisch stellen.
- Kissen
Da ihr nun wisst, wie gefüllte Herzen generell genäht werden, könnt ihr sie auch in groß nähen, dann vielleicht mit einem Gruß besticken und an einen Herzensmenschen als Kissen verschenken. Jeder, der eine Weile nicht Zuhause sein kann, freut sich sicherlich in der Ferne über diesen liebevollen Gruß von Zuhause.
- Nadelkissen
Wer sein hübsch genähtes Herz gern ständig vor Augen haben möchte, könnte daraus auch ein Nadelkissen machen. Dafür würde ich das Herz dann größer nähen, damit viele Nadeln Platz finden.
8. In eigener Sache
Wenn Ihr meinen Stil mögt und Lust auf mehr kreative Ideen von mir habt, kommt mich gern auf meinem Blog oder in meinem Shop besuchen. Hier gibt es zahlreiche Anleitungen zum Basteln, Häkeln, Stricken, Filzen, Nähen und Handwerken.
Über einen netten Kommentar oder eine kleine Plauderei hier unter dem Blogbeitrag würde ich mich freuen.
Für heute verabschiede ich mich von euch und wünsche gutes Gelingen und viel Freude mit meinen Ideen.
Herzliche Grüße von Ina