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Kostenlose Strickanleitung „Schwalbe“ – ein Tuch, das etwas anders ist

Sunday, August 30, 2026

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Liebe Handarbeitsfreundin, lieber Handarbeitsfreund,

heute möchte ich Dir zeigen, wie Du ganz einfach ein wunderschönes Stricktuch mit einer etwas ungewöhnlichen Form stricken kannst.

Mit meiner kostenlosen Strickanleitung gelingt Dir das Tuch „Schwalbe“ auch ohne kompliziertes Muster. Es ist einfach zu stricken und durch seine besondere Form und das schöne Farbspiel des Garns ein echter Blickfang.

Zunächst erzähle ich Dir ein wenig über das Design und die verwendeten Techniken. Wenn Du direkt mit dem Stricken beginnen möchtest, findest Du weiter unten die ausführliche schriftliche Anleitung.


Die Form macht den Unterschied

Schaut man sich auf Pinterest und in den sozialen Medien um, findet man unzählige verschiedene Tuchformen. Besonders verbreitet sind klassische Dreieckstücher, die von unten nach oben gearbeitet werden, und asymmetrische Dreieckstücher. Aber auch Bumerangtücher oder Drachenschals erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Besonderheit des Stricktuchs „Schwalbe“ liegt in seiner Form. Sie erinnert mich an den leicht gegabelten Schwanz einer Schwalbe. Diese besondere Form entsteht durch gezielte Zunahmen an den Seiten und in der Mitte des Tuchs.

Mir gefällt diese Form besonders gut, weil sich das Tuch wunderbar um den Hals legt. Natürlich eignet sich die „Schwalbe“ auch wunderbar als Schultertuch. Wenn Du Dein Tuch jedoch lieber wie einen Schal um den Hals trägst, so wie ich, ist diese Form ideal.


Einfach gestrickt – große Wirkung

Das Tuch wird ausschließlich kraus rechts gestrickt. Du benötigst also keine komplizierten Muster oder ausgefallenen Strickkenntnisse.

Begonnen wird an der unteren Spitze mit einem Anschlag von drei Maschen. Von dort aus wächst das Tuch durch regelmäßige Zunahmen sowohl in die Breite als auch in die Höhe.

Die Zunahmen an den Seiten und in der Mitte sorgen dabei nach und nach für die charakteristische Form der „Schwalbe“.

Das Schöne an dieser Tuchform: Du kannst selbst entscheiden, wann Dein Tuch groß genug ist. Dadurch kannst Du die Größe ganz einfach an Deine Wünsche und an die vorhandene Garnmenge anpassen.

Die Größe

Das von mir gestrickte Modell hat eine Spannweite von ca. 180 cm und eine Tiefe von 55 cm.

Du kannst Dein Tuch „Schwalbe“ aber ganz nach Deinen eigenen Vorstellungen stricken. Hör einfach auf, wenn es die gewünschte Größe erreicht hat.

Dadurch eignet sich das Tuch sowohl als kleines Halstuch als auch als größeres Schultertuch.


Material

Für mein Stricktuch „Schwalbe“ habe ich Rico Creative Wool Tonality verwendet.

  • 200 g = ca. 670 m

  • 50 % Wolle

  • 30 % Polyacryl

  • 20 % Polyamid

  • Nadelstärke: 4 mm

  • Maschenprobe: 10 × 10 cm = 27 Maschen × 18 Reihen

  • waschbar bei 30 °C

  • verwendete Farbe: Pastell

Die Rico Creative Wool Tonality ist eine Wollmischung mit einer schönen Streifenfolge. Dadurch entsteht beim Stricken ganz von selbst ein abwechslungsreiches Farbspiel, ohne dass Du verschiedene Garne miteinander kombinieren musst.

Natürlich kannst Du auch ein anderes Garn verwenden. Wichtig ist lediglich, dass die verwendete Nadelstärke zu Deinem Garn und zu Deiner persönlichen Strickweise passt.

