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WissensMaschen: Sommergarne abseits von Baumwolle – 7 spannende Alternativen für luftige Projekte

Sunday, May 24, 2026

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Manchmal muss man etwas einfach lange genug machen, bis man merkt, dass man eigentlich längst bereit für etwas Neues ist.

Bei mir war das irgendwann mit Baumwolle so.

Nicht falsch verstehen – ich habe absolut nichts gegen Baumwolle. Ganz im Gegenteil. Ich habe über viele Jahre unzählige Auftragsarbeiten, Sommertops, Accessoires und leichte Projekte damit gearbeitet.

Baumwolle war für mich automatisch das Sommergarn. Punkt.

Und vielleicht kennst du das selbst.

Sommer?
Dann Baumwolle.

Irgendwann kam ich allerdings an einen Punkt, an dem ich sie ehrlich gesagt einfach nicht mehr sehen konnte. 😄

Vor allem dann nicht, wenn man mitten im Hochsommer wochenlang immer wieder mit denselben Materialien arbeitet. Manche Baumwollgarne wurden schwer, manche trockneten ewig nach dem Waschen, manche hingen sich aus – und manche Projekte hatten einfach nicht diesen luftigen, fließenden Look, den ich mir eigentlich vorgestellt hatte.

Und genau da begann meine kleine textile „Krise“ – oder besser gesagt:
meine Reise in die Materialkunde.

Denn plötzlich merkte ich:
Garn ist nicht einfach Garn.

Es gibt Fasern, die sich kühl anfühlen.
Fasern, die Feuchtigkeit komplett anders aufnehmen.
Fasern, die weich fallen oder strukturiert wirken.
Und Fasern, die sich erst nach dem Blocken plötzlich von ihrer schönsten Seite zeigen.

Ab diesem Punkt war ich ehrlich gesagt verloren. 😂

Denn sobald du beginnst, dich wirklich mit Materialien zu beschäftigen, öffnet sich plötzlich eine ganze Welt voller Eigenschaften, Mischungen, Faserstrukturen und kleiner textile Eigenheiten. Und irgendwann sitzt du freiwillig da und liest über Feuchtigkeitsaufnahme, Fallverhalten und Garnaufbau, als würdest du dich heimlich auf eine geheime Garnprüfung vorbereiten.

Heute liebe ich genau das.

Nicht nur das fertige Projekt – sondern auch die Frage:
Welches Material passt eigentlich wirklich dazu?

Und genau deshalb möchte ich dir heute sieben spannende Sommeralternativen zu Baumwolle zeigen, die vielleicht auch deine Sicht auf Sommergarne ein kleines bisschen verändern.

 


Warum wir im Sommer automatisch zu Baumwolle greifen

Baumwolle hat sich ihren Ruf als Sommergarn natürlich verdient.

Sie ist:

  • angenehm auf der Haut
  • relativ pflegeleicht
  • robust
  • gut verfügbar
  • und für viele Anfänger:innen unkompliziert zu verarbeiten.

Gerade bei:

  • Sommertops
  • Kinderkleidung
  • Accessoires
  • oder Home-Deko

landet Baumwolle deshalb fast automatisch im Einkaufskorb.

Aber:
Baumwolle ist nicht automatisch die perfekte Wahl für jedes Sommerprojekt.

Denn je nach Verarbeitung und Garnwahl kann Baumwolle:

  • relativ schwer werden
  • Feuchtigkeit lange speichern
  • wenig Elastizität besitzen
  • oder sich bei größeren Kleidungsstücken aushängen.

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Vor allem bei lockeren Sommertops oder luftigen Häkelstücken merkst du oft erst nach dem Tragen, wie stark das Material das fertige Projekt eigentlich beeinflusst.

Und genau hier beginnt es spannend zu werden.

Denn sobald du dich einmal näher mit Sommergarnen beschäftigst, merkst du schnell:
Nicht jede Faser verhält sich gleich.

Manche wirken kühlender.
Andere fließender, leichter oder deutlich luftiger.
Und manche verändern sogar die gesamte Wirkung eines Projekts.

Und genau deshalb lohnt es sich manchmal, bewusst über Baumwolle hinauszudenken.

 


1. Leinen – die elegante Sommerdiva

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Leinen gehört für mich zu den faszinierendsten Sommerfasern überhaupt.

Viele schrecken zunächst davor zurück, weil sich Leinen beim Verarbeiten oft etwas trocken oder sogar leicht störrisch anfühlt. Manche Garne wirken anfangs fast „hart“.

Aber genau darin liegt der Zauber.

Denn Leinen verändert sich mit der Zeit enorm:

  • es wird weicher
  • geschmeidiger
  • lebendiger
  • und entwickelt einen wunderschönen natürlichen Fall.

Außerdem wirkt Leinen angenehm kühl auf der Haut und eignet sich perfekt für:

  • Sommertops
  • Tuniken
  • leichte Jacken
  • Tücher
  • oder moderne Oversize-Projekte.

Besonders spannend finde ich, wie hochwertig Maschenbilder mit Leinen plötzlich wirken können. Selbst einfache Muster bekommen oft sofort diesen modernen, ruhigen Minimal-Look, den man sonst eher aus hochwertigen Sommerkollektionen kennt.

Nachteile?

Ja – Leinen verzeiht unregelmäßige Spannung nicht besonders gut. 😄

Dafür belohnt es Geduld mit einem unglaublich edlen Ergebnis.

⭐ Mein persönlicher Eindruck

Leinen war für mich tatsächlich eines dieser Garne, bei denen ich erst lernen musste, dem Material zu vertrauen.

Während des Arbeitens dachte ich oft:
„Hmm… fühlt sich irgendwie trocken an.“

Nach dem Waschen und Tragen kam dann aber plötzlich genau dieser lässige, hochwertige Sommerlook zum Vorschein, den ich heute so liebe.

 


2. Bambus – weich, fließend und überraschend kühl

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Bambusgarn war für mich damals wirklich eine Überraschung.

Viele Bambusgarne fühlen sich unglaublich weich an und besitzen oft diesen feinen, dezenten Glanz, der fertigen Projekten sofort etwas Elegantes gibt.

Gerade bei:

  • Sommertops
  • Schals
  • Babykleidung
  • oder empfindlicher Haut

kann Bambus wunderbar angenehm sein.

Wichtig ist allerdings:
Viele sogenannte „Bambusgarne“ bestehen technisch gesehen aus Bambusviskose. Das bedeutet, dass die Pflanzenfasern chemisch verarbeitet werden.

Das macht Bambus nicht automatisch schlecht – aber es ist gut, den Unterschied zu kennen.

Was ich persönlich besonders mag:
Bambus fällt oft wunderschön fließend und wirkt deutlich leichter als manche klassische Baumwollqualitäten.

Gerade bei lockeren Sommerprojekten entsteht dadurch schnell dieser ruhige, fast schon spa-artige Look, den viele an Bambus so lieben.

Allerdings kann Bambus je nach Mischung auch relativ rutschig sein – besonders beim Stricken merkst du das manchmal deutlich.

⭐ Besonders schön für …

  • fließende Sommertops
  • moderne Minimal-Looks
  • elegante leichte Cardigans
  • weich fallende Tücher
  • sommerliche Layering-Outfits

 


3. Tencel / Lyocell – modernes Sommergarn mit Luxusgefühl

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Tencel beziehungsweise Lyocell gehört für mich zu den interessantesten modernen Fasern überhaupt.

Die Faser wird meist aus Holz gewonnen und besitzt:

  • einen fließenden Fall
  • ein glattes Maschenbild
  • gute Feuchtigkeitsaufnahme
  • und ein sehr angenehmes Hautgefühl.

Viele Projekte wirken damit sofort hochwertiger.

Kennst du diese Tops, die sich fast wie Stoff bewegen?

Genau dort spielt Tencel seine Stärke aus.

Besonders bei moderner Sommermode liebe ich:

  • die Bewegung
  • die Leichtigkeit
  • und diese elegante, fast fließende Oberfläche.

Der Nachteil?

Tencel zeigt Maschen sehr deutlich. Schlampige Spannung? Vergisst das Garn leider nicht. 😄

Aber sauber gearbeitet sehen Projekte damit unglaublich edel aus.

⭐ Warum Tencel so modern wirkt

Tencel beziehungsweise Lyocell gehört für mich zu diesen Materialien, die Projekte sofort ruhiger, hochwertiger und fast ein bisschen „fashioniger“ wirken lassen.

Der fließende Fall, die glatte Oberfläche und diese leichte Bewegung erinnern oft mehr an modernes Stoffdesign als an klassisches Garn.

Gerade bei minimalistischen Sommertops oder klaren Silhouetten entsteht dadurch schnell dieser elegante Slow-Fashion-Look, den viele an Tencel so mögen.

 


4. Hanf – unterschätzt und erstaunlich modern

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Hanf erlebt aktuell völlig zurecht ein kleines Comeback.

Früher hatte Hanf oft den Ruf, kratzig, grob und ziemlich rustikal zu sein.

Moderne Hanfgarne können heute aber überraschend weich und angenehm wirken – besonders in hochwertigen Mischungen.

Hanf punktet vor allem durch:

  • Strapazierfähigkeit
  • gute Temperaturregulierung
  • Langlebigkeit
  • und einen eher trockenen, natürlichen Griff.

Gerade für:

  • Sommertaschen
  • leichte Jacken
  • Home-Deko
  • oder strukturierte Tops

kann Hanf unglaublich spannend sein.

Und optisch?

Hanf besitzt oft diese leicht matte, natürliche Struktur, die Projekte sofort modern, ruhig und fast ein bisschen „organic“ wirken lässt.

Gerade schlichte Designs bekommen dadurch schnell eine hochwertige, fast schon atelierartige Wirkung.

⭐ Eher nichts für …

… Menschen, die beim ersten Versuch absolute Perfektion erwarten.

Hanf lebt oft gerade von seiner natürlichen, leicht unperfekten Struktur – und genau das macht viele Projekte später so modern und charakterstark.

 


5. Seide – Luxus für heiße Tage

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Viele verbinden Seide automatisch mit Winter oder eleganten Tüchern.

Dabei kann Seide gerade im Sommer fantastisch sein.

Denn Seide wirkt:

  • temperaturausgleichend
  • leicht
  • angenehm kühl
  • und unglaublich hochwertig auf der Haut.

Vor allem Seidenmischungen liebe ich für:

  • feine Sommertops
  • leichte Lace-Projekte
  • oder elegante Sommeraccessoires.

Allerdings braucht Seide manchmal etwas Geduld.

Sie kann rutschig sein, Maschen sehr deutlich sichtbar machen und empfindlicher in der Pflege sein.

Aber dieses Gefühl von leichtem, fließendem Sommerstrick?

Dafür ist Seide einfach wunderschön.

⭐ Dieses Garn trägt anders

Seide gehört für mich zu diesen Materialien, die man nicht einfach nur verarbeitet – man erlebt sie irgendwie.

Schon kleine Bewegungen wirken plötzlich weicher, fließender und fast ein bisschen eleganter.

Und genau deshalb verändern Seidengarne oft nicht nur das fertige Projekt, sondern auch die gesamte Stimmung dahinter.

Manche Materialien fühlen sich einfach mehr nach Slow Fashion als nach klassischem Handarbeitsgarn an – und Seide gehört für mich definitiv dazu.

 


6. Viskosemischungen – oft unterschätzt

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Viskose hat manchmal einen etwas unfairen Ruf.

Dabei können gute Viskosemischungen für Sommerkleidung fantastisch funktionieren.

Warum?

Weil sie oft:

  • weich fallen
  • angenehm kühl wirken
  • und luftigen Projekten diese leichte, fließende Bewegung geben, die Sommermode oft erst richtig lebendig wirken lässt.

Gerade in Kombination mit:

  • Baumwolle
  • Leinen
  • Bambus
  • oder Tencel

entstehen oft unglaublich schöne Sommergarne.

Wichtig ist allerdings:
Viskose kann je nach Garngewicht und Projektgröße relativ schwer wirken und sich durch ihren fließenden Fall stärker aushängen.

Deshalb lohnt es sich immer, vorher eine Maschenprobe zu machen – besonders bei größeren Kleidungsstücken.

Ja, ich weiß.
Maschenprobe.
Dieses Thema verfolgt dich irgendwann überall hin. 😊

Aber gerade bei Sommergarnen merkst du oft erst dadurch, wie unterschiedlich sich Materialien wirklich verhalten.

⭐ Kleiner Sommergarn-Tipp

Wenn du dir bei einem Garn unsicher bist, arbeite zuerst nur ein kleines Probestück und trag es tatsächlich kurz auf der Haut oder halte es bei warmem Wetter in der Hand.

Manche Fasern fühlen sich nämlich im Knäuel komplett anders an als später im fertigen Projekt.

Und genau deshalb lohnt es sich manchmal, Materialien nicht nur optisch, sondern wirklich mit den Händen kennenzulernen.

 


7. Papiergarn & pflanzliche Spezialfasern – außergewöhnlich und modern

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Jetzt wird’s interessant.

Denn neben den klassischen Sommerfasern gibt es inzwischen unglaublich viele außergewöhnliche Materialien:

  • Papiergarn
  • Raffia
  • Maisfaser
  • Sojafaser
  • oder Mischungen mit ungewöhnlichen Pflanzenanteilen.

Natürlich eignen sich diese Garne nicht für jedes Projekt.

Aber gerade für:

  • Sommertaschen
  • Hüte
  • Home-Deko
  • Gürtel
  • oder moderne Accessoires

können sie unglaublich cool sein.

Vor allem Papiergarn und Raffia erzeugen oft diese moderne, fast schon architektonische Sommeroptik, die man sonst eher aus Design- oder Interior-Magazinen kennt.

Und genau solche Materialien machen unglaublich viel Spaß, wenn du einmal Lust auf etwas völlig Neues hast.

⭐ Genau deshalb liebe ich Materialexperimente

Ich habe vor Kurzem ein Brillenetui aus Papiergarn gearbeitet – einfach aus Neugier, wie sich das Material tatsächlich verhält.

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Und ehrlich?

Genau solche Experimente machen unglaublich viel Spaß, weil man plötzlich völlig neue Oberflächen, Strukturen und Möglichkeiten entdeckt.

Man beginnt automatisch, Garne nicht mehr nur als „Material“, sondern fast schon als gestalterisches Element zu sehen.

 


Dasselbe Top – völlig anderes Ergebnis

Eine der interessantesten Erkenntnisse in der Materialkunde ist für mich bis heute:

Dasselbe Schnittmuster kann komplett unterschiedlich wirken – nur durch das Garn.

Ein Sommertop aus:
💫 Baumwolle
wirkt oft kompakter und strukturierter.

Dasselbe Top aus:
💫 Tencel
fällt plötzlich weich und fließend.

Mit:
💫 Leinen
bekommt es Struktur, Ruhe und eine fast natürliche Eleganz.

Und:
💫 Bambus
verleiht vielen Projekten diesen leichten Glanz und eine weichere Bewegung.

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Das verändert:

  • den Fall
  • die Bewegung
  • das Gewicht
  • die Luftigkeit
  • und oft sogar die gesamte Stimmung eines Kleidungsstücks.

Und genau deshalb lohnt es sich bei Sommerprojekten, nicht nur nach Farbe zu entscheiden – sondern auch nach Materialgefühl.

Denn manchmal verändert nicht das Muster ein Projekt.
Sondern die Faser, aus der es entsteht.

 


Yarn Substitution – ein Thema für sich

Spätestens an diesem Punkt landest du übrigens fast automatisch beim Thema Yarn Substitution.

Denn sobald du beginnst, Materialien bewusster auszuwählen, stellt sich irgendwann die Frage:

„Kann ich dieses Garn durch ein anderes ersetzen?“

Die Antwort lautet:
Ja – aber eben nicht einfach nur nach Lauflänge und Nadelstärke.

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Denn wichtig sind unter anderem:

  • Gewicht
  • Fall
  • Elastizität
  • Feuchtigkeitsverhalten
  • Faserstruktur
  • und natürlich die Maschenprobe.

Allein darüber könnte man wahrscheinlich problemlos einen eigenen langen Artikel schreiben. 😅

Denn genau hier beginnt plötzlich die eigentliche Materialkunde:
Warum fällt ein Garn weich?
Warum wirkt ein anderes strukturierter?
Und warum verändert dieselbe Anleitung plötzlich komplett ihren Charakter?

Dasselbe gilt übrigens für das Thema Blocken.

Gerade bei Leinen, Seide, Bambus oder Tencel kann Blocken das Maschenbild teilweise komplett verändern.

Manche Garne wirken davor fast unscheinbar – und entfalten ihre eigentliche Schönheit erst nach dem Waschen und Spannen.

Aber das heben wir uns lieber für ein anderes Mal auf.

 


#FunFact – Garn aus Milch, Lotus & Brennnesseln?

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Ja – solche Fasern gibt es wirklich.

Besonders faszinierend finde ich, dass inzwischen sogar Garne aus:

  • Milchprotein
  • Lotusfasern
  • Brennnