
Hallo und herzlich willkommen im neuen Blogpost von Strickbär Björn.
Heute wird mal nicht gestrickt, sondern wieder gehäkelt und zwar zu einem Thema, mit dem wir wollsüchtigen Menschen uns immer mal wieder beschäftigen sollten:
Kleidermotten und Teppichkäfer, bzw. deren gefräßige Larven, die es auf unsere Wollschätze abgesehen haben!
Diese kleinen Biester finden genauso wie wir Vorliebe an unserer Wolle.
Besonders tierische Naturfasern werden von Mottenlarven und Larven der Teppichkäfer gern gemocht. Das machen Sie aber nicht, um uns zu ärgern, sondern weil sie das in den tierischen Fasern enthaltene Protein Keratin zum Überleben benötigen. Deshalb solltest du deine Wolle tierischer Herkunft, wie echte Schurwolle, Merinowolle oder Alpakawolle und Kaschmir gut vor diesen verfressenen Biestern schützen.
Auch wenn du denkst, du hast deine Wohnung im Schuss und bist pingelig, was die Sauberkeit angeht. Trotzdem kann es passieren, dass du beim Kauf von Garnen oder Kleidungsstücken aus tierischen Fasern dir diese Plagegeister mit einschleppst oder sie flattern durchs Fenster oder die Balkontür.
Viele von uns haben doch auch einen Hund oder eine Katze. Auch deren Fell ist tierisch, logisch! Und unsere tierischen Lieblinge verlieren auch ihre Haare. Diese finden sich an unserer Kleidung wieder, auf dem Teppich, in Raumecken, unter dem Schrank oder Sofa oder sonst irgendwo, wo wir nicht jeden Tag hinschauen und diese entfernen. Und schon haben die Motten und Teppichkäfer ideale Bedingungen.
Wenn dazu noch etwas Wohlfühlwärme, Luftfeuchtigkeit und Dunkelheit kommen – perfekt!
Und wenn du jetzt denkst, passiert mir nicht, ich habe keinen Hund und keine Katze. Weit gefehlt! Auch deine eigenen Haare bestehen zu einem Großteil aus Keratin und dann verlierst du auch Hautschüppchen usw. Das alles sind die feinsten Leckerbissen für diese Plagegeister.
Sicherlich hast du schon mal so ein kleines versponnenes Etwas gesehen und wusstest nicht, was das ist. Natürlich wird es entsorgt und nicht weiter drüber nachgedacht. Das könnte allerdings schon eine kleine verpuppte Larve einer Motte oder eines Teppichkäfers gewesen sein.
Es ist kein Zeichen von Lotterwirtschaft oder eine Erscheinung, die nur bei Messi-Haushalten auftritt. NEIN, es kann jeden treffen, egal wie gründlich du dein Zuhause reinigst. Es gibt immer eine Ritze, in der etwas Leckeres für diese nimmersatten Biester zu finden ist.
Für uns Menschen ist es aus gesundheitlicher Sicht nicht schlimm, wenn wir mal eine Motte im Schrank haben, denn diese sind wohl für uns nicht gesundheitsschädigend. Sie schädigen aber Materialien in Form von Wolle, Wollsachen oder Material aus Gemischen mit Wolle. Somit könnte auch das lange nicht getragene Wollsakko ganz hinten im Schrank aussehen wie ein Sieb und du hast es noch nicht gemerkt…
Aber eklig ist es doch schon ein bisschen oder?
Nun aber genug mit dem Horrorszenarium.
Wir wollen versuchen, den Biestern an den Kragen zu gehen.
Vorbeugen geht schon mal ganz einfach, indem du z. B. Fliegengitter vor die Fenster machst und schon ist diese Einflugschneise gesperrt. Aber, wie gesagt, es gibt ja auch andere Wege, um in dein Zuhause zu gelangen. Vielleicht hast du diese Dinge bereits mit eingekauft, sozusagen als Gratisbeigabe.
Dann könntest du deine Wolle oder Wollkleidung eintüten und in deinem Tiefkühlfach oder Tiefkühlschrank deponieren. Ein paar Tage (2 bis 3) sollten diese Teile der Kälte ausgesetzt sein, damit evtl. vorhandene Eier, Larven oder Motten nicht mehr ihr Unwesen treiben können. Dafür reicht aber die Temperatur, die wir für unseren Eisbecher benötigen nicht aus. Du solltest schon so an die 20 Grad minus hinbekommen. Erst dann geht die Kälte den Biestern an den Kragen.
Nur was, wenn die Teile zu groß sind für das Tiefkühlfach, z. B. dein teurer Teppich aus Naturwolle.
Heutzutage sind diese bereits so behandelt, dass sie nicht mehr anfällig gegen diese Plagegeister sind. Doch vielleicht hast du ein Erbstück von deinen Großeltern oder Urgroßeltern zu Hause liegen. Da ist mit Sicherheit noch nichts gegen Schädlinge behandelt.
Unsere Vorfahren hatten aber ein Ritual. Sie haben Ihre Teppiche über die Teppichstange gehievt und dann mit einem Ausklopfer ordentlich bearbeitet und stundenlang der Sonne ausgesetzt. Das hatte nicht nur den Grund, dass Staub entfernt wird. Auch Ungeziefer und Eiablagerungen wurden damit heraus geklopft und durch die Hitze der Sonne zerstört. Unsere Vorfahren hatten noch keine Staubsauger oder Akku-Staubsauger bzw. konnte sich das früher nicht jeder leisten. Da wurde noch Hand angelegt… Und die Sonne, die war im Sommer auch schon so heiß, dass alles Leben ausgelöscht wurde, was nicht unbedingt notwendig war.
Und im Winter? Da wurde der Teppich auf dem frisch gefallenen Schnee ausgerollt und geklopft und dann blieb er auch im Frost mal draußen liegen. Merkst du was? Heute Tiefkühlfach – früher draußen in der Kälte. So hat jede Generation ihre vorhandenen Möglichkeiten sinnvoll genutzt.
Wir sollten uns wieder mehr auf das konzentrieren, was unsere Ahnen uns schon vorgemacht hatten. Das hatte alles einen Sinn und es ging vor allem ohne Chemie.
Und nun sind wir auch schon wieder beim Thema, denn unsere Ahnen hatten auch überall im Kleiderschrank und im Wäscheschrank Seifenstückchen liegen oder natürliche Duftgegenstände. Diese kamen zwischen die Bettwäsche, Handtücher, Wollsocken und die gestrickten Kleidungsstücke. Dort haben die Seifenstückchen, Zedernholzblöcke usw. Ihren Duft verströmt. Und das mögen die Motten überhaupt nicht.
Vielleicht erinnerst du dich noch, dass bei Oma oder Uroma im Schrank unter dem Stapel Kleidung Zeitung auf dem Boden des Schrankfachs lag. Auch diese Zeitungen verströmten Düfte, die die Motten nicht mögen. Es roch nämlich nach frischer Druckerschwärze. Auch stark riechende Gewürze wie Nelken oder Lorbeer oder getrocknete Walnussblätter wurden gegen Ungeziefer in den Schränken deponiert.
Es half wirklich! Aber nicht nur die Motten rochen den Geruch, auch die Wäsche roch danach. Und vielleicht erinnerst du dich noch an den Geruch von Mottenkugeln? Gruselig!
Für uns heute undenkbar, dass unsere Wäsche nach solchen Düften riecht. Wir nutzen so viele Duftstoffe für unsere Wäsche, die wochenlang anhalten müssen. Alles ist versetzt mit tollen Frühlingsdüften oder Sommerdüften, Meeresdüften und weiß ich, was alles für Düfte zusammengemixt werden, nur damit die Wäsche lange riecht und wir, wenn wir sie tragen, immer diesen „herrlichen“ Duft verbreiten.
Doch es geht auch einfacher und trotzdem gut und vor allem billiger.
Es ist jetzt Lavendelzeit.

