.... I just got back home. We were evacuated this morning because they found a 5-zentner bomb from World War II right in our neighborhood last night.
What put my mind at ease was the great organization and the many friendly volunteers. But there were also refugees there, and their children were almost impossible to calm down. That really brought me back to reality and made me realize how important it is to help these families.
I’m glad to be able to live in a country—even if it’s sometimes too bureaucratic.
So, now I’m going to make myself comfortable and relax with some yarn.
Are you from Düsseldorf? I’d heard that a bomb was found there. With access roads to the airport blocked off and all that.
I think something like that is much worse for refugees than it is for us.
Ich habe erst vor einigen Jahren erfahren, dass in Deutschland immer noch Bomben gefunden werden. Das ist so absurd, das geht immer noch nicht in meinen Kopf rein. In Karlsruhe und Umgebung werden auch gelegentlich Bomben gefunden, aber mich hat es zum Glück noch nicht betroffen. Von dem Gedanken evakuiert zu werden graust es mir, ehrlich gesagt.
Man erfährt darüber ja schon aus den Medien, aber mich würden die Einzelheiten schor sehr interessieren. Wieviel Zeit hat man um sich vorzubereiten, wie erfährt man davon, was macht man da, wo man ist, was darf man mitnehmen. Ich neige dazu in solchen Situationen in Panik zu geraten und das Gefühl habe ich nicht so gerne. Du hast es jetzt erlebt, erzähl mal, vielleicht hilft es vorbeugend...
@Inna,
a few years ago, three aerial bombs were found on the soccer field behind my mother’s apartment. The neighborhood was evacuated, of course—but my mother couldn’t leave because my disabled brother was going through a rough patch and didn’t want to leave the house.
My mother said afterward that she’d never been so scared in her life.... And when it was all over and she found out that one of the bombs wasn’t a dud but was actually live, her heart sank.
I can imagine how terrible it must be for refugees from war zones. You think it’s safe in that country, and then this happens.
@Petra,
I hope you have enough peace and quiet now to regain your balance ;-)
@Sabine,
ich glaube nicht, dass jemand, der einen Krieg erlebt hat, sich je irgendwo wirklich sicher fühlen kann – manches kann man, glaube ich, nicht reparieren. Aber das Erlebte verdrängen, das kann man schon und dass solche Aktionen da nicht gerade hilfreich sind, ist klar.
Ich glaube es wäre hilfreich, wenn möglichst viele Menschen in so einer Situation Bescheid wüssten und vielleicht schon ein paar Vorkehrungen getroffen hätten. Je mehr Menschen vorbereitet und ruhig sind, desto besser ist es für alle.
@ Inna, I don’t think it requires much preparation.
I just had a big bag: ID, money, cell phone, crochet supplies, a book, water, bread rolls, fruit, and chocolate. That was it, and it lasted for about 9 hours.
Food was provided at the assembly point, after all.
The basic idea is that the house won’t burn down. In the worst-case scenario, some windows might break. So none of that would be a big deal.
Here, police and fire trucks with loudspeakers were already warning people last night, and we were told to be prepared for a possible evacuation. For us, it wasn’t that bad.
But there were so many “elderly” people who were already asleep that night and didn’t have local radio or the internet. They were woken up this morning by someone ringing their doorbell or knocking.
So, my conclusion is that the authorities handled this situation well.
I assume that everything is well organized in situations like this. But it’s important to me that I’m well-organized myself. I’ve had an emergency bag with all the essentials—the things I can pack right now—and a list of items I still need to add for quite some time.
Now I realize, though, that the list wouldn’t be much help in a situation like that, because I probably can’t count on being notified in time. Now I have to come up with something else.
Gut, dass Du heil aus der Nummer rausgekommen bist. Man soll gar nicht glauben, was an Altlasten noch so in unserem Boden rumliegen. Im Grunde genommen kann jeder von uns auf einer Bombe wohnen. Einfach schrecklich, der Krieg ist 70 Jahre her und noch immer kämpfen wir mit Sprengstoffen. Ist aber eigentlich kein Wunder. Die Allierten haben Deutschland so flächendeckend bebombt, das es eigentlich ganz normal ist, dass noch was übrig ist. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es richtig war, dass die Allierten Deutschland mit dieser Härte bekämpft haben. Stellt Euch bloss vor, diese Idioten hätten gewonnen!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Jetzt müssen wir leider mit den Altlasten leben.