Die angegebene Maschenprobe dient Dir dabei als Orientierung. Je nachdem, wie fest oder locker Du strickst, kann das Ergebnis in Größe und Fall etwas anders ausfallen. Bei diesem Tuch kannst Du meiner Meinung nach aber auch gerne auf eine Maschenprobe verzichten.


Die richtige Rundstricknadel

Ich habe zunächst mit einer kurzen Rundstricknadel mit einer Seillänge von 60 cm begonnen. Später bin ich auf eine längere Rundstricknadel mit einer Seillänge von 80 cm umgestiegen.

Gerade am Anfang ist eine kürzere Rundstricknadel angenehm in der Handhabung. Du musst die Maschen nicht ständig über ein langes Seil hin- und herschieben.

Mit zunehmender Größe des Tuchs wächst allerdings auch die Anzahl der Maschen deutlich an. Dann ist eine längere Rundstricknadel wesentlich bequemer. Andernfalls kann es ganz schön lästig werden, alle Maschen auf einer kurzen Nadel unterzubringen.


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Die Farbe

Die Rico Creative Wool Tonality gibt es in verschiedenen schönen Farbkombinationen. Für mein Stricktuch „Schwalbe“ habe ich die Farbe Pastell ausgewählt.

Mir gefällt besonders, wie die sanften Farbübergänge beim Stricken nach und nach zum Vorschein kommen. Durch die Streifenfolge entsteht ein lebendiges und interessantes Tuch, obwohl Du nur mit einem einzigen Garn arbeitest und nur rechte Maschen strickst.

Natürlich kannst Du auch Deine ganz persönliche Lieblingsfarbe auswählen. „Schwalbe“ kann einfarbig, mit einem Farbverlauf oder mit einem anderen Effektgarn gestrickt werden.

Die Wahl des Materials und die Größe des Tuchs beeinflussen, wie Dein fertiges Tuch später aussieht und fällt.

Vielleicht hast Du noch ein schönes Garn in Deinem Vorrat liegen? Dann ist dieses Projekt eine wunderbare Gelegenheit, es endlich einmal zu verarbeiten.


Pflegehinweise

Das verwendete Garn ist bei 30 °C waschbar.

Bitte beachte bei einem anderen verwendeten Garn immer die jeweiligen Pflegehinweise des Herstellers.


Maschenanschlag: Kreuzanschlag

Für das Tuch „Schwalbe“ beginnen wir mit dem Kreuzanschlag.

Der Kreuzanschlag ist ein klassischer Maschenanschlag und ergibt einen festen, aber dennoch flexiblen Anfang.

Achte darauf, die Maschen nicht zu fest anzuschlagen. Der Anschlag sollte gleichmäßig sein und noch etwas Spiel haben.


Der Knötchenrand

Der Knötchenrand ist besonders einfach: Die erste und die letzte Masche jeder Reihe werden rechts gestrickt.

  • Hinreihe: Erste Masche rechts stricken, anschließend die Maschen nach Anleitung arbeiten und die letzte Masche ebenfalls rechts stricken.

  • Rückreihe: Erste Masche rechts stricken, anschließend die Maschen nach Anleitung arbeiten und die letzte Masche ebenfalls rechts stricken.

Da die Randmaschen in jeder Reihe rechts gestrickt werden, entstehen an der Kante die charakteristischen kleinen Knötchen.

Beim Tuch „Schwalbe“ sind die Randmaschen bereits Bestandteil der angegebenen Maschenzahl und werden entsprechend der Anleitung gearbeitet.


Das Muster

Das gesamte Tuch wird kraus rechts gestrickt.

Du strickst also sowohl in den Hin- als auch in den Rückreihen ausschließlich rechte Maschen.


Die Zunahmen

Die besondere Form der „Schwalbe“ entsteht durch regelmäßige Zunahmen an den beiden äußeren Seiten und in der Mitte des Tuchs.

