Mein erster Bobbel ließ sich super verhäkeln - und seitdem liebe ich Bobbel. Neben einigen Schals und Tüchern habe ich auch schon Babydecken und ein Kissen aus Bobbeln gehäkelt.
Der Vorteil von Bobbeln ist, dass man ganz tolle Farbverläufe hat ohne ständig Fäden vernähen zu müssen - das Vernähen mag ich nämlich nicht sonderlich gerne ;-)
Ich fange Bobbel immer mit dem inneren Faden an und habe den Bobbel meist in einem Körbchen am Boden stehen, so dass der Faden beim Häkeln möglichst senkrecht aus dem Bobbel herausgezogen wird.
Es ein paar Punkte, wo man meiner Meinung nach etwas aufpassen sollte:
- nach dem Aufribbeln - hier sollte man schauen, dass man auch wieder alle Fäden des Garns auf der Nadel hat
- wenn man viel ribbelt, das Garn am besten parallel zum Ribbeln aufwickeln - ich hab das Gefühl, dass sich geribbeltes Bobbelgarn schneller verheddert und eher fiese Knoten bildet als andere Garne
- "Bewegen/Transportieren" von Bobbeln, insbesondere wenn schon ein größerer Teil verarbeitet worden ist und nur noch die äußere Ring steht - falls man dann zu unsanft mit ihnen umgeht, hat man schnell Wollkotze - seit dem ersten "Unfall" habe ich meinen "Bobbel in Arbeit" immer in einem Körbchen