Für Kuscheltiere verwende ich gerne Plüschwolle oder Chenillegarn, damit sie schön weich und flauschig werden. Das Arbeiten mit diesen Garnen ist etwas anspruchsvoll,aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn so kuschelige Tierchen bekommt man z. B. mit Baumwolle nicht.
Chenillewolle ist etwas leichter zu verarbeiten, weil man dabei meist noch ganz gut die Maschen erkennen kann. Aber Vorsicht: beim Aufribbeln löst sie sich gerne auf. Deshalb empfiehlt es sich für Anfänger das Tier zur Übung vielleicht erst aus Baumwollgarn zu häkeln. Für Plüschgarn gibt es einige Tricks, wie man die Maschen beim Häkeln noch erkennen kann, auf die ich in den Anleitungen auch eingehe. Außerdem verzeiht das Plüschgarn kleine Fehler, da man ja die einzelnen Maschen nicht sieht. Also trau dich ruhig an diese Garne, du wirst von dem Ergebnis begeistert sein!
Maulwurf Poldi eignet sich gut für den Anfang, denn er ist von der Form ganz einfach zu arbeiten. Rechts siehst du ihn aus Baumwolle gearbeitet, links mit Chenillewolle.

Auch das
Katzenbaby kann ich euch in 2 Versionen zeigen: links aus Acrylgarn, rechts Plüschwolle. Beim Annähen der Beinchen kannst du auch die Haltung des Kätzchens (sitzend oder liegend) bestimmen.

Das
Alpaka Pamina ist eines der Lieblingstiere meiner Enkelin. Hier habe ich Plüsch- und Chenillewolle kombiniert: Schnauze, Ohren und Hufe habe ich aus dünner Chenillewolle gehäkelt, den Rest aus Plüschgarn ( und der Sattel ist aus Baumwolle).