Dabei werden die Zunahmen in den Hin- und Rückreihen unterschiedlich gearbeitet:

  • In jeder Hinreihe werden insgesamt 4 Maschen zugenommen.

  • In jeder Rückreihe werden insgesamt 2 Maschen zugenommen.

Zunahmen in den Hinreihen

In jeder Hinreihe wird an den beiden äußeren Seiten jeweils 1 Masche mit kfb verdoppelt. Zusätzlich wird in der Mitte des Tuchs vor und nach der mittleren Masche jeweils 1 Umschlag gearbeitet.

Damit entstehen in jeder Hinreihe insgesamt 4 neue Maschen:

2 Maschen durch kfb + 2 Maschen durch Umschläge = 4 Zunahmen

Zunahmen in den Rückreihen

In jeder Rückreihe wird ausschließlich an den beiden äußeren Seiten jeweils 1 Masche mit kfb verdoppelt.

Damit entstehen in jeder Rückreihe insgesamt 2 neue Maschen:

1 Masche durch kfb an jeder Seite = 2 Zunahmen

Durch dieses regelmäßige Wechselspiel von 4 Zunahmen in den Hinreihen und 2 Zunahmen in den Rückreihen wächst das Tuch gleichmäßig und erhält seine besondere Form.


Zunahme außen: kfb

kfb – 1 Masche mit kfb verdoppeln:

Stricke die betreffende Masche zunächst rechts durch das vordere Maschenglied. Lass sie anschließend noch auf der linken Stricknadel liegen.

Stich nun in das hintere Maschenglied derselben Masche ein und stricke daraus eine weitere rechte Masche.

So entstehen aus 1 Masche 2 Maschen.

In der Anleitung wird diese Zunahme immer einheitlich als „1 Masche mit kfb verdoppeln“ bezeichnet.


Zunahmen in der Mitte

Auch in der Mitte des Tuchs werden regelmäßig Maschen zugenommen.

Vor und nach der mittleren Masche wird jeweils 1 Umschlag gearbeitet. Dadurch entstehen die charakteristischen kleinen Löcher in der Mitte des Tuchs.

Am besten markierst Du die mittlere Masche mit zwei Maschenmarkierern.

Setze einen Maschenmarkierer vor die mittlere Masche und einen zweiten danach. Wenn Du beim Stricken die markierte Stelle erreichst, weißt Du sofort, wo die beiden Umschläge gearbeitet werden.

Beim Stricken wandern die Maschenmarkierer einfach weiter, indem Du sie von der linken auf die rechte Nadel hebst.


Ein Sicherheitsfaden kann helfen

Bei größeren Strickprojekten kann ein Rettungs- oder Sicherheitsfaden hilfreich sein.

Wenn Deine Rundstricknadel einen Schlitz im Seil besitzt, kannst Du den Sicherheitsfaden besonders einfach einziehen. Der Faden wird durch den Schlitz geführt und beim Weiterschieben der Maschen durch die komplette Reihe gezogen.

Falls Deine Rundstricknadel keinen solchen Schlitz besitzt, kannst Du den Sicherheitsfaden mithilfe einer Stopfnadel durch alle Maschen einer kompletten Reihe ziehen.

Sollte Dir später ein Fehler auffallen oder solltest Du eine Masche verlieren, kannst Du bis zu diesem Rettungsfaden zurückstricken bzw. die Maschen aufziehen, ohne dass Dir gleich das komplette Tuch verloren geht.

Bei der „Schwalbe“ ist ein Sicherheitsfaden aufgrund des einfachen Musters zwar nicht unbedingt notwendig. Wenn Du aber noch nicht so viel Strickerfahrung hast oder Dich mit dem Zurückstricken schwertust, kann ein Rettungsfaden durchaus beruhigend sein.


Das Abmaschen

Wenn Dein Tuch die gewünschte Größe erreicht hat, werden die Maschen abgekettet.

Für den Abschluss kannst Du zwischen zwei Varianten wählen:

  • klassisches Abmaschen

  • Abmaschen mit Mäusezähnchen, das einen hübschen Picotrand ergibt.


Einfaches Abketten

Stricke zunächst die ersten beiden Maschen rechts.

Nun hebst Du mit der linken Stricknadel die erste gestrickte Masche über die zweite Masche und lässt sie von der Nadel gleiten. Auf der rechten Stricknadel bleibt jetzt nur noch eine Masche übrig.

Stricke die nächste Masche rechts. Wieder hebst Du die Masche, die bereits auf der rechten Nadel liegt, über die gerade gestrickte Masche und lässt sie von der Nadel gleiten.

Diesen Vorgang wiederholst Du bis zum Ende der Reihe:

Eine Masche rechts stricken – die vorherige Masche über die gerade gestrickte Masche heben.

Am Ende bleibt eine Masche auf der rechten Stricknadel. Schneide den Arbeitsfaden ab und ziehe ihn durch die letzte Masche. Ziehe den Faden vorsichtig fest und vernähe ihn später auf der Rückseite des Tuchs.

Wichtig: Nicht zu fest abketten

Gerade bei einem Tuch ist es wichtig, dass die Abkettkante elastisch genug bleibt. Ziehst Du die Maschen beim Abketten zu fest zusammen, kann sich der Rand zusammenziehen und die schöne Form des Tuchs beeinträchtigen.

Ein kleiner Trick hilft dabei: Du kannst zum Abketten eine Stricknadel verwenden, die eine Nadelstärke größer ist als die Nadel, mit der Du das Tuch gestrickt hast.

Wenn Du Dein Tuch beispielsweise mit Nadelstärke 4 mm gestrickt hast, kannst Du zum Abketten eine Nadel mit 4,5 oder 5 mm verwenden. Dadurch werden die Maschen etwas größer und die Abkettkante bleibt schön locker und elastisch.


Ein verspielter Abschluss: Mäusezähnchen

Wenn Du Deinem Tuch einen etwas verspielteren und dekorativeren Abschluss geben möchtest, kannst Du statt des einfachen Abkettens einen Mäusezähnchenrand arbeiten.

Dabei entstehen kleine, regelmäßig angeordnete Zähnchen. Für das Tuch „Schwalbe“ habe ich mich für kleine Mäusezähnchen mit jeweils 4 Maschen Abstand entschieden.

Der Rand wirkt dadurch zart und dekorativ, ohne zu dominant zu werden.

So arbeitest Du den Mäusezähnchenrand

Stricke zunächst die ersten beiden Maschen rechts.

Nun hebst Du die erste Masche über die zweite Masche und lässt sie von der Nadel gleiten.

Das erste Mäusezähnchen

Für das erste Mäusezähnchen werden nun 2 neue Maschen angeschlagen.

Dazu wird jeweils eine neue Masche aus dem Arbeitsfaden gebildet und auf die linke Stricknadel gelegt.

Du stichst mit der rechten Stricknadel zwischen die ersten beiden Maschen, holst Dir den Arbeitsfaden nach vorne und legst die Schlaufe auf die linke Stricknadel.

Das wiederholst Du noch einmal.

Nun liegen 2 neue Maschen auf der linken Stricknadel.

Anschließend werden die zwei neu angeschlagenen Maschen wieder abgekettet.

Stricke dazu die erste neue Masche rechts und hebe anschließend die vorherige Masche über die gerade gestrickte Masche.

Wiederhole diesen Vorgang, bis beide neu angeschlagenen Maschen wieder abgekettet sind.

Kette anschließend auch die 3. Masche ab.

Damit ist das erste kleine Mäusezähnchen entstanden.

Der Abstand zum nächsten Mäusezähnchen

Anschließend strickst Du 4 Maschen rechts und kettest sie wie beim einfachen Abketten ab.

Diese vier Maschen bilden den Abstand bis zum nächsten Mäusezähnchen.

Danach folgt wieder ein Mäusezähnchen:

2 Maschen anschlagen → 3 Maschen abketten → 4 Maschen abketten.

Diesen Ablauf wiederholst Du bis zum Ende der Reihe.

Noch ein kleiner Tipp

Auch beim Mäusezähnchen-Abmaschen solltest Du darauf achten, nicht zu fest zu arbeiten. Der Rand darf sich nicht zusammenziehen. Wenn nötig, kannst Du auch hier eine etwas größere Stricknadel zum Abketten verwenden.

Am Anfang kann das Mäusezähnchen-Abmaschen etwas ungewohnt sein. Wenn Du die ersten beiden Mäusezähnchen gearbeitet hast, wirst Du aber schnell einen Rhythmus finden.

Und dann entsteht Masche für Masche ein kleiner, pfiffiger Mäusezähnchenrand, der dem schlichten, kraus rechts gestrickten Tuch eine verspielte und hübsche Note verleiht.

Wenn Du gerne größere Mäusezähnchen möchtest, kannst Du statt 2 Maschen auch 3 Maschen anschlagen.


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Kostenlose Anleitung für das Stricktuch „Schwalbe“

Das Stricktuch „Schwalbe“ wird in Hin- und Rückreihen gearbeitet. Es beginnt an der unteren Spitze. Durch gezielte Zunahmen wächst es allmählich in die Höhe und Breite. Nach jeder Reihe wird die Arbeit gewendet.

Maschenanschlag

3 Maschen anschlagen


1. Reihe

1 Masche mit kfb verdoppeln, 1 Masche rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, Arbeit wenden.

= 5 Maschen


2. Reihe

2 Maschen rechts, 1 Umschlag, 1 Masche rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen rechts, Arbeit wenden.

= 7 Maschen


3. Reihe

1 Masche rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 1 Masche rechts, 1 Umschlag, 1 Masche rechts, 1 Umschlag, 1 Masche rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 1 Masche rechts, Arbeit wenden.

= 11 Maschen


4. Reihe

1 Masche rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, rechte Maschen bis zur vorletzten Masche, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 1 Masche rechts, Arbeit wenden.

= 13 Maschen


5. Reihe

1 Masche rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 4 Maschen rechts, 1 Umschlag, 1 Masche rechts, 1 Umschlag, 4 Maschen rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 1 Masche rechts, Arbeit wenden.

= 17 Maschen


6. Reihe

1 Masche rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, rechte Maschen bis zur vorletzten Masche, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 1 Masche rechts, Arbeit wenden.

= 19 Maschen


7. Reihe

1 Masche rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 7 Maschen rechts, 1 Umschlag, 1 Masche rechts, 1 Umschlag, 7 Maschen rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 1 Masche rechts, Arbeit wenden.

= 23 Maschen


 

8. Reihe

1 Masche rechts, 1 Masche mit kfb verdoppeln, rechte Maschen bis zur vorletzten Masche, 1 Masche mit kfb verdoppeln, 1 Masche rechts, Arbeit wenden.

= 25 Maschen


Weiterstricken:

Die Reihen 7 und 8 werden stets wiederholt, bis Deine Wunschgröße erreicht ist.

Die sichere Regel lautet:

Hinreihe: 4 Maschen zunehmen
Rückreihe: 2 Maschen zunehmen


 

Die Größe kontrollieren

Da sich auf Deiner Stricknadel die Maschen der beiden äußeren Kanten befinden, ist es gar nicht so einfach, die tatsächliche Größe des Tuchs zu erkennen.

Hier kann Dir eine zweite Stricknadel helfen:

Fädle sie vorsichtig durch die Maschen der letzten Reihe. Nun kannst Du das Tuch etwas ausbreiten und die Größe ganz einfach abmessen.

Du hast keine zweite Stricknadel zur Hand? Kein Problem! Nimm einfach einen langen Faden und fädle ihn durch die Maschen der letzten Reihe. Das ist in der Handhabung zwar ein kleines bisschen kniffliger, funktioniert aber genauso gut.


Der Abschluss

Für den Abschluss kannst Du zwischen zwei Varianten wählen:

klassisches Abmaschen oder Abmaschen mit Mäusezähnchen.

Beide Techniken habe ich weiter oben ausführlich erklärt.

Der Mäusezähnchenrand ist eine schöne Möglichkeit, Deinem Tuch noch einen kleinen pfiffigen Abschluss zu geben. Wenn Du es lieber schlicht magst, ist das klassische Abmaschen natürlich genauso gut geeignet.

Ich habe mein Tuch „Schwalbe“ zum Abschluss gedämpft, damit sich das Maschenbild beruhigt.


Geschafft!

Und schon ist Deine eigene „Schwalbe“ fertig! 

Ich hoffe, Dir hat das Stricken genauso viel Freude gemacht wie mir. Gerade weil das Tuch ausschließlich mit rechten Maschen gestrickt wird, kannst Du Dich ganz entspannt auf die schöne Form und das Farbspiel Deines Garns konzentrieren.

Ob klein und praktisch als Halstuch oder etwas größer zum Umlegen über die Schultern – Du kannst selbst entscheiden, wie Deine „Schwalbe“ aussehen soll. Und vielleicht liegt ja schon das nächste schöne Garn bereit, das nur darauf wartet, zu einem neuen Lieblingstuch zu werden.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Stricken und Tragen Deiner „Schwalbe“!

 

Hier die Zunahmen im Überblick

Hinreihe: +4 Maschen

  • 1 kfb an der linken Außenkante

  • 1 Umschlag vor der Mittelmasche

  • 1 Umschlag nach der Mittelmasche

  • 1 kfb an der rechten Außenkante

Rückreihe: +2 Maschen

  • 1 kfb an der linken Außenkante

  • 1 kfb an der rechten Außenkante

dann ist das mathematisch eine sehr klare und konsequente Konstruktion.

Die Maschenzahlen entwickeln sich dann beispielsweise:

3 → 5 → 7 → 11 → 13 → 17 → 19 → 23 → 25 → 29 → 31 → 35 → 37 → …

Also immer abwechselnd:

+2 / +4 / +2 / +4 / +2 / +4 …

 

Copyright und Weitergabe

Diese Anleitung habe ich mit viel Freude und Herzblut für Dich erstellt. Sie ist mein eigenes Design und unterliegt dem Urheberrecht von Blickfang-Design.

Bitte habe Verständnis dafür, dass die Anleitung – auch in Teilen – nicht kopiert, weitergegeben, veröffentlicht oder verkauft werden darf. Auch eine gewerbliche Nutzung der Anleitung ist nicht gestattet. Du darfst sie selbstverständlich für Deinen persönlichen Gebrauch nutzen und Dein eigenes Tuch nach dieser Anleitung stricken.

Wenn Dir die „Schwalbe“ gefällt und Du die Anleitung gerne mit anderen teilen möchtest, freue ich mich ganz besonders darüber! Das Weiterempfehlen und Teilen meines Blogartikels ist ausdrücklich erlaubt und sogar herzlich willkommen. ? Bitte verlinke dabei einfach auf meinen ursprünglichen Blogartikel, damit auch andere die kostenlose Anleitung dort finden können.

Mit Deinem respektvollen Umgang mit meiner Anleitung unterstützt Du meine Arbeit und hilfst mir dabei, auch in Zukunft neue Ideen und kostenlose Anleitungen mit Dir zu teilen.

Vielen Dank dafür und ganz viel Freude beim Stricken!

Liebe Grüße
Birte von Blickfang-Design

 


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