Socken stricken aus Flauschwolle
Jeder von uns liebt sie, besonders an kalten Tagen: weiche und wärmende Socken. Die kann man nicht kaufen, nur mit etwas Handarbeitsgeschick selbst machen. Hier ein Vorschaubild unseres heutigen Strickprojekts:
Im Internet gibt es unzählige Anleitungen für das Sockenstricken. Man kann sie aus ein paar Gramm Sockenwolle in allen möglichen Mustern, Lieblingsfarben und Formen für sich selbst oder für andere als Geschenk stricken.
1. Kleine Vorgeschichte
In einem Wollgeschäft oder im Internet wird man von der Fülle der möglichen Sockenwollen regelrecht überflutet. Natürlich schauen wir zuerst nach unseren Lieblingsfarben. Wir sehen einfarbige, melierte, welche mit prägnanten Farbpartien oder welche mit sanftem Farbverlauf. Es gibt welche mit Glitzer und welche mit eingearbeiteten Noppen oder Fransen.
Wenn man Glück hat, hängt ein gestricktes oder gehäkeltes Musterbeispiel zum angebotenen Garn zur Ansicht und zum Fühlen bereit – dann fällt uns der Kauf der manchmal doch recht teuren Garne wesentlich leichter.
In meinem Fall wurde ich in meinem Wollgeschäft magisch von einem Wollknäuel in den Farben Flieder/Lila angezogen. Natürlich musste ich sofort danach greifen und die Wolle auf meiner Haut testen. Ja, so weich wie sie ausschaut, ist sie tatsächlich! Ich habe mich spontan in diese Wolle verliebt, weil sie so flauschig ist und weil mir die Farben so gut gefallen haben.
Und da sie bei den Sockenwollen einsortiert war, und weil ihr Namen „Cosi Socks Soft Stripes“ das suggeriert, sollte sie wohl auch vorrangig für Socken gedacht sein. Allerdings gab es kein gestricktes Musterbeispiel. Trotz der Unsicherheit, wie sie verstrickt ausschauen würde, wollte sie unbedingt in mein Einkaufskörbchen.
Die Farben gehen von Weiß über Zartviolett über Veilchenblau bis zu Blauviolett. Und da ich diese Farben sehr mag und diese Wolle wirklich ganz flauschig ist, musste ich sie einfach mitnehmen. Es gibt sie aber auch in vielen anderen Farben – auch mit schmaleren Streifen oder einfarbig. Bei meiner Variante finde ich aber die sanften Farbübergänge besonders gelungen.
Eigentlich bin ich bei Flauschwolle immer sehr zurückhaltend, da ich empfindliche Haut habe. Aber diese hier hat den Test auf meiner zarten Haut am Hals bestanden. Nur wenn sie am Hals nicht piekt oder kratzt, kann ich sie verstricken und als Kleidung tragen. Schaut euch mal die feinen Härchen an:
Um diese Flauschwolle, die gegenüber normaler, glatter Sockenwolle, schon einige Besonderheiten und Herausforderungen mit sich bringt, soll es heute hier gehen. Ich verrate euch meine Tipps und Tricks, wie man aus ihnen schöne und passende Socken strickt.
2. Die Flauschwolle
Diese wunderbar weiche Wolle von Lana Grossa heißt „Cosi Socks Soft Stripes“. Sie hat eine Lauflänge von 400 m auf 100 g. Sie besteht aus 70 % Schurwolle (Merino) und 30 % Polyamid.
Mit ihrer Weichheit, Lauflänge und Zusammensetzung ist sie die perfekte Sockenwolle für warme Socken für den Herbst oder Winter für mich! Ich werde also in diesem Blogbeitrag – wenn ihr wollt, zusammen mit euch – daraus ein Paar Kuschelsocken in der Größe 38/39 stricken.
3. Das Material:
- 1 Knäuel (= 100 g) Cosi Socks Soft Stripes, Farbe 101; ich habe für meine Socken 62 g verstrickt
- 1 Nadelspiel mit 5 Nadeln der Stärke 2, 15 cm lang
- 1 Nadelspiel mit 5 Nadeln der Stärke 2,5, 15 cm lang
- Stopfnadel, Maßband, Schere
Meine Socken stricke ich in der Größe 38/39. Da das Knäuel 100 g hat, wird es auf jeden Fall für ein Paar Socken in jeder Größe reichen.