Was Ihr zu den Asylanten gesagt habt, sehe ich auch so. Mir tuen diese armen Menschen auch leid, die vor Bomben geflohen sind und jetzt evakuiert werden wegen alter Bomben. Kann man aber nicht ändern, die Dinger sind noch da. Da leiden wir alle drunter. Mehr berühren mich die Menschen in Altersheimen, die wirklich reichlich genug im Krieg mitgemacht haben und jetzt noch immer unter den Folgen zu leiden haben.
The issue with aerial bombs is still a thing here, too. I live very close to Wiener Neustadt in Lower Austria, and there used to be an aircraft factory there that was completely bombed out. And even today, before any digging takes place, a company specializing in locating aerial bombs comes in first to check whether it’s safe to dig out a basement.
I can confirm what you said about the “older folks.” My mother-in-law was born in 1936. Her father died in the war, and she lost two brothers. Both died of malnutrition. She’s always been on the sturdier side, and that’s what saved her life.
And even today, every Saturday when the noon sirens go off, she breaks out in a cold sweat. Because air raid alerts and bombs were her childhood. You never really get over that.
And when many people here speak out against refugees these days, she always says she doesn’t understand it. After all, we’re doing well—we all have food, more than enough. So surely it must be possible to give food to others who have nothing.
Hallo liebe Kolleginnen,
ich freu mich sehr über das Gelesene - einfach klasse - ich bin ebenfalls der Meinung, dass wir keine Verlustängste haben brauchen, weil wir etwas an andere abgeben, denen es schlechter geht. Letztlich werden wir eine Bereicherung erfahren - durch interkulturellen Austausch in beide Richtungen. Und unsere Wirtschaft braucht dringend Lehrlinge für Berufe, die unsere Jungen nicht mehr machen möchten. Ich bin Architektin und wir haben am Bau große Probleme mit der Personalknappheit - die Betriebe haben wesentlich mehr Anfragen für Aufträge als Personal. Viele Angestellten fallen inzwischen mit Burnout aus - die Zustände werden immer schlimmer. Ich freue mich dann immer, wenn ein interkulturelles Arbeitsverhältnis zustande kommt und es klappt. Die Leute sind bis in die Haarwurzeln motiviert, alles zu lernen und möglichst gut zu sein. Ich selbst habe einen Marokkaner in eine Firma als Maurerlehrling vermittelt und ihn unter meine Fittiche genommen und gebe ihm Nachhilfe, damit er die Theorie in der Berufschule gut hinbekommt. Er ist mit so großem Spaß und Elan bei der Sache, dass es eine Freude ist - obwohl er schon 40 ist und mit gelangweilten Jungen die Berufschulbank drücken muss.
Ach und wegen der Bomben...wir haben im Allgäu schlechten Boden zum Bauen - viel viel Lehm - da müssen wir häufig lange Bohrpfähle bis auf tragfähigen Grund bauen - 5-8 m tiefer als das Kellergeschoss wäre....und inzwischen ist es Pflicht eine "Kampfmittelfreiheitsbescheinigung" zu besorgen, bevor jemand überhaupt mit diesen Bauarbeiten beginnen kann. Das ist erst seit ein paar Jahren notwendig, weil die Bomben inzwischen so weit durchgerostet sind, dass sie schneller explodieren als früher. Deswegen gibt es überall immer wieder die Evakuierungen. Aber wenigstens läuft alles geordnet...
Wir fahren des Öfteren in den Balkan - da muss man sich z.B. in Bosnien Herzegowina an Karten gewöhnen, in denen Minenwarnungen eingetragen sind. Die Minen sind hier vor allem nahe entlang der Straßen gelegt worden und man muß sich immer bewußt sein, dass man nicht einfach mal schnell anhält und in die Wiese nebenan tritt. .. das ist gewöhnungsbedürftig und ich bin froh, dass es das bei uns nicht mehr gibt. ...und wenn wir es nicht zulassen, dass Hetzer uns spalten und die EU zerstören, die eigentlich ein großes Friedensprojekt ist, was irgendwie anscheinend mehr und mehr in Vergessenheit gerät, werden wir es hoffentlich auch nicht mehr erleben, dass bei uns Bomben fallen und Minen gelegt werden.
Deswegen Mädels - klasse Einstellung !!! Ich bin stolz zu Eurer Community zu gehören - danke:-))))
42 prizes / total value €300:
30×€5, 10×€10, 2×€25 – simply activate the newsletter.
No purchase necessary. Unsubscribe at any time. Prizes are awarded as Crazypatterns shopping credit.
Learn more
To enhance user experience, we use cookies, including for analysis, optimization, and advertising purposes, in accordance with our Privacy Policy and Cookie Policy. Some of our partner services are located outside the EU. You can change your settings at any time. If you select "Decline", we will only use essential cookies.