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Häkeln als Ruheinsel – Wie bewusste Maschen, liebevolle Routinen und gute Struktur dein Handarbeiten in etwas Kostbares verwandeln, Teil 2

Monday, February 9, 2026

Häkeln als Ruheinsel – Wie bewusste Maschen, liebevolle Routinen und gute Struktur dein Handarbeiten in etwas Kostbares verwandeln, Teil 2

Häkeln mit Ruhe, Geduld und Herz

Jetzt, wo du die Grundlagen gelegt hast – deinen Häkelplatz gefunden, das richtige Projekt gewählt und die Anleitung verstanden hast – geht es in diesem zweiten Teil darum, deine Häkelmomente noch wertvoller zu machen.

Wir schauen gemeinsam darauf, wie du mit kleinen, aber wirkungsvollen Schritten dein Projekt sicher und entspannt zum Leben erweckst: von der Maschenprobe über Geduld mit dir selbst bis hin zum liebevollen Umgang mit Fehlern. Und wir entdecken, wie du deinem Häkeln Bedeutung verleihen kannst, sodass jede Masche mehr ist als nur Wolle – sie wird zu einem kleinen Stück von dir, deiner Geschichte und deiner Intention.

Dieser Teil ist für alle, die Häkeln nicht nur als Handwerk sehen, sondern als Ritual für Ruhe, Freude und Herzenswärme. Lass uns gemeinsam tiefer eintauchen und diese besonderen Momente gestalten.

Diese vier Schritte sind wie die unsichtbaren Stützen deines Häkelwerks.

  • Maschenprobe (Punkt 5): Ein kleiner Aufwand, der später riesige Überraschungen verhindert.

  • Geduld mit dir selbst (Punkt 6): Häkeln ist kein Wettbewerb – dein Tempo ist genau richtig.

  • Troubleshooting (Punkt 7): Fehler, kleine Missgeschicke oder unruhige Maschen gehören dazu – und ich zeige, wie du liebevoll damit umgehst.

  • Häkeln mit Bedeutung – Wolldiamant-Gedanke (Punkt 8): Dein Projekt wird mehr als nur ein Stück Wolle – es wird ein Herzstück, ein Erinnerungsträger, ein Stück von dir selbst.

5. Die Maschenprobe – Kleine Mühe, große Wirkung

Die Maschenprobe ist wohl der Punkt, den die meisten Häkelnden am liebsten überspringen würden. Sie wirkt langweilig, unnötig und zeitaufwendig – vor allem, wenn man endlich mit dem eigentlichen Projekt beginnen möchte.

Doch in Wahrheit ist sie einer der wichtigsten Schritte überhaupt.

Warum ist die Maschenprobe so wichtig?

Jeder Mensch häkelt anders:

  • Manche häkeln fester,

  • manche lockerer,

  • manche sehr gleichmäßig,

  • andere variieren je nach Stimmung.

Selbst wenn du dieselbe Wolle und dieselbe Nadel wie in der Anleitung benutzt, kann dein Ergebnis am Ende eine ganz andere Größe haben – wenn du ohne Maschenprobe startest.

Eine Maschenprobe hilft dir:

  • die richtige Größe zu treffen,

  • Überraschungen am Ende zu vermeiden,

  • und Frust zu verhindern.

Besonders wichtig ist sie bei:

  • Kleidung

  • Decken

  • Tüchern

  • Taschen

  • oder Projekten mit festen Maßen

Wie machst du eine Maschenprobe richtig?

  1. Häkle ein kleines Quadrat (z. B. 10 × 10 cm) mit der angegebenen Nadelstärke.

  2. Zähle dann:

    • Wie viele Maschen auf 10 cm kommen

    • Wie viele Reihen auf 10 cm kommen

Vergleiche das mit den Angaben in der Anleitung.

Was, wenn deine Maschenprobe nicht passt?

Das ist völlig normal.

Dann kannst du:

  • eine größere Nadel nehmen → wenn dein Stück zu klein wird

  • eine kleinere Nadel nehmen → wenn dein Stück zu groß wird

So stellst du sicher, dass dein Projekt am Ende die richtige Größe hat.

Die Maschenprobe als Teil des Prozesses

Statt sie als lästige Pflicht zu sehen, kannst du sie auch als sanften Einstieg in dein Projekt betrachten.

Du lernst:

  • wie sich das Garn verhält,

  • wie sich die Nadel anfühlt,

  • wie gleichmäßig du häkelst.

So startest du viel sicherer und entspannter in dein eigentliches Werk.

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6. Geduld mit dir selbst – Häkeln ist kein Wettbewerb 

In einer Welt, in der alles schnell gehen muss, vergessen wir oft, dass manche Dinge Zeit brauchen – und Häkeln gehört definitiv dazu.

Gerade auf Social Media sieht man oft:

  • perfekte Amigurumis,

  • makellose Decken,

  • wunderschöne Fotos,

  • scheinbar mühelos entstandene Werke.

Doch was man nicht sieht, sind:

  • die aufgetrennten Maschen,

  • die Fehlversuche,

  • die frustrierten Momente,

  • die langen Abende.

1. Dein Tempo ist genau richtig

Jede Häklerin hat ihr eigenes Tempo:

  • Manche häkeln blitzschnell,

  • andere lieber langsam und bedacht.

Beides ist völlig in Ordnung.

Es gibt kein „zu langsam“ oder „zu schnell“ – nur dein persönlicher Rhythmus.

Sag dir bewusst:
„Mein Tempo ist gut genug.“

2. Fehler sind keine Fehler – sondern Teil deines Weges

Fast jede von uns hat schon:

  • die falsche Masche gehäkelt,

  • etwas falsch zusammengenäht,

  • oder mitten im Projekt neu anfangen müssen.

Das ist kein Scheitern – sondern Lernen.

Manchmal entstehen aus „Fehlern“ sogar die schönsten, einzigartigsten Stücke.

Erlaube dir also:

  • schiefe Maschen,

  • Unregelmäßigkeiten,

  • kleine Imperfektionen.

Sie machen dein Werk lebendig und persönlich.

3. Vergleiche rauben dir die Freude

Es ist menschlich, sich mit anderen zu vergleichen – aber beim Häkeln tut es selten gut.

Wenn du merkst, dass du denkst:

  • „Die häkelt viel besser als ich.“

  • „Meine Sachen sehen nicht so schön aus.“

  • „Ich bin nicht gut genug.“

Dann halte kurz inne und erinnere dich:
Du bist nicht hier, um jemand anderem zu gleichen – sondern um deinen eigenen Weg zu gehen.

4. Häkeln als liebevolle Zeit mit dir selbst

Statt dich unter Druck zu setzen, kannst du Häkeln als Geschenk an dich selbst sehen.

Jede Masche sagt:
„Ich nehme mir Zeit.“
„Ich bin geduldig mit mir.“
„Ich darf wachsen.“

Und genau das macht dein Häkeln so wertvoll.

5. Stolz statt Perfektion

Wenn dein Projekt fertig ist, darfst du stolz sein – egal, ob es perfekt ist oder nicht.

Du hast:

  • Zeit investiert,

  • etwas erschaffen,

  • dich durch Herausforderungen gearbeitet,

  • und am Ende etwas Einzigartiges geschaffen.

Und das allein ist wunderschön.

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7. Troubleshooting – Wenn etwas schiefgeht: liebevoll, praktisch und gelassen weiterhäkeln 

Egal, wie erfahren du bist: Es wird Momente geben, in denen dein Häkelprojekt nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast. Maschen stimmen nicht, Formen wirken schief, etwas passt nicht zusammen – oder du bist einfach frustriert.

Und das ist völlig normal.

Statt diese Momente als Scheitern zu sehen, kannst du sie als Teil deines Häkelweges begreifen. Jedes Problem, das du löst, macht dich sicherer, ruhiger und erfahrener. Mit der Zeit wirst du merken: Du gerätst immer seltener in Panik – und immer öfter in eine gelassene Haltung von:
„Okay, ich finde eine Lösung.“

Im Folgenden findest du die häufigsten Probleme – und liebevolle, praktische Wege, damit umzugehen.

Problem 1: Dein Stück wird zu eng oder zu locker

Das ist eines der häufigsten Probleme – besonders bei Amigurumis oder festen Formen.

Woran du es erkennst:

  • Dein Stück zieht sich zusammen wie eine Schüssel → zu eng gehäkelt.

  • Dein Stück wirkt wellig oder labbrig → zu locker gehäkelt.

Was du tun kannst:

1. Nadelgröße anpassen

  • Wird dein Stück zu eng → nimm eine größere Nadel.

  • Wird es zu locker → nimm eine kleinere Nadel.

Schon eine halbe Nadelstärke kann einen großen Unterschied machen.

2. Deine Fadenspannung beobachten
Achte darauf, wie fest du den Faden hältst. Manche Häkelnde ziehen automatisch sehr straff – besonders, wenn sie konzentriert sind.

Versuche bewusst:

  • den Faden etwas lockerer zu führen,

  • deine Hände zu entspannen,

  • und gleichmäßig zu arbeiten.

3. Ein kleines Probestück häkeln

  1. Wenn du unsicher bist, häkle 1–2 kleine Runden und prüfe:

  • Sieht die Form gut aus?

  • Fühlt es sich richtig an?

So vermeidest du, dass du später viel auftrennen musst.

Problem 2: Du verlierst die Maschenanzahl

Gerade bei Amigurumis in Spiralrunden passiert das schnell – und oft merkt man es erst später.

Typische Anzeichen:

  • Dein Stück wird plötzlich schief.

  • Die Form verändert sich unerwartet.

  • Die Rundenzahlen passen nicht mehr zur Anleitung.

So bleibst du auf Kurs:

  1. Maschenmarkierer verwenden – jedes Mal
    Setze zu Beginn jeder Runde einen Markierer. Er ist dein Kompass.

  2. Regelmäßig nachzählen
    Es ist völlig okay, mitten in der Runde kurz anzuhalten und die Maschen durchzuzählen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

  3. Abschnitte abhaken
    Wenn die Anleitung in Runden gegliedert ist, kannst du jede fertige Runde abhaken – so behältst du den Überblick.

  4. Bei Unsicherheit früh reagieren
    Wenn du merkst, dass etwas nicht stimmt, warte nicht zu lange. Je früher du korrigierst, desto weniger musst du auftrennen.

Problem 3: Dein Amigurumi sieht „komisch“ aus

Manchmal häkelst du fleißig – und plötzlich denkst du:
„Irgendwie sieht das nicht richtig aus…“

Das kann viele Gründe haben.

Mögliche Ursachen:

  • Du hast zu locker oder zu fest gehäkelt.

  • Die Zunahmen/Abnahmen sind nicht gleichmäßig verteilt.

  • Du hast versehentlich eine Runde übersprungen.

  • Oder dein Stück ist einfach noch nicht weit genug, um seine Form zu zeigen.

Was hilft:

  • Lege dein Stück kurz zur Seite und schaue später mit frischen Augen darauf.

  • Vergleiche es mit dem Foto aus der Anleitung.

  • Prüfe die letzten 2–3 Runden noch einmal.

Oft klärt sich das Problem schneller, als du denkst.

Problem 4: Du musst auftrennen – und fühlst dich frustriert

Auftrennen gehört zum Häkeln wie Maschen machen. Und trotzdem fühlt es sich oft entmutigend an.

Du denkst vielleicht:
„All die Arbeit war umsonst…“

Doch das stimmt nicht.

Jede Masche, die du gehäkelt hast, hat dich:

  • geübt,

  • sicherer gemacht,

  • und deinem Projekt nähergebracht.

Wie du das Auftrennen leichter machst:

  • Nimm dir Zeit – nicht hektisch ziehen.

  • Nutze eine kleinere Nadel oder Stopfnadel, um den Faden vorsichtig zu lösen.

  • Atme bewusst dabei – betrachte es als Teil deines Prozesses.

Und erinnere dich:
Du trennst nicht zurück – du gehst bewusst einen Schritt neu.

Problem 5: Du verlierst die Motivation

Das passiert selbst den besten Häkelnden. Manchmal fühlt sich ein Projekt einfach zäh an.

Was du dann tun kannst:

  1. Lege es kurz beiseite
    Es ist völlig okay, eine Pause zu machen – Tage oder sogar Wochen.

  2. Häkle etwas Kleines zwischendurch
    Ein Mini-Projekt wie ein Schlüsselanhänger oder ein kleines Herz kann neue Freude bringen.

  3. Erinnere dich an dein Warum
    Frag dich:

  • Warum habe ich dieses Projekt begonnen?

  • Für wen häkle ich es?

  • Was bedeutet es mir?

Oft kehrt die Motivation dann ganz von selbst zurück.

Problem 6: Du verstehst einen Abschnitt der Anleitung nicht

Das ist völlig normal – besonders bei neuen Techniken.

Du kannst:

  • den Abschnitt noch einmal langsam lesen,

  • nach einem Erklärvideo suchen,

  • in Häkelgruppen fragen,

  • oder in den Kommentaren der Anleitung nachsehen.

Die Häkel-Community ist in der Regel sehr hilfsbereit und unterstützend.

Problem 7: Dein Projekt wird anders als geplant – und das ist okay

Manchmal wird dein Werk nicht exakt wie in der Anleitung:

  • Andere Größe

  • Andere Form

  • Andere Wirkung

Und das ist kein Misserfolg – sondern deine persönliche Version.

Vielleicht wird dein Amigurumi:

  • etwas runder,

  • etwas schlanker,

  • oder hat einen ganz eigenen Charakter.

Genau das macht es einzigartig.

Troubleshooting als liebevolle Haltung – statt als Kampf

Statt Probleme als Hindernisse zu sehen, kannst du sie als Einladung betrachten:

  • geduldig zu sein,

  • kreativ zu denken,

  • und freundlich mit dir selbst umzugehen.

Jede Schwierigkeit, die du meisterst, stärkt dein Vertrauen in dich selbst.

Und mit der Zeit wirst du merken:
Du gerätst immer seltener in Stress – und immer öfter in Gelassenheit.

Zusammengefasst – Probleme sind Wegweiser, keine Sackgassen

Beim Häkeln gibt es keine perfekten Wege – nur deinen Weg.

Und dieser Weg ist:

  • manchmal glatt,

  • manchmal holprig,

  • aber immer wertvoll.

Denn am Ende entsteht nicht nur ein Häkelstück – sondern auch ein Stück Wachstum, Geduld und Selbstvertrauen in dir.

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8. Häkeln mit Bedeutung – Der Wolldiamant-Gedanken

Bei Wolldiamant ist Häkeln nie nur Technik, nie nur Handarbeit und nie nur „ein hübsches Ding am Ende“. Es ist immer auch Herzarbeit. Jede Masche trägt eine Intention, jede Figur erzählt – bewusst oder unbewusst – eine Geschichte, und jedes Projekt kann zu einem kleinen Träger von Hoffnung, Trost oder Freude werden.

In einer Welt, in der vieles schnell produziert, schnell konsumiert und schnell wieder weggeworfen wird, steht Wolldiamant für etwas anderes:
für Bewusstheit, Wertschätzung und Sinn.

Wenn du bei Wolldiamant häkelst, erschaffst du nicht einfach ein Objekt – du erschaffst ein Stück Bedeutung.

1. Häkeln als Sprache des Herzens

Nicht jede Geschichte braucht Worte. Manche Geschichten werden mit Fäden erzählt.

Vielleicht kennst du das Gefühl:
Du häkelst an etwas und merkst, wie sich deine Stimmung verändert. Du wirst ruhiger. Weicher. Zärtlicher mit dir selbst. Vielleicht denkst du an eine bestimmte Person oder an einen besonderen Moment.

Dein Projekt wird dann zu einer Art „stiller Botschaft“.

Ein paar Beispiele:

  • Ein Engel kann zu einem Symbol für Schutz werden – vielleicht für dein Kind, für dich selbst oder für jemanden, der gerade durch eine schwere Zeit geht.

  • Ein Kuscheltier kann Trost spenden, wenn Worte fehlen – für ein Kind im Krankenhaus, für ein Trauerndes, für jemanden, der sich einsam fühlt.

  • Ein kleines Amigurumi kann ein Zeichen von Liebe sein – „Ich habe an dich gedacht, ich habe mir Zeit für dich genommen.“

So wird Häkeln zu einer Form der liebevollen Kommunikation – ohne viele Worte, aber mit viel Herz.

2. Wolldiamant: Maschen mit Botschaft

Viele Wolldiamant-Designs sind bewusst so gestaltet, dass sie mehr als nur schön sind.

Sie tragen Themen wie:

  • Vertrauen

  • Hoffnung

  • Geborgenheit

  • Neubeginn

  • Trost

  • Glaube

  • Liebe

Wenn du zum Beispiel ein Amigurumi aus der Wolldiamant-Welt häkelst, ist es nicht nur eine niedliche Figur – es kann dich auch innerlich begleiten.

Vielleicht häkelst du:

  • einen Engel in einer Zeit, in der du dich geschützt wissen möchtest,

  • ein Lamm, wenn du dich nach Sanftheit und Frieden sehnst,

  • oder eine besondere Figur, die dich an Gottes Nähe erinnert.

So wird dein Häkelprojekt zu einem persönlichen Glaubens- oder Herzensanker.

3. Häkeln als spiritueller Raum (ohne Zwang, mit Freiheit)

Für viele Menschen – auch für dich vielleicht – hat Häkeln etwas Spirituelles. Nicht im Sinne von streng oder dogmatisch, sondern sanft, ruhig und persönlich.

Du könntest dein Häkeln zum Beispiel verbinden mit:

  • einem Gebet,

  • einem stillen Dank,

  • einem Wunsch für jemanden,

  • oder einem Bibelvers, der dich gerade begleitet.

Manche häkeln bewusst und denken bei jeder Runde an etwas Gutes – für sich oder für andere.

So wird dein Häkeln zu etwas Heiligem im Alltag – nicht laut, sondern leise und liebevoll.

4. Geschichten häkeln – nicht nur Figuren

Ein zentrales Anliegen von Wolldiamant ist es, Geschichten fühlbar zu machen – besonders auch für Kinder.

Wenn du ein Amigurumi häkelst, kannst du dir überlegen:

  • Welche Geschichte steckt dahinter?

  • Was soll dieses Wesen „sagen“?

  • Welche Botschaft trägt es?

Vielleicht wird daraus:

  • eine kleine Gute-Nacht-Geschichte,

  • ein Ritual (z. B. der „Schutzengel fürs Bett“),

  • oder ein Begleiter für besondere Momente.

So wird dein Häkelwerk nicht nur bespielt – es wird erlebt.

5. Häkeln als Geschenk – mehr als nur ein Gegenstand

Ein selbst gehäkeltes Geschenk ist niemals „nur“ ein Geschenk.

Es ist:

  • deine Zeit,

  • deine Aufmerksamkeit,

  • deine Liebe,

  • deine Geduld.

Wenn jemand ein Wolldiamant-Stück von dir bekommt, bekommt diese Person eigentlich viel mehr als Wolle:
Sie bekommt ein Stück von dir.

Vielleicht erinnerst du dich später:
„Dieses Kuscheltier habe ich in einer schweren Phase gehäkelt.“
Oder:
„Diese Figur ist entstanden, als mein Kind klein war.“

Deine Häkelwerke werden so zu Erinnerungen in greifbarer Form.

6. Dein Projekt als Spiegel deines Weges

Mit der Zeit wirst du vielleicht feststellen:
Deine Häkelprojekte erzählen auch etwas über deinen eigenen Lebensweg.

Du kannst zurückschauen und sehen:

  • welche Farben dich früher angezogen haben,

  • welche Projekte du in bestimmten Lebensphasen gewählt hast,

  • wie du dich handwerklich entwickelt hast.

Jedes Stück ist wie ein kleiner Meilenstein:
„So habe ich damals gehäkelt.“
„So habe ich damals gefühlt.“

Und genau das macht dein Häkeln so wertvoll.

7. Wolldiamant – nicht perfekt, aber echt

Ein wichtiger Gedanke bei Wolldiamant ist:
Es geht nicht um makellose Perfektion – sondern um Authentizität.

Dein Werk darf:

  • kleine Unregelmäßigkeiten haben,

  • nicht exakt wie das Foto aussehen,

  • deinen ganz eigenen Charakter tragen.

Denn genau diese kleinen „Fehler“ machen dein Stück lebendig.

Es ist nicht aus einer Fabrik – es ist aus deinem Herzen entstanden.

8. Zusammengefasst – Häkeln mit Seele

Bei Wolldiamant bedeutet Häkeln:

  • nicht nur Maschen, sondern Bedeutung

  • nicht nur Technik, sondern Herz

  • nicht nur Produkt, sondern Prozess

  • nicht nur Objekt, sondern Geschichte

Du häkelst nicht einfach –
du webst ein Stück deiner Seele in jedes Projekt.

Und genau deshalb ist jedes Wolldiamant-Stück so besonders:
weil es von dir kommt – mit all deiner Kreativität, Liebe und Einzigartigkeit.

 

 

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Mit diesen Grundlagen bist du nun bestens gerüstet, um selbstbewusst und achtsam zu häkeln: Du weißt, wie du Größe und Spannung kontrollierst, wie du geduldig und liebevoll mit dir selbst umgehst, Herausforderungen meisterst und jedem Stück Bedeutung verleihst.

Im nächsten Teil schauen wir uns an, wie du alles Gelernte praktisch im Alltag umsetzt. Wir sprechen darüber, wie du dein Werk fotografierst und präsentierst, wie du deine Fortschritte dokumentierst, wie Häkeln mit Kindern oder wenig Zeit gelingt und wie du die letzten Details meisterst, damit dein Projekt wirklich fertig, stimmig und rund wird.

Teil 3 verbindet Technik, Alltag und Herz – und zeigt dir, wie du aus jedem Häkelmoment ein kleines Erlebnis voller Freude und Bedeutung machen kannst.

Ich hoffe du freust dich auf den 3. Teil.

Teil 1: Häkeln als Ruheinsel – Wie bewusste Maschen, liebevolle Routinen und gute Struktur dein Handarbeiten in etwas Kostbares verwandeln, Teil 1

Teil 3: Häkeln als Ruheinsel – Wie bewusste Maschen, liebevolle Routinen und gute Struktur dein Handarbeiten in etwas Kostbares verwandeln, Teil 3

Wolldiamant: Häkeln - Einzigartige Anleitungen auf Crazypatterns


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