4. Die Maschenprobe
Da das Garn sehr flauschig ist, lassen sich die Maschen nur mühsam zählen. Daher spare ich mir die Maschenprobe dieses Mal. Da das Garn die gängige Lauflänge für Sockenwolle (400 m/100 g) hat und ich meine Socken wie immer stricke, gehe ich davon aus, dass mir die Socken am Ende passen werden. Außerdem kann man sie an prägnanten Stellen seines Fußes direkt anpassen.
5. Das Bündchen
Es ist wichtig, dass wir an einem farblich genau definierten Punkt des Garns beginnen. Ich wickle es so lange ab, bis der dunkelste Farbton im Knäuel beginnt. Damit starte ich. Das hat den Sinn, dass ich mich im weiteren Verlauf und für die zweite Socke an den Farben, die in regelmäßigen Abständen aus dem Knäuel kommen, orientieren kann. Ich starte also mit dem dunkelsten Farbton.
Wir schlagen nach einer gängigen Sockenstricktabelle für Größe 38/39 straff 60 Maschen mit 2 Nadeln der Nadelstärke 2 an. Danach ziehen wir eine Nadel heraus und stricken nach und nach alle Maschen verteilt auf die 4 Nadeln des Nadelspiels der Stärke 2 ab.
Wir stricken im straffen Rippenmuster [1 Masche rechts-verschränkt, 1 Masche links].
Wir schließen die Nadeln zur Runde und stricken fortan mit den Nadeln des Nadelspiels der Stärke 2,5 weiter.
6. Der Schaft
Tja, wer da jetzt gedacht hat, wir stricken wie bei normalen Socken erst ein Bündchen und dann einen Schaft, der irrt. Bei dieser flauschigen Wolle macht es wenig Sinn, ein separates Bündchen zu stricken. Das würde man bei dem Flausch gar nicht sehen. Also stricken wir für den Schaft einfach weiter unser begonnenes "Bündchen".
Wir stricken den Schaft so hoch, wie wir möchten. Man könnte auch einen Umschlag machen und müsste das dann bei der Schaftlänge berücksichtigen. Eine Anprobe ist die beste Möglichkeit, um das herauszufinden. Das geht natürlich nur, wenn es die eigenen Socken werden. Wer für andere Menschen strickt, der strickt sie wahrscheinlich etwas niedriger als ich.
Wir halten aber nicht einfach irgendwo an, sondern wir orientieren uns wieder an den Farben. Da ein kompletter Farbrapport von Weiß bis Dunkelviolett geht, ende ich mit Weiß. Meine letzte gestrickte Runde für den Schaft stricke ich also mit Weiß und die erste Reihe der Fersenwand startet mit Dunkelviolett. Dabei ist es egal, mit welcher der vier Nadeln ich starte.
7. Die Fersenwand
Da ich eine Käppchenferse stricke, starte ich diese mit einer Fersenwand. Wir stricken in Hin- und Rückreihen über die Hälfte der gesamten Maschen. Wir stricken im Muster glatt rechts. Das heißt, wir stricken in den Hinreihen rechte Maschen und in den Rückreihen linke Maschen. Allerdings stricken wir die beiden ersten und die beiden letzten Maschen der Nadel immer rechts. Das ergibt also seitlich eine krause Rippe. Diese hilft uns später beim Zählen.
Wir stricken so lange, bis unsere Ferse hoch genug ist.
Wie viel man dafür stricken muss, kann man in einer gängigen Sockentabelle für Käppchenfersen ablesen. Bei meiner gestrickten Größe sind das 26 Reihen. Da die Maschen sehr flauschig sind, würde es mir schwerfallen, die einzelnen Reihen zu zählen. Deshalb bin ich froh, dass rechts und links von der Fersenwand je 2 Maschen rechts gestrickt wurden. Das ergibt eine gut sichtbare Rippe an den kraus rechts gestrickten Seiten.
Ich zähle also die Rippen, in meinem Fall sind es 13 Stück. Wer einen hohen Spann hat, könnte auch zwei Reihen mehr stricken. Damit ist meine Fersenwand fertig.
Wenn wir uns die Fersenwand von innen anschauen, sehen wir, wie fein und weich das Maschenbild ist. Das wird später unsere Fußsohle streicheln.
8. Die Ferse
Nun folgt die Ferse, gewissermaßen der Knick von der Fersenwand zur Sohle.