Hole dir ein paar Lavendelzweige, binde sie zu einem Sträußchen und hänge sie kopfüber im Zimmer auf. Sie trocknen und verströmen Lavendelduft. Mit der Zeit fangen sie an zu krümeln, dann zupfe dir die Lavendelblüten ab oder stecke das komplette Sträußchen in einen kleinen Kopfkissenbezug oder einen Bezug von einem Sofakissen oder nutze ein feinmaschiges Obst- bzw. Gemüsenetz, wie du im Supermarkt verwendest um z. B. deine Vitaminbomben abzuwiegen.
Dort hinein packst du die getrockneten Lavendelzweige. Dann krümelt nichts mehr und es duftet weiter. So kannst du auch noch mehr von dem getrockneten Lavendellaub nutzen. Oft wird Lavendel nur als kurzes „Blümchen“ abgeschnitten und der Rest vom Stängel bleibt an der Pflanze. Auch diese Stängel duften und im Kissenbezug sieht keiner, was alles in ihm steckt!
Du kannst auch getrocknete Lavendelzweige als Trockensträuße in eine kleine Vase stellen. So aufgestellt an einen Ort, an dem du z. B. nicht täglich bist, kann er gegen Ungeziefer helfen. Auch Spinnen mögen keinen Lavendelduft.
Du kannst auch Lavendelseife herstellen. Dazu findest du sicherlich im Internet eine Anleitung. Ich habe selbst noch keine Seife hergestellt. Aber ich bin ein großer Fan von Seife. Meist bringe ich mir diese aus dem Urlaub mit. In der Türkei und in Ägypten sind Seifen oft so günstig, dass ich nicht widerstehen kann. Zunächst werden sie für die Wäsche genutzt, besonders im Schrank mit den selbstgestrickten oder selbst gehäkelten Socken, Tüchern und Kleidungsstücken. Später, wenn der Duft etwas verflogen ist, werden sie dafür verwendet, wozu sie gedacht sind, nämlich zur Körperpflege oder zum Händewaschen.
Letztens brachte ich mir aus der Türkei wunderschön geformte Seifen mit. Diese waren achteckig und hatten einen hübschen Aufdruck. Den Aufdruck kann ich euch nicht zeigen, weil das Werbung ist, aber die hübsch geformte Seife schon und Sie wurde selbstverständlich auch eingehäkelt:


Es gibt so viele hübsche Seifenstücke. Diese sind viel zu schade, um diese einfach so zwischen die Wäsche gesteckt zu werden. So hübsche Seife muss man sehen, wenn man den Schrank aufmacht.
Und deshalb habe ich die kleinen Seifensäckchen gehäkelt. Diese haben Löcher zum Ausduften der Seife und um die Seife zu sehen.
Nun hängen diese an der Kleiderstange oder an einem Hosenbügel und sind einfach nur hübsch anzusehen.

Wenn du ebenfalls diese kleinen Seifensäckchen häkeln möchtest, findest du nachfolgend die Häkelanleitung und wenn du dein fertiges Seifensäckchen mit stark nach Lavendel, Zedernholz oder Nelken duftender Seife bestückst, hilft´s auch gegen Motten. Auch den Duft von Citrus oder Rosmarin kannst du nutzen oder du nimmst einen Duft, der dir und deiner Nase gefällt, denn danach riecht evtl. auch deine Wäsche. Seifen gibt es in der Drogerie, im Supermarkt, im Discounter oder auch im Bioladen. Vielleicht hast du auch einen Hofladen in der Nähe. Die bieten auch oft saisonale Dinge an. Sei aber vorsichtig mit Ölen oder Tinkturen, wenn du damit deine Wäsche schützen möchtest und diese direkt im Kleiderschrank anwenden möchtest. Öle sind ja Fette und Fette hinterlassen Fettflecke. Als Raumduft o.k., aber nichts für den direkten Wäschekontakt. Ggf. können auch Farbflecke entstehen. Man färbt ja auch Wolle mit Naturmaterial. Genauso kann man seine Wolle damit „versauen“, wenn man das auf die Wäsche sprüht. Also immer nur so verwenden, wie es vom Hersteller gedacht ist.
Hier nun die kostenlose Häkelanleitung für ein Seifensäckchen für runde Seifenstücke:
Maschenanschlag:
2 Luftmaschen (oder Magic-Ring)
Runde 1:
Häkle in die erste der beiden Luftmaschen (bzw. in den Magic-Ring)
12 feste Maschen
Schließe die Runde mit 1 Kettmasche in die oberen beiden Maschenglieder der ersten festen Masche.
(12 Maschen)

Bild oben: Das Häkelstück nach Fertigstellung von Runde 1 und zu sehen ist auch bereits der Anfang von Runde 2.
Runde 2:
3 Luftmaschen (Ersatzstäbchen) und 1 Stäbchen in die gleiche feste Masche, in die bereits die Kettmasche zum Schließen der Vorrunde gearbeitet wurde.
Anschließend in jede weitere feste Masche 2 Stäbchen häkeln.
Die Runde schließen mit einer Kettmasche in die oberen beiden Maschenglieder des Ersatzstäbchens.
(24 Maschen)

Bild oben: Das Häkelstück nach Fertigstellung von Runde 2.
Runde 3:
3 Luftmaschen (Ersatzstäbchen) und 1 Stäbchen in die gleiche feste Masche häkeln, in die du bereits die Kettmasche zum Schließen der Vorrunde gearbeitet hattest.
1 Luftmasche und damit 1 Masche überspringen
Anschließend abwechselnd 2 Stäbchen in die nächste feste Masche und 1 Luftmasche zum Überspringen von 1 Masche. Wiederhole dies, bis du die Runde herum gearbeitet hast und insg. 12 x die Zweiergruppe Stäbchen und 1 Luftmasche gearbeitet hast.
Du endest mit einer Luftmasche und schließt die Runde mit einer Kettmasche wieder in die oberen beiden Maschenglieder des Ersatzstäbchens (der 3 Luftmaschen) vom Rundenanfang.
(36 Maschen)

Bild oben: Das Häkelstück nach Fertigstellung von Runde 3.
Runde 4:
Häkle eine Kettmasche um den Zwischenraum des Ersatzstäbchens und des Stäbchens.
Nun häkelst du in diesen Zwischenraum (immer zwischen die Stäbchen, am Anfang zwischen Ersatzstäbchen und Stäbchen) folgende Maschenfolge:
Zuerst 3 Luftmaschen (Ersatzstäbchen) und 2 Stäbchen sowie eine Luftmasche und danach immer
3 Stäbchen und 1 Luftmasche.
Wiederhole dies (3 Stäbchen und 1 Luftmasche), bis du die Runde herum zwischen jede 2-er Gruppe Stäbchen 3 Stäbchen gearbeitet hast.
Nach der letzten Luftmasche häkelst du noch 1 Kettmasche in die oberen beiden Maschenglieder des Ersatzstäbchens und schließt damit auch diese Runde.
(48 Maschen)

Bild oben: Das Häkelstück nach Fertigstellung von Runde 4.
Dein Häkelstück sollte nun vom Durchmesser her so groß sein, dass es den Durchmesser deines Stück Seife hat.

Bild oben: Ein Stück Seife wurde auf das Häkelstück gelegt zum Probieren, ob die Größe ausreicht.
Runde 5:
Häkle 6 Luftmaschen und 1 Kettmasche um die Luftmasche (zwischen den 3er-Gruppen Stäbchen) der Vorrunde.
Wiederhole (6 Luftmaschen und 1 Kettmasche) bis du die Runde herum bist.
(Du hast jetzt 12 Luftmaschenbögen mit je 6 Luftmaschen und 1 Kettmasche.)

Bild oben: Das Häkelstück nach Fertigstellung von Runde 5.
Runde 6:
Wandere mit Kettmaschen, die du in die hinteren Maschenbögen der Luftmaschen arbeitest bis einschließlich zur 3. Luftmasche.
Häkle nun wieder 6 Luftmaschen für den Luftmaschenbogen und kette diesen mit einer Kettmasche mittig um den Luftmaschenbogen der Vorrunde an.
Durch das Arbeiten der Kettmasche um den Luftmaschenbogen bleibt dieser beweglich und kann sich später besser der gewünschten Form anpassen.
Nun wieder 6 Luftmaschen und 1 Kettmasche um den nächsten Bogen arbeiten und so fortfahren, bis die Runde herum ist.
Der letzte Luftmaschenbogen wird mit Kettmasche dort befestigt, wo der erste Luftmaschenbogen der Runde beginnt.

Bild oben: Das Häkelstück nach Fertigstellung von Runde 6.
Wiederhole diese Runde noch 2 Mal.
Also Runde 7 und Runde 8 so häkeln wie Runde 6.
Probiere, ob deine Arbeit nun bereits in der Höhe so hoch ist, dass dein Stück Seife komplett verdeckt wird.
Sichere dir die letzte Masche mit einem Maschenmarkierer.

Bild oben: Ein Stück Seife liegt auf dem Häkelstück und mit einem Hilfsfaden wird probiert, ob die Höhe bereits ausreicht, um das Seifensäckchen zu schließen.
Wenn die Höhe noch nicht ausreicht, häkle noch ein paar Runden weiter wie Runde 6.
Ausarbeiten:
Hast du die korrekte Höhe erreicht, dann kannst du nach dem letzten Runde schließen deinen Faden so abschneiden, dass du noch ca. 10 cm übrig hast. Ziehe dieses Fadenende durch die letzte Masche hindurch und vernähe den Faden unsichtbar.
Ziehe den Anfangsfaden fest, damit sich das Loch des magischen Ringes schließt und vernähe ihn gut, am Besten in verschiedene Richtungen (hin, her und nochmal hin), damit er sich nicht von alleine wieder löst und der magische Ring sich selbst öffnet.
Verschluss arbeiten:
Nun häkelst du dir in einer Farbe, die gut zu deinem bisherigen Häkelstück passt, eine Luftmaschenkette von ca. 45 cm. Das sind so ca. 110 bis 120 Luftmaschen.
Diese Luftmaschenkette fädelst du nun durch die Löcher der letzten Runde.
Beginne von außen und fädle im Loch nach innen, dann von innen wieder nach außen beim nächsten Loch usw.

Bild oben: Das Durchfädeln des Verschlussfadens wird gezeigt.
Anschließend kannst du dein Stück Seife einlegen und dein Bändchen mit einer Schleife schließen oder du verknotest es und bildest mit den beiden Schnurenden eine Schlaufe zum Aufhängen.

Bild oben: Das Seifensäckchen wurde zugebunden und kann im Kleiderschrank hingelegt werden.

Bild oben: Das Seifensäckchen wurde zugebunden, die Enden wurden zur Schlaufe gebunden und so kann das Säckchen im Kleiderschrank hingehängt werden.
Wenn du magst, kannst du auch den Anfangsfaden der Schnur etwas länger lassen und dort ein paar Perlen auffädeln. Diese kannst du entweder als kleine Perlenkette hängen lassen oder du machst es wie ich, du faltest sie zu einem Ring (aus 4 Perlen wird es eher ein Viereck) und vernähst den Faden schön straff, so dass sich der Perlenring nicht wieder von alleine löst.

Bild oben: Das Bindebändchen wurde am Anfang und Ende mit Perlen versehen.
Wenn du vor dem Häkeln der Luftmaschenkette bereits die Perlen auffädelst, kannst du den Faden verknoten und den Anfangsfaden direkt mit der Luftmaschenkette einhäkeln.
Probiere, ob du mit den Perlen durch die Löcher deiner Häkelarbeit passt. Wenn ja, kannst du die Kette fertig häkeln, auch am anderen Ende Perlen auffädeln und wenn alles fertig ist, diese mit Perlen bestückte Luftmaschenkette einfädeln. Sind die Perlen zu groß, so dass du diese nicht durch die Löcher gefädelt bekommst, häkle die Luftmaschenkette fertig, lasse ein gutes Stück Garn an der Kette dran und fädle mit dem Ende die Luftmaschenkette durch deine Häkelarbeit. Anschließend fädelst du am Ende der Luftmaschenkette noch die Perlen auf und gestaltest diese Seite analog der anderen Seite der Luftmaschenkette.
Du kannst auch nur eine Luftmaschenkette häkeln und machst am Anfang und Ende nur einen Knoten. Die Fadenenden kannst du noch ca. 2 cm stehen lassen. So brauchst du nichts vernähen.
Du kannst auch ein anderes Band verwenden, z. B. aus Kunstleder, ein Stück Bindegarn, ein Schleifenband oder du drehst dir eine Kordel. Hier kannst du selbst entscheiden, was dir gefällt und was dein Bastelvorrat hergibt.
Je nachdem, wie du dein Seifensäckchen verwenden möchtest, bindest du es oben zu und legst es in ein Schubfach mit Wollsocken oder ähnlichem oder du hängst es über einen Bügel oder über die Kleiderstange.
Wenn du magst, kannst du die Seife incl. Säckchen auch direkt zum Duschen verwenden. Hänge dann das Säckchen immer so auf, dass es schnell trocknen kann. So hast du keine aufgeweichte Seife auf der Unterseite, wie das oft der Fall ist, wenn Seife auf einer Seifenschale liegt.
Ich wünsche dir nun viel Spaß beim Nachhäkeln, freue mich über ein paar Bilder von deinen fertigen Seifensäckchen und hoffe, dass dich die Plagegeister in der Zukunft verschonen.
PS:
So ein Seifensäckchen mit einen duftenden Stück Seife kannst du auch verschenken. Du hast somit ein schönes Mitbringsel
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