
Ich freue mich, dass du meinen Beitrag für ein gestricktes Minituch „Dana“ entdeckt hast und ich hoffe, ich kann dir mit meiner Gratisanleitung für das Tuch eine kleine Freude bereiten.
Vielleicht hast du schon andere Minitücher oder Minidreieckstücher gestrickt, dann weißt du bereits, wie fix diese kleinen Halsschmeichler fertig gestrickt sind.
Mit dickerem Garn geht es besonders flott.
Wer es etwas filigraner mag, kann auch dünneres Garn nutzen, z. B. auch nur einen Flauschfaden mit großer Nadelstärke verstricken, dann wird das Tuch ein echtes Leichtgewicht.
Bei Verwendung anderer Garne ändert sich der Garnverbrauch, ggf. auch die Größe des Tuchs.
Ich habe mir bei diesem Tuch dieses Mal eine andere Form ausgedacht.
Das hat auch seinen Grund.
Meine Lieblingstücher sind zurzeit das Minituch „Ceara“ und das Minituch „Perlotta“.
Beides sind kleine Dreieckstücher, die ich allerdings mittig am Hals immer einmal umschlage und somit das Gestrickte doppelt an meinem Hals liegen habe. Getreu dem Motto: „Doppelt wärmt besser als einfach.“
Bei dem Minituch „Dana“ habe ich nun in weiser Vorausschau, dass ich das Tuch auch wieder umklappe, die Form etwas verändert.
Es ist somit gar kein richtiges Dreieckstuch mehr, sondern eher ein Vierecktuch.
Nur mit diesem Begriff kann keiner was anfangen. Es ist also auf Deutsch gesagt, ein Dreieckstuch mit vier Ecken. Wenn ich es zum Tragen umschlage, ist es ein doppelt gelegtes Dreieckstuch.
Klingt verwirrend, aber so ist es nun mal. Oben am Hals habe ich nach dem Umschlagen die Umschlagkante und den I-Cord-Rand habe ich im unteren Bereich.
Am Ende der Anleitung zeige ich dir noch ein paar weitere Möglichkeiten, wie das Tuch getragen werden kann. Eine Möglichkeit findest du bereits oberhalb dieses Beitrags und eine geflochtene Variante war im Galeriebild zu sehen.
Dieses Tuch ist sehr einfach nachzuarbeiten.
Wenn du noch Anfänger bist und bereits rechte und linke Maschen stricken kannst und auch eine Masche zunehmen bzw. abnehmen kannst, so ist dieses Tuch auch für dich geeignet.
Ich beschreibe dir in der ausführlichen Anleitung genau, wie du dieses Tuch stricken kannst und auch wie die Zunahmen und Abnahmen gestrickt werden. Somit sollten Anfänger mit den o. g. Grundkenntnissen das auch gut schaffen. Aber auch erfahrene Stricker und Strickerinnen können dieses kleine Tuch nacharbeiten. Es ist ein gutes Projekt für nebenbei zu stricken, wenn du einen Film schaust oder auch für unterwegs, wenn du für den Weg zur Arbeit mit der Bahn oder dem Bus fährst.
Nachfolgend schreibe ich dir fix auf, wie der Aufbau der Anleitung für den Minischal „Dana“ ist und was an Material und Kenntnissen benötigt wird. Wenn du alles beherrschst und das Material vorrätig hat, kannst du sofort mit dem Stricken beginnen.
Die Strickanleitung ist nach dem folgendem Schema übersichtlich unterteilt, so dass du bei Bedarf immer schnell zu dem erforderlichen Punkt scrollen kannst:
- das von mir verwendete Material und die erforderliche Menge
- Erforderliche Kenntnisse, damit du das Minituch nachstricken kannst
- Maße meiner Maschenprobe und die daraus resultierende Größe des gestrickten Tuchs
- von mir verwendete Muster, incl. Zunehmen, Abnehmen, Abketten
- Tuchform
- Vorschläge für Änderungen, die du bei Interesse selbst vornehmen kannst
- die Strickanleitung für das Tuch „Dana“ in Kurzfassung für Erfahrene / Fortgeschrittene
- die ausführliche Strickanleitung für Anfänger oder die, die es gern ausführlich haben
- ein paar Tipps & Tricks, die dir das Stricken des Tuchs erleichtern
- ein paar Fotos von den verschiedenen Varianten, das Tuch zu binden.
- PS (Anmerkungen von mir, der Autorin)
Von mir verwendetes Material und die erforderliche Menge:
- ca. 110 g Garn mit einer Lauflänge von 250 m auf 100 g. Ich habe Nako Elit Baby verstrickt.
- 1 Rundstricknadel mit Stärke 5,0. Die Länge der Nadel ca. 40, 60 oder 80 cm. Längere Rundstricknadeln gehen auch, sind nur etwas unhandlicher.
- Ggf. ein paar Maschenmarkierer. Sie sind sehr hilfreich, es geht jedoch auch ohne diese.
- Ggf. einen Reihenzähler. Ist nicht unbedingt erforderlich, jedoch ebenfalls hilfreich.
- 1 Nadel zum Vernähen der Fäden.
- 1 Schere
- 1 Blatt Papier und 1 Stift oder anderes Material, mit dem du dir Notizen machen kannst, falls du von der Anleitung abweichst
Erforderliche Kenntnisse, damit du das Minituch nachstricken kannst:
- Maschen anschlagen
- rechte Maschen stricken
- linke Maschen stricken
- Maschen wie zum Linksstricken abheben
- rechts verschränkte Maschen stricken
- Zunehmen von Maschen (wird in der Anleitung auch erklärt)
- Abnehmen von Maschen (wird in der Anleitung ebenfalls erklärt)
- Maschen abketten
- Fäden vernähen
Maße meiner Maschenprobe:
Laut der Banderole wird die 10 cm x 10 cm große Maschenprobe mit Nadelstärke 4,5 glatt rechts gestrickt. Das ergibt 22 Maschen x 28 Reihen. Diese Angabe mache ich dir, falls du nach ähnlichem Garn suchst. So hast du eine Orientierung für die Angaben der Maschenprobe, die auf der Banderole deines Garnes steht.
Meine Maschenprobe, gestrickt mit Nadelstärke 5,0 im Kraus-Rechts-Muster ergibt ungedehnt:
10 cm Breite entsprechen ca. 19 Maschen
10 cm Höhe entsprechen ca. 34 Reihen (17 Doppelreihen)
Die daraus resultierende Größe des gestrickten Tuchs:
Mein fertiges Minituch ist ca. 168 cm lang und an der breitesten Stelle (das ist die Tuchmitte) ist es ca. 17,5 cm breit.
Somit kann ich es von vorn nach hinten um den Hals legen, hinten verkreuzen und anschließend wieder nach vorn holen. Es ist jetzt noch eine ausreichende Länge der Tuchenden vorhanden, um es noch mit einem einfachen oder doppelten Knoten vor der Brust zu verknoten. Es sieht auch gut aus, wenn die Tuchenden ohne Knoten nur vorn lässig herunterhängen.
Wenn du magst, kannst du das Tuch auch mit einer Brosche zum Schließen oder mit einen Tuchring, durch den du die Tuchenden fädelst, schließen. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, ein Tuch zu binden. Ich finde, ein einfacher oder ein doppelter Knoten ist fix gemacht, man verliert nichts und es sieht trotzdem schick aus.
verwendete Muster:
Tuchmuster
Das Tuch wird mit Ausnahme der Randmaschen von Anfang bis Ende kraus rechts gestrickt.
Das bedeutet: zwischen den Randmaschen strickst du sowohl in der Hinreihe als auch in der Rückreihe immer nur rechte Maschen.
Das gestrickte kraus rechts Muster sieht auf beiden Seiten der Arbeit gleich aus, auch der Rand ist auf beiden Seiten des Tuchs identisch. Du hast somit ein Tuch, was beidseitig gleich ausschaut. Es gibt somit keine Vorderseite und keine Rückseite nach Fertigstellung des Tuches. Das Tuch kann beidseitig getragen werden und du bist immer richtig angezogen und läufst nicht Gefahr, dass du das Tuch falsch herum trägst. Das ist doch eine großartige Sache!
Randmasche
Die Randmasche besteht bei diesem Schal nicht wie normalerweise aus nur einer Masche. Nein, sie besteht aus 3 Maschen. Und zwar jeweils aus 3 Maschen am Anfang der Reihe und ebenso aus 3 Maschen am Ende der Reihe. Das ist wahrscheinlich erst einmal gewöhnungsbedürftig, so zu stricken, aber nach kurzer Zeit geht es doch recht angenehm zu stricken, und zwar so:
Am Reihenanfang strickst du die 3 Randmaschen immer rechts ab.
Am Reihenende werden die 3 Randmaschen nur wie zum Linksstricken mit dem Faden vor der Nadel abgehoben. Am Ende der Reihe werden sie also nicht gestrickt.
Dadurch ergibt sich ein hübscher Rand, der sich nach ein paar gestrickten Reihen seitlich einrollt. Durch dieses Einrollen wirkt der Rand von beiden Seiten der Strickarbeit als rechts gestrickter Rand. Diesen Rand nennt man auch I-Cord-Rand mit 3 Maschen.
Wenn dich also die Bezeichnung I-Cord bisher abgeschreckt hat, dann trau dich jetzt bei diesem Tuch an dieses Randstricken. Am Ende der Arbeit wirst du sehen, dass dieser Rand ganz einfach zu stricken ist und das gleiche Aussehen der beiden Schalseiten ist eine gute Belohnung dafür. Außerdem zieht sich der Rand nicht in die Länge und der Schal rollt sich auch nicht ungewollt ein. Das ist das hervorragende Ergebnis eines I-Cord-Randes.
TIPP:
Falls es für dich ungewohnt ist, mit 3 Maschen den Rand zu stricken, dann können Maschenmarkierer eine gute Hilfe sein. Setze dir am Anfang nach den 3 Randmaschen einen Markierer auf deine Stricknadel und am Ende der Reihe vor den 3 Randmaschen ebenfalls. So siehst du immer gut, wie weit dein Mittelteil in Kraus Rechts Muster gestrickt wird und wo du die Randmaschen arbeiten musst.
TIPP:
Falls du keine Maschenmarkierer hast, dann kannst du dir auch aus kleinen andersfarbigen Garnen selbst welche basteln. Schneide dir ca. 5-8 cm davon ab, lege das Wollstückchen doppelt und verknote es so, dass du eine Schlaufe erhältst, die du auf deine Stricknadel schieben kannst. Die Schlaufe sollte um einiges größer sein als deine gestrickten Maschen, damit sich der selbstgemachte Maschenmarkierer gut auf der Nadel schieben lässt. Besonders gut eignet sich Baumwollgarn für diese Markierer, da es nicht fusselt.
Zunahmen
Die Zunahmen erfolgen bei diesem Tuch an beiden Seiten, und zwar immer auf fast gleicher Höhe.
Die Zunahmen erfolgen einmal in der Hinreihe direkt nach den 3 I-Cord-Maschen, indem die 3. Masche des I-Cord-Randes nach dem Stricken nicht sofort von der linken Nadel entfernt wird, sondern sie bleibt auf der linken Nadel und es wird aus ihr eine weitere Masche rechts verschränkt herausgestrickt. Du hast also nach dem Herunternehmen der 3. Masche des I-Cord-Randes bereits 4 Maschen auf der rechten Nadel liegen. Die ersten drei sind wieder für den I-Cord-Rand gedacht und die 4. Masche ist eine Zunahme, die später in den Mittelteil des Schals gehört. Wenn du einen Maschenmarkierer nutzt, müsstest du diesen nun umsetzen und wieder nach den 3 Randmaschen platzieren.
Die Reihe strickst du nun normal zu ende.
Damit auch die andere Seite des Schals eine Zunahme bekommt, wird dieselbe Zunahme noch einmal nach dem Wenden auf der Rückseite vollzogen. Auch hier strickst du aus der 3. Masche noch eine weitere rechts verschränkte Masche heraus. Setze auch hier den Maschenmarkierer, falls du einen verwendest, so um, dass er zwischen der 3. und 4. Masche liegt.
Du nimmst auf diese Weise in zwei aufeinander folgenden Reihen je 1 Masche zu.
Diese Zunahmen liegen 1-mal rechts und 1-mal links.
Damit wird das Tuch an beiden Seiten nach und nach immer breiter.
Selbstverständlich kannst du auch andere Zunahmen arbeiten, z. B. aus dem Querfaden herausstricken oder mit Umschlag. Ich habe es so nicht gemacht, deshalb gehe ich darauf nicht weiter ein, möglich ist es jedoch. Das Aussehen des Schals könnte sich dadurch allerdings etwas verändern und die Abnahmen müssten ggf. auch etwas anders gestaltet werden, als ich es beschreibe. Wenn du aus Erfahrung bereits andere Zunahmen / Abnahmen beherrschst, dann kannst du diese gern auf deine Lieblingsvariante ändern.
Abnahmen
Die Abnahmen erfolgen in der 2. Tuchhälfte, somit nach der Tuchmitte.
Auch diese Abnahmen werden analog den Zunahmen in zwei aufeinander folgenden Reihen gearbeitet.
Dazu strickst du am Reihenanfang zunächst nur 2 Maschen rechts.
Die 3. Masche (die letzte vom I-Cord-Rand) wird nicht gestrickt, sondern nur wie zum rechts stricken abgehoben. Die 4. Masche strickst du rechts und anschließend hebst du die 3. (nur abgehobene) Masche nach links über die 4. (rechts gestrickte) Masche über.
Somit werden jetzt aus 4 Maschen 3 Maschen und du hast eine Masche weniger.
In der Rückreihe gehst du genauso vor.
2 Maschen rechts stricken, die 3. Masche nur wie zum Rechtsstricken abheben, die 4. Masche rechts stricken und die abgehobene über die zuletzt gestrickte Masche nach links überheben.
Somit erfolgen die Abnahmen auch jeweils einmal links und einmal rechts beim Tuch und dein Strickstück wird nach und nach etwas schmaler.
Solltest du Maschenmarkierer verwenden, sind diese auch jetzt so umzusetzen, dass sie zwischen der 3. und 4. Masche liegen, wenn du die Abnahme beendet hast.
Maschen abketten
Am Ende des Tuches, wenn du nur noch 7 Maschen übrighast und die erforderliche Länge über diese 7 Maschen gestrickt hast, werden diese 7 Maschen abgekettet.
Abketten geht allgemein beschrieben so:
Du strickst erst einmal nur 2 Maschen. Jetzt hebst du von der rechten Nadel die zuerst gestrickte Masche über die zuletzt gestrickte Masche drüber. Es verbleibt auf der rechten Nadel 1 Masche.
Jetzt strickst du nur 1 weitere Masche und hebst wieder die zuerst gestrickte Masche von der rechten Nadel über die zuletzt gestrickte Masche drüber. Dies wiederholst du (1 Masche stricken, 1 Masche überheben), bis alle deine Maschen von der linken Nadel aufgebraucht sind.
Dies ist allgemein beschrieben das Abketten.
Speziell ist es etwas anders, denn meist strickst du im Muster, so dass auf der Vorderseite der Arbeit das Muster fortgeführt wird.
In unserem Fall, beim Tuch „Dana“ strickst du diese Maschen der letzten Reihe wie folgt und kettest sie nacheinander ab:
4 Maschen rechts, 2 Maschen links, 1 Masche rechts.
Das Stricken der linken Maschen ist erforderlich, weil die Maschen des I-Cord-Randes nun nicht mehr abgehoben, sondern abgestrickt werden. Wenn du deine Maschen anschaust, dann sehen die 3 Randmaschen am Ende wie 2 linke Maschen und 1 rechte Masche aus, weil sich der Rand umrollt, und so werden sie auch gestrickt, damit sich der Rand auch bei der letzten Reihe noch schön umlegt.
Tuchform
Das Tuch bekommt folgende Form und die Pfeilrichtung gibt an, wie du das Tuch strickst:
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Wir beginnen an einer Tuchspitze.
Beide Seiten des Tuchs werden zunächst durch die Zunahmen langsam breiter.
Nach der Tuchmitte werden beiden Seiten des Tuchs durch die Abnahmen wieder schmaler.
Schlägst du dein Tuch an der mittleren Reihe (an der Tuchmitte) in Strickrichtung um, so sind beide Tuchhälften immer gleichbreit und die Abnahmestellen liegen immer übereinander.
Damit das auch bei dir der Fall ist, ist es wichtig, dass du immer gleich locker bzw. gleich fest strickst und die Zunahmen / Abnahmen in den gleichen Reihen vornimmst.
Größenanpassung
Du kannst selbst bestimmen, wie breit dein Minituch werden soll.
Du kannst auch selbst bestimmen, wie lang dein Minituch werden soll.
Du kannst ebenfalls bestimmen, wie schnell oder langsam dein Schal breiter wird.
Du kannst natürlich auch selbst bestimmen, mit welchem Garn und in welcher Farbe du arbeitest.
Es wird ja schließlich dein Schal, und dieser soll so werden, wie du ihn dir vorstellst und wie er zu deiner übrigen Garderobe passt.
Ich beschreibe dir nachfolgend einmal in Kurzfassung und einmal ausführlich, wie ich das Minituch „Dana“ gestrickt habe.
Nach dieser Anleitung kannst du dein Tuch genauso stricken oder du kannst es nach den nachfolgenden Hinweisen zur Veränderung ganz einfach an deine Wünsche und Vorstellungen anpassen.
Ich habe in jeder 19. und 20. Reihe Zunahmen gearbeitet, bis ich insg. 35 Maschen auf der Nadel hatte.
Das entspricht 28 Zunahmen, 14 x in der Hinreihe und 14 x in der darauffolgenden Rückreihe.
Deshalb habe ich auch wieder 28 Abnahmen gestrickt, ebenfalls 14 in der Hinreihe und noch einmal 14 in der darauffolgenden Rückreihe (natürlich mit dem Abstand dazwischen) und so hatte ich zum Schluss wieder meine 7 Maschen, wie am Anfang beim Maschenanschlag auf der Nadel.
TIPP:
Wenn du nur 1 Wollknäuel mit der genannten Lauflänge zur Verfügung hast, so kannst du trotzdem dieses Tuch stricken.
Du wiegst vor dem Stricken dein Wollknäuel (ohne Banderole) ab. Nun kannst du die erste Tuchhälfte mit den Zunahmen damit stricken, bis du fast die Hälfte des Knäuels verbraucht hast. Ein bisschen Sicherheit solltest du einrechnen, so ca. 5 g und danach strickst du die zweite Tuchhälfte mit den Abnahmen. Dein Tuch wird dann mit Sicherheit ein kleinen bisschen kürzer und du hast bestimmt eine oder zwei Zunahmen / Abnahmen weniger. Es sollte dann immer genug Länge haben, um es um den Hals zu binden.
Beispiele für abweichende Varianten (Materialmenge ändert sich!):
Soll dein Tuch bei gleicher Länge breiter werden?
Ich nehme in jeder 19. und 20. Reihe zu. Soll das Tuch breiter werden, musst du schneller zunehmen, z. B. in jeder 9. und 10. Reihe oder auch in jeder 15. und 16. Reihe. Je häufiger du zunimmst, also je weniger Reihen zwischen den Zunahmen liegen, desto schneller wird dein Tuch breiter. Um auf die gleiche Länge wie mein Tuch zu kommen, hörst du mit den Zunahmen bei ca. 80-82 cm auf und strickst danach noch einmal das Stück ohne Zunahmen, ehe du mit den Abnahmen im selben Abstand / Reihenabstand wie die Zunahmen beginnst.
Soll dein Tuch breiter bei größerer Länge werden?
Du nimmst entweder so zu wie ich, oder in etwas kürzeren Abständen, damit dein Tuch schneller breiter wird und auf diese Weise strickst du mit Zunahmen so lange, bis du die Hälfte der gewünschten Tuchlänge erreicht hast. Anschließend beginnen die Abnahmen im gleichen Rhythmus.
Wenn du z. B. in jeder 9. und 10. Reihe zugenommen hast, nimmst du auch wieder in jeder 9. und 10. Reihe ab. Ich denke, du verstehst das Prinzip.
Soll dein Tuch schmaler werden und die gleicher Länge haben?
In dem Fall nimmst du langsamer zu, d. h., du machst die Abnahmen in größeren Abständen als ich. Nicht in jeder 19. und 20. Reihe, sondern vielleicht in jeder 29. und 30. Reihe oder in anderen Abständen, die größer sind als bei mir. Auch bei dieser Tuchvariante hörst du mit den Zunahmen bei ca. 80-82 cm auf und beginnst nach dem Teil ohne Zunahmen die Abnahmen.
Soll dein Tuch schmaler werden bei größerer Länge?
Auch in diesem Fall musst du langsamer zunehmen, ggf. in jeder 29. und 30. Reihe oder in noch größeren Abständen. Die Zunahmen beendest du, wenn du die halbe Tuchlänge erreicht hast und anschließend beginnen die Abnahmen. Stricke jedoch immer dazwischen die Reihen ohne Zunahme, damit dein Tuch ein gleichmäßiges Strickstück wird.
TIPP:
Achte darauf, wenn du nur eine gewisse Menge Garn hast, dass du bereits kurz vor der Hälfte des Garnverbrauchs mit den Abnahmen beginnst. Hast du ein Knäuel mit 100 g Garn hörst du so auf, dass du etwas weniger als die Hälfte verbraucht hast, wenn du in der Mitte des Schals angekommen bist.
TIPP:
Wenn du bereits beim Stricken der Musterprobe die geänderten Abstände der Zunahmen ausprobierst, kannst du sehen, ob dir das so gefällt.
TIPP:
Mache dir unbedingt Notizen, falls du anders strickst als ich. Notiere dir, nach wie vielen Reihen du in der ersten Tuchhälfte deine Zunahmen arbeitest. Bei der zweiten Tuchhälfte musst du diese Änderung ebenfalls bei den Abnahmen beachten, sonst bekommst du zwei unterschiedliche Tuchhälften.
Strickanleitung als Kurzfassung für das Minituch „Dana“ von Froschoma_Mona
Wende deine Arbeit nach jeder Reihe.
Maschenanschlag:
Schlage 7 Maschen an.
Die ersten 3 Maschen und die letzten 3 Maschen sind die Randmaschen für den I-Cord.
Die mittlere Masche ist die erste Masche für das Mittelteil.
Stricke nun 4 Reihen:
4 Maschen rechts, 3 Maschen wie zum Linksstricken mit dem Faden vor der Nadel abheben.
Stricke die 5. Reihe:
2 Maschen rechts, 1 Masche rechts und 1 Masche rechts verschränkt aus der 3. Masche herausstricken (1. Zunahme), 1 Masche rechts, 3 Maschen wie oben beschrieben abheben
Stricke die 6. Reihe:
2 Maschen rechts, 1 Masche rechts und 1 Masche rechts verschränkt aus der 3. Masche herausstricken (2. Zunahme), 2 Maschen rechts, 3 Maschen wie oben beschrieben abheben
Stricke 18 Reihen:
alle Maschen rechts, bis auf die letzten 3 Maschen. Diese wie beschrieben abheben.
Nun folgen wieder 2 Zunahmereihen
Stricke aus der letzten Masche der Randmasche am Anfang eine 4. Masche (wie unter Reihe 5 beschrieben) heraus, den Rest strickst du rechts und die letzten 3 Maschen hebst du wie beschrieben ab. Anschließend folgen wieder 18 Reihen ohne Zunahme und danach 2 Reihen mit Zunahme.
Wiederhole die 18 Reihen ohne Zunahme und die 2 Zunahmereihen bis du entweder:
- so viele Reihen gestrickt hast wie ich (insg. 35 Maschen auf der Nadel) oder
- bis du dein Tuch so lang hast, dass die gleiche Länge nochmal deine Wunschlänge ergibt oder
- bis du fast die Hälfte deines Wollknäuel verstrickt hast, falls du nur 1 Knäuel zur Verfügung hast oder
- bis du die gewünschte Breite für dein Tuch erreicht hast.
Nach der letzten Zunahme strickst du noch einmal die 18 Reihen ohne Zunahme und dann wird das Minituch mit Abnahmen versehen und nach und nach schmaler.
Stricke die 2 Abnahmereihen wie oben unter den verwendeten Mustern beschrieben und anschließen 18 Reihen ohne Abnahme.
Wieder hole diese 20 Reihen, bis du insg. 7 Maschen auf der Nadel hast.
Über diese 7 Maschen arbeitest du 4 Reihen mit 4 Maschen rechts und 3 Maschen abheben. In der 5. Reihe mit 7 Maschen beendest du deine Arbeit und kettest ab.
Beachte bitte die nun geänderte Strickweise in der Abkettreihe:
stricke 4 Maschen rechts, 2 Maschen links und 1 Masche rechts.
Nach dem Abketten musst du nur noch die Fäden vernähen und schon kannst du dein neues Tuch verwenden oder verschenken.
Hast du Fragen zur Kurzfassung?
Schau bitte zunächst in die ausführliche Anleitung, dort findest du sicherlich Antwort.
Ausführliche Strickanleitung für das Minituch „Dana“ von Froschoma_Mona
Da wir in Reihen arbeiten, wird die Arbeit wird nach jeder Reihe gewendet.
Maschenanschlag:
7 Maschen anschlagen
(Diese bilden: 3 Randmaschen, 1 Masche für den Mittelteil, 3 Randmaschen)

Im Bild oben siehst du meinen Maschenanschlag mit 7 Maschen.
Falls du Maschenmarkierer nutzt, so setze diese bereits in der folgenden Reihe nach der 3. und nach der 4. Masche auf deine Nadel und trenne so die 3 Randmaschen vom Mittelteil. Versetze die Maschenmarkierer immer so, dass auch nach den Zunahmen bzw. Abnahmen die Markierer eine Trennung zwischen den Randmaschen und dem Mittelteil darstellen. Ich gehe jetzt nicht mehr weiter auf diese Maschenmarkierer ein, da es auch viele Leute gibt, die diese Markierer nicht benutzen und dann würde die ganze Beschreibung zu unübersichtlich werden.
Reihen 1 bis 4:
Stricke 4 Maschen rechts und hebe danach 3 Maschen mit vorgelegtem Faden wie zum Linksstricken ab.

Im Bild oben habe ich die erste Reihe zurückgestrickt mit 4 Maschen rechts und 3 abgehobenen Maschen.
Der Faden befindet sich vor der Arbeit und liegt zwischen den 4 rechten Maschen und den 3 abgehobenen Maschen.
Reihe 5:
Das ist die erste Zunahmereihe.
2 Maschen rechts stricken,
in die nächste Masche (das ist gleichzeitig die 3. Masche von den Randmaschen) strickst du:
1 Masche rechts und aus derselben Masche noch 1 Masche rechts verschränkt.
Du nimmst so 1 Masche zu und hast jetzt 4 Maschen auf der rechten Nadel.

Im Bild oben siehst du, wie ich aus der 3. Randmasche noch eine vierte Masche gearbeitet habe.
Erst wird aus der 3. Randmasche die rechte Masche gestrickt, die Masche verbleibt auf der linken Nadel und es wird noch eine weitere Masche rechts verschränkt daraus gearbeitet. Anschließend wird die Masche von der linken Nadel herunter geschoben. Aus 3 Randmaschen liegen nun auf der rechten Nadel 3 Randmaschen und 1 weitere Masche – die Zunahme.
(Falls du einen Maschenmarkierer nutzt, müsstest du diesen jetzt so umsetzen, dass wieder die 3 Maschen von den Randmaschen vor dem Markierer liegen und die Masche, die du gerade zugenommen hast, gehört zum Mittelteil und liegt hinter dem Markierer.)
Danach strickst du noch 1 Masche rechts und die letzten 3 Maschen hebst du wieder mit vorgelegtem Faden wie zum Linksstricken ab.
Du hast jetzt 8 Maschen.
Reihe 6:
Dies ist wieder ein Zunahmereihe.
Stricke 2 Maschen rechts,
und in die nächste Masche (das ist wieder die 3. Masche von den Randmaschen) strickst du:
1 Masche rechts und wieder 1 Masche rechts verschränkt aus derselben Masche.
Du nimmst wieder 1 Masche zu.
(Maschenmarkierer wie bei der letzten Reihe umsetzen. Ich schreibe das mit den Maschenmarkierer ab jetzt nicht mehr mit dazu, weil es für die, die ohne Markierer arbeiten zu unübersichtlich wird. Du müsstest bitte immer selbst darauf achten, dass in den Zunahmereihen die Markierer versetzt werden und später auch in den Abnahmereihen.)
Nun strickst du noch 2 Maschen rechts und die letzten 3 Maschen werden wieder mit vorgelegtem Faden wie zum Linksstricken abgehoben.
Du hast jetzt 9 Maschen.

Im Bild oben siehst du das Tuch, wie es nach der Zunahme der 6. Reihe aussieht.
Es sind mittlerweile 9 Maschen auf der Nadel, weil in Reihe 5 und Reihe 6 jeweils eine Zunahme erfolgte.
Das war schon die wichtigste Stelle mit den Zunahmen.
Nun werden abwechselnd Reihen ohne Zunahme und Reihen mit Zunahme gestrickt.
Es wiederholt sich somit immer wieder in gleichmäßigen Abständen.
Reihe 7 bis Reihe 24:
Stricke 6 Maschen rechts und hebe die letzten 3 Maschen (Randmaschen) wie zum Linksstricken ab.
Achte darauf, dass auch der Faden wie beim Linksstricken vor den Maschen, also auch vor der Nadel liegt, andernfalls bekommst du einen falsch gestrickten Rand!
Reihe 25
Dies ist wieder eine Zunahmereihe.
Stricke 2 rechte Maschen,
stricke aus der 3. Masche 1 Masche rechts und noch 1 Masche rechts verschränkt heraus,
stricke die mittleren Maschen (das sind in dieser Reihe 3 Maschen) rechts,
hebe die letzten 3 Maschen (Randmaschen) wie zum Linksstricken ab.
Du hast erneut 1 Masche zugenommen und hast nun 10 Maschen.
Reihe 26
Dies ist auch wieder eine Zunahmereihe.
Stricke analog der Reihe 25, die auch eine Zunahmereihe war:
2 rechte Maschen,
aus der 3. Masche stricke 1 Masche rechts und noch 1 Masche rechts verschränkt heraus,
stricke die mittleren Maschen (das sind in dieser Reihe nun schon 4 Maschen) rechts,
hebe die letzten 3 Maschen (Randmaschen) wie zum Linksstricken ab.
Du hast wieder 1 Masche mehr und hast nun 11 Maschen.
Reihe 27 bis 44
Stricke 8 Maschen rechts (die 3 vom Rand und die 5 vom Mittelteil),
hebe die letzten 3 Maschen (Randmaschen) wieder wie gehabt mit vorgelegtem Faden ab.
Reihe 45 (Zunahmereihe)
Stricke analog der bisherigen Zunahmereihen:
2 rechte Maschen,
aus der 3. Randmasche stricke 1 Masche rechts heraus und noch 1 Masche rechts verschränkt,
stricke die mittleren Maschen (das sind in dieser Reihe nun bereits 5 Maschen) rechts,
hebe die letzten 3 Maschen (Randmaschen) wie zum Linksstricken ab.
Du hast auch in dieser Reihe 1 Masche mehr und hast nun 12 Maschen.
Reihe 46 (Zunahmereihe)
Wie Reihe 45 stricken, nun hast du mittig bereits 6 Maschen und insg. 13 Maschen, wenn du die Reihe beendet hast.
Es folgen jetzt wieder 18 Reihen ohne Zunahme:
Die ersten 10 Maschen strickst du rechts, die letzten 3 hebst du mit vorgelegtem Faden wie zum Linksstricken ab.
Nun folgen 2 Zunahmereihen:
Die ersten beiden Maschen werden rechts gestrickt.
Aus der 3. Masche strickst du eine rechts und eine rechts verschränkte Masche heraus.
Die restlichen Maschen des Mittelteils strickst du rechts.
Die letzten 3 Maschen hebst du wie zum Linksstricken mit vorgelegtem Faden ab.
Danach hast du wieder insg. 2 Maschen mehr, also jetzt 15 Maschen.
Danach strickst du wieder 18 Reihen ohne Zunahme:
12 Maschen rechts, 3 wie zum Linksstricken abnehmen.
Danach wieder 2 Zunahmereihen.
Die Maschenzahl erhöht sich um 2 Maschen.
Danach wieder 18 Reihen ohne Zunahme.
14 Maschen rechts stricken, 3 wie zum Stricken von linken Maschen abheben.
Hast du jetzt bereits erkannt, wie sich die Maschen verändern?
Nach den beiden Zunahmereihen hast du 2 Maschen mehr als vorher.
In den Reihen ohne Zunahmen strickst du die 2 Maschen mehr als rechte Maschen ab, so dass du auch insg. 2 rechte Maschen mehr vor den letzten 3 Randmaschen strickst.
Im Prinzip ist das ganz einfach….
Angefangen haben wir mit 7 Maschen.
Dann wurden 2 Maschen zugenommen und es waren 9 Maschen.
Anschließend immer im Wechsel 18 Reihen ohne Zunahme und 2 Reihen mit Zunahme.
Es wurden 11 Maschen, danach 13 Maschen, danach 15 Maschen usw.
Du hast somit immer eine ungerade Maschenzahl, wenn du die Reihen ohne Zunahme strickst.
So habe ich weitergestrickt, bis ich insg. 35 Maschen auf der Nadel hatte.
Danach habe ich noch einmal die 18 Reihen ohne Zunahme gestrickt, also genau denselben Abstand wie bisher bei den Zunahmen.
Nach 9 Reihen ist bei mir die Mitte des Tuchs erreicht und die darauffolgenden 9 Reihen gehören schon zur zweiten Tuchhälfte und danach wird abgenommen.
Damit das Tuch genauso eine Form bekommt, wie die erste Tuchhälfte, nehmen wir jetzt im gleichen Abstand wieder ab.
Das heißt also, wir nehmen in zwei aufeinanderfolgenden Reihen am Reihenanfang ab und danach folgen 18 Reihen ohne Abnahme.
Dann wieder 2 Reihen mit Abnahme und anschließend wieder 18 Reihen ohne Abnahme.
In den Reihen mit den Abnahmen strickst du wie folgt:
Stricke 2 Maschen rechts.
Hebe nun die 3. Masche wie zum Rechtsstricken ab.
(Stich wie zum Rechtsstricken in die Masche ein, aber stricke sie nicht, sondern hebe sie nur auf die rechte Nadel.)
Stricke die 4. Masche ganz normal rechts ab und hebe nun die 3. Masche nach links über die 4. Masche über.
Jetzt hast du aus 4 Maschen 3 gemacht und hast somit die erste Abnahme gestrickt.
Stricke die Maschen des Mittelteils wieder rechts und hebe die letzten 3 Maschen ganz normal wie bisher ab.
Dies machst du in 2 aufeinander folgenden Reihen.
Wir hatten ja auch in der ersten Tuchhälfte in 2 aufeinanderfolgenden Reihen zugenommen.
Stricke nun 18 Reihen ohne Abnahme und 2 Reihen mit Abnahme im Wechsel, bis noch 7 Maschen übrig sind. Über diese 7 Maschen strickst du noch 4 Reihen.
In der folgenden Reihe werden die Maschen abgekettet.
Wie das genau geht, hatte ich bereits weiter oben vor der Kurzfassung beschrieben.
Wichtig ist, dass du die letzten 3 Maschen nicht abhebst, sondern 2 links und 1 rechts strickst und nach jeder Masche abkettest.
Wenn du deine Arbeit beendet hast, dann sehen deine Tuchspitzen etwa so aus:

Bild oben zeigt Anfang und Ende des Tuches, bevor die Fäden vernäht sind.
Du kannst nun beim Vernähen der Fäden deine Tuchspitzen noch schön gleichmäßig formen, indem du die beiden Ränder zusammenziehst und ggf. mit deinem Faden noch eine rechte Masche formst.
Stich dann ggf. so ein, dass sich ein Faden wie eine halbe Masche an der Spitze legt und beim Zurückstechen formt sich die andere Hälfte der Masche. Dann sieht es so aus, als seinen die beiden I-Cord-Ränder miteinander verbunden.
Exakt identisch sind meine beiden Spitzen auch nicht geworden, aber sie gefallen mir trotzdem…

Bild oben zeigt Anfang und Ende des Tuches, nachdem die Fäden vernäht sind.
TIPP:
Wenn du dir in der Länge die Mitte des Tuchs suchst, kannst du ganz einfach an dieser Stelle dein Tuch umschlagen und so dann kannst du sehen, dass deine beiden Tuchhälften absolut identisch sind in der Breite.
Wenn du das so erreicht hast, kannst du dich freuen, dann hast du über das gesamte Tuch sehr gleichmäßig und sauber gearbeitet.
Wenn das nicht so ist, dann ist es auch nicht schlimm. Wenn du das Tuch trägst, dann sieht man nicht, ob du ggf. mal zu spät oder zu früh abgenommen hattest.
Es ist dein Tuch, wenn es dir gefällt, ist alles in Ordnung und beim zweiten Mal wird es garantiert gleich.
Hast du alle Fäden vernäht, ist dein neues Minituch mit I-Cord-Rand fertig.
Viel Spaß beim Nacharbeiten wünscht dir deine Froschoma_Mona.
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TIPP, falls du einen neuen Faden ansetzen musst:
Falls du einen neuen Faden ansetzen musst, dann empfehle ich dir, dies am Anfang / Ende einer Reihe zu machen und nicht mitten in der Arbeit. Fäden, die sich am Rand befinden, lassen sich im sich zusammenrollenden I-Cord-Rand vernähen. So ist das Vernähen der Fäden von beiden Seiten des Tuchs unsichtbar.
TIPP, falls du Änderungen zu meiner Anleitung vornimmst:
Nimmst du Änderungen vor, z. B. du nimmst in anderen Abständen zu und ab, so notiere dir deine Änderungen. Die Änderungen der ersten Tuchhälfte solltest du ebenfalls in der zweiten Tuchhälfte berücksichtigen, damit dein Tuch die richtige Form erhält.
TIPP, falls du dein Strickstück vor dem ersten Tragen waschen möchtest:
Nach Fertigstellung kannst du dein neues Tuch in warmes Wasser legen. Ggf. gibst du einen kleinen Spritzer Spülmittel dazu. Das Garn entspannt sich so von den Strapazen des Strickens. Deshalb sagt man auch, das Strickstück nimmt ein Entspannungsbad. Dein Tuch sollte sich gut mit Wasser vollsaugen. Das dauert etwas. Durch leichtes Drücken kannst du den Vorgang beschleunigen. Falls du Seifenwasser nutzt, spüle dein Tuch noch ein paar Mal mit klarem Wasser durch, bis das Wasser klar bleibt. Anschließend nimmst du es aus dem Bad heraus, drückst das Wasser vorsichtig heraus (nur bitte nicht wringen) und danach legst du dein Tuch z. B. in ein Badehandtuch oder in ein doppelt gelegtes Badehandtuch. Du kannst es auch damit aufrollen und drückst so noch mehr Feuchtigkeit aus dem Schal. Achte beim Aufrollen darauf, dass dein Tuch keine Knicke bekommt.
Nach dem Ausrollen aus dem Badehandtuch, legst du es auf ein anderes, trockenes Badehandtuch, streichst es schön glatt und lässt es liegend trocknen.
Je nachdem, was du für Garn verwendest, kannst du es ggf. auch in der Maschine waschen und schleudern. Schau am besten auf die Banderole des Garns, dort findest du Informationen zur Pflege deines Tuchs.
Zeige dein Werk anderen Mitgliedern der Crazypatterns-Community oder bei Facebook oder bei Instagram oder wo auch immer du im Netz in Handarbeitsgruppen bist.
Ich freue mich immer über schöne Fotos in der Galerie bei CP.
Die Galerie von CP findest du unter folgendem Link: zur Galerie
Nachfolgend zeige ich dir noch ein paar Möglichkeiten, wie durch verschiedene Arten, das Tuch zu binden, immer wieder neue Varianten entstehen. Auch eine kleine Brosche verwandelt dein Tuch und macht es doppelt zu einem Blickfang. Im Galeriebild wurde der Flechtknoten angewendet, das sieht natürlich richtig toll aus und oben, beim ersten Foto auf dieser Seite, habe ich die Tuchenden nach hinten genommen und auf dem Rücken verknotet. Das Tuch ist jedenfalls so lang, dass du die verschiedensten Knoten und Verschlusstechniken anwenden kannst, die dir einfallen.

PS:
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Es ist jedoch nicht erlaubt, die Anleitung auszugsweise oder im Ganzen, zu tauschen, zu vervielfältigen, weiter zu verkaufen, zu übersetzen oder ohne meine Zustimmung für gewerbliche Zwecke zu nutzen.
Die Anleitung ist ausschließlich für den privaten Gebrauch gedacht! Du darfst deine fertigen Strickstücke verschenken und überall in den sozialen Netzwerken zeigen. Auch wenn du noch daran arbeitetest, darfst du deine Strickarbeit zeigen. Sei fair und erwähne dabei, dass die Anleitung nicht dein Eigentum ist, sondern dass sie von mir ist.
Schreibe beispielsweise dazu „Gefertigt nach einer Anleitung von Froschoma_Mona“ oder verlinke zu diesem Blog-Beitrag, falls es erlaubt ist.
Möchtest du das Tuch in Serienfertigung herstellen und deine fertigen Strickstücke verkaufen, so hole dir bitte meine Genehmigung ein. Diese ist für dich kostenfrei. Kontaktiere mich bitte vor dem Verkauf deiner Handarbeiten, die du nach meiner Anleitung gefertigt hast. Vielen Dank für dein Verständnis.