Es gibt verschiedene Varianten, um eine Ferse zu stricken. Jede Sockenstrickerin hat da sicherlich ihre Vorlieben. Ich stricke am liebsten die Hufeisenferse. Das ist eine Unterform der Käppchenferse, die am Übergang von der Ferse zur Sohle wie ein Hufeisen ausschaut. Schaut mal genau das Foto an, da kann man es gut sehen. Ich zeige sie euch mal in einer anderen Wolle – und sogar getragen:
Bei der Flauschwolle kann man das Hufeisen allerdings kaum erkennen. Aber die anatomisch rundliche, fußgerechte Fersenform kann man trotzdem deutlich sehen.
Von der Seite betrachtet, sieht man, dass wir den Knick von der Ferse zum Fuß geschafft haben.
Wie man die Hufeisenferse genau strickt, könnt ihr in meinem Blog nachlesen. Deshalb führe ich das hier nicht weiter aus. Ihr könnt natürlich auch eine andere Ferse stricken. Bei Crazypatterns gibt es viele (auch kostenlose) Anleitungen zum Thema Sockenstricken mit verschiedenen Fersenformen.
9. Die Spickelabnahmen
Damit wir den Vorderfuß stricken können, müssen wir erst einmal neue Maschen aufnehmen. Diese nehmen wir aus den seitlichen Rippen der Fersenwand auf. Ihr müsst mal schauen, ob ihr die Rippen besser von der rechten oder von der linken Seite erkennen könnt.
Tipp:
Ich nehme die neuen Maschen immer mit einer hellen, langen Stricknadel der Stärke 2 auf. Mit den dünneren Nadeln lassen sich die Maschen leichter auffädeln. Die hellere (bzw. bei hellen Farben dunklere) Nadel kann man zwischen den Flauschfasern besser erkennen.
Je nach gestrickter Sockengröße fängt die erste geschlossene Runde, die wir stricken, in einer beliebigen Farbe aus dem Knäuel an. Das kann man nicht beeinflussen. Es hätte auch keinen Sinn, den Faden abzuschneiden und neu anzusetzen. Wir werden einfach keine Farbe finden, die mit den Maschen auf dem Vorderfuß, der Fersennadel und den Seitennadeln zusammenpasst. Also müssen wir uns hier überraschen lassen, wie es farblich weitergeht.
Wir stricken die Maschen der Fußnadel, der Fersennadel und die der Seitennadeln fortlaufend in Runden.
In der ersten Runde stricken wir an den Übergängen der einzelnen Nadeln die Maschen jeweils rechts zusammen. Das verhindert, dass dort Löchlein an den Übergängen entstehen. Wir stricken also immer die letzte Masche einer Nadel mit der ersten Masche der nächsten Nadel rechts zusammen. Auch bei Flauschwolle möchten wir keine Löchlein sehen, wenn wir sie beim Tragen dehnen.
Vom Muster her stricken wir im Fußteil die Maschen der Fußnadeln weiter im elastischen straffen Rippenmuster [1 Masche rechts-verschränkt, 1 Masche links]. Die Maschen der Fersennadel und der Seitennadeln stricken wir immer rechts.
Wir machen unsere Spickelabnahmen in jeder zweiten Runde vor und nach der Fußnadel. Das machen wir so lange, bis wir nur noch so viele Maschen auf den Nadeln haben, wie wir gestartet sind. In meinem Fall sind das also 60 Maschen.
Von der Seite geschaut, sieht man deutlich die Spickelabnahmen und wie sich die Socke zum Fuß hin verschlankt.
Tipp:
Wer schlanke Füße hat, könnte auch noch weitere Runden mit Spickelabnahmen (wie vorher gemacht) stricken. So kann man die Socke an den eigenen Fuß genau anpassen.
Wenn wir die Spickelabnahmen beendet haben, können wir die Maschen nach Belieben auf unseren Nadeln verteilen. Ich belasse die Maschen der Fußnadel immer auf einer Nadel, da ich dann weiß, diese Nadel stricke ich im Rippenmuster. Da die Maschen der anderen Nadeln rechts gestrickt werden, teile ich sie gleichmäßig auf 3 Nadeln auf.
10. Der Fuß
Nun ahnt ihr es sicherlich schon, wir stricken artig in Runden das Fußteil. Oben auf dem Fuß läuft bei mir das bewährte Schaft-Muster [1 Masche rechts-verschränkt, 1 Masche links] weiter. Bei den anderen drei Nadeln stricke ich im Muster glatt rechts, also immer nur rechte Maschen.
Wir stricken so lange, bis unser Fußteil lang genug ist. Das findet man am besten durch eine Anprobe heraus. Bei der Ermittlung der Fußlänge kann ich leider auf die Farben keine Rücksicht nehmen, sonst würde die Socke zu kurz oder zu lang.
Wir ziehen unsere Socke also an. Das Fußteil soll jetzt bis zum Beginn des kleinen Zehs reichen. Dort, wo der kleine Zeh beginnt, starten wir mit der Sockenspitze.
Wer die Socken für jemand anderen strickt und keine Anprobe machen kann, muss wieder eine gängige Sockenstricktabelle für die Bändchenferse für 4-fädiges Sockengarn zurate ziehen. Hier ist die Zeile „Fußlänge bis Spitzenbeginn“ entscheidend. Hier wird dann die Gesamtlänge der liegenden Socke mit dem Maßband gemessen. Ihr seht, für meine gestrickte Sockengröße müsste meine Socke jetzt 20 cm lang sein. Da ich aber eine Anprobe gemacht habe, kann ich das ignorieren.
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Damit die zweite Socke später genauso lang wird, wie die erste, müssen wir jetzt leider die gestrickten Runden für den Fuß zählen. Das ist bei dem flauschigen Garn gar nicht so einfach. Wir zählen ab der Maschenaufnahme aus der Fersenwand. Ich zähle bei gutem Licht immer dreimal, um die Zahl eindeutig zu ermitteln. Diese notieren wir uns.
11. Die Spitze
Es gibt verschiedene Sockenspitzen, die man stricken kann. Ich entscheide mich für eine Bändchenspitze, weil sie am besten zu meiner eher rundlichen Zehenform passt.
Tipp:
Ich stricke die Sockenspitze immer mit Nadeln der Stärke 2. Das macht, dass die Maschen enger und feiner werden. Da die Sockenspitze erhöhten Belastungen ausgesetzt ist, entstehen hier gern mal Löchlein. Dem kann man mit engen Maschen entgegenwirken. Wer keine Nadeln der Stärke 2 hat, sollte die Spitze möglichst straff stricken.
Wir verteilen die Maschen gleichmäßig auf die 4 Nadeln unseres Nadelspiels in der Stärke 2. Die erste Runde für die Spitze startet in der Mitte der Fußsohle.
Wir starten mit einer Abnahme-Runde. Bei den Abnahme-Runden machen rechts und links außen sowohl am Oberfuß als auch an der Fußsohle Abnahmen.
In der Abnahme-Runde starten wir mit 1 M rechts, dann stricken wir 2 Maschen rechts verschränkt zusammenstricken. Danach stricken wir weiter rechts, bis wir noch 3 Maschen vor Ende des halben Fußes haben. Dann stricken wir 2 M rechts zusammen. Es folgt 1 Masche rechts. Das Ganze wiederholen wir auf der anderen Seite der Socke. Auf diese Art und Weise haben wir in der Abnahme-Runde 4 Maschen abgenommen.
Nach der Abnahme-Runde folgen x Runden ohne Abnahmen.
Es wechseln sich nun Runden mit Abnahmen und Runden ohne Abnahmen in einem bestimmten Rhythmus ab. Wie dieser Rhythmus genau ausschaut, kann man in einer gängigen Sockenstricktabelle für die Bändchenspitze für jede Größe ablesen.
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Ich muss jede fertige Runde abhaken, sonst komme ich durcheinander. Am Ende haben wir auf jeder Nadel noch 5 Maschen.
12. Finish
Diese übrigen 20 Maschen stricken wir in verkürzten Reihen so lange, bis wir nur noch 10 Maschen haben. Wie das genau gemacht wird, könnt ihr in meinem Socken-Worhshop Teil 3 genau anschauen.
Wir schneiden den Faden ab und fädeln ihn eine Stopfnadel. Dann fädeln wir mit der Nadelspitze alle Maschen von den Nadeln herunter auf den Faden. Wir ziehen den Faden zusammen und führen ihn durch die Mitte nach innen. Wir drehen die Socke um und vernähen den Faden in der Spitze.
13. Die zweite Socke
Da wir zu Beginn der ersten Socke clever waren und uns genau angeschaut haben, mit welcher Farbe wir gestartet sind, können wir das Ganze jetzt wiederholen. Wir suchen uns wieder den Punkt, wo das Dunkelviolett in der Wolle beginnt. Damit starten wir die Socke. Der Schaft beider Socken schaut somit gleich aus.
Auch im Weiteren richten wir uns nach der ersten Socke. Wir stricken den Schaft im gewohnten straffen Rippenmuster. Wir stricken so viele Farbrapporte wie bei der ersten Socke – bei mir sind das also 5 Farbrapporte, bis ich mit der Fersenwand beginne.
Nach dem Schaft stricken wir die Ferse, danach den Spickel und dann den Fuß. Damit der zweite Fuß genauso lang wird wie der erste, können wir uns erst einmal grob an den Farben orientieren. Wir sehen ja, mit welcher Farbe unsere glatt rechts gestrickte Spitze beginnt. Wenn wir also in die Nähe dieser Farbe kommen, zählen wir die gestrickten Runden ab Maschenaufnahme. Beim Erreichen der notierten Rundenzahl stricken wir auch hier mit Nadelstärke 2 die Sockenspitze.
Mit etwas Glück und genügend Konzentration schaffen wir es, dass beide Socken mit der gleichen Farbe enden. Bei mir war das leider nicht ganz so. Ich weiß auch warum. Ich habe die Spitzen der Socken mit unterschiedlichen Nadelstärken gestrickt – einmal mit 2,5 und einmal mit 2. Und dadurch ist eine Spitze eben ein wenig enger gestrickt. Das merkt man beim Tragen nicht, aber natürlich verbraucht das unterschiedlich viel Garn und so endet man unterschiedlich.
Das macht aber gar nichts. Denn so kann man hundertprozentig erkennen, dass die Socken handgestrickt sind! Bei einem späteren Sockenprojekt (Babysocken) habe ich mich aber besser konzentriert und siehe da, die Sockenspitzen enden mit der gleichen Farbe. Das ist aber nur für die Perfektionisten unter euch von Bedeutung.
Das ist übrigens Sockengröße 16/17, niedlich oder?
Man könnte diese wunderbaren Flauschsocken auch einer werdenden Mama zur Geburt schenken. So haben Mama und Baby warme Füße.
Nun wieder zurück zu meinen Socken. Sie gefallen mir sehr gut und bringen 62 g auf die Waage.
Aus dem Rest sind u. a. noch ein Paar 15 g leichte Babysocken entstanden:
14. Finish und Pflege
Da mir meine Flauschsocken passen und gefallen, notiere ich mir ihre Herstellungsdaten. So kann ich sie jederzeit nacharbeiten und muss mir nichts Neues ausdenken. Meinen Socken-Steckbrief mache ich immer elektronisch und lege ihn zusammen mit einem Bild der Wolle und einem Bild der fertigen Socken auf meinem Pc ab. So habe ich über die Zeit ein eigenes Archiv meiner Strickwerke angelegt.
Jetzt darf ich meine Socken erst einmal rundherum betrachten und mein Werk genießen. Dazu gehe ich gleich mal in den Garten und mache eine kleine Fotosession. Bei Tageslicht kann man alles viel besser erkennen.
Wenn die Socken eine Wäsche brauchen, wasche ich sie im Handwaschbecken mit Wollwaschmittel. Keinesfalls darf man Weichspüler verwenden, sonst „verklebt“ man die Oberfläche der Wollfasern und sie verlieren ihre guten Eigenschaften. Meine Socken kommen dann in ein Wäschenetz und werden mit wenigen Umdrehungen geschleudert. Danach werden sie zum Trocknen flach ausgebreitet.
15. In eigener Sache
Das war es für heute. Ich hoffe, euch hat mein Blog Spaß gemacht und euch zum Sockenstricken mit Flauschwolle animiert. Man kann sie für sich oder als Geschenk für einen lieben Menschen stricken. Sie kommen immer gut an und machen viele Jahre Freude und warme Füße.
Wenn ihr meinen Stil mögt und Lust auf mehr kreative Ideen von mir habt, kommt mich gern auf meinem Blog oder in meinem Shop besuchen. Hier gibt es zahlreiche Anleitungen zum Basteln, Häkeln, Stricken, Filzen, Nähen und Handwerken.
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Über einen netten Kommentar oder eine kleine Plauderei hier unter dem Blogbeitrag würde ich mich freuen. Für heute verabschiede ich mich von euch und wünsche gutes Gelingen und viel Freude beim Nachstricken.
Herzliche Grüße von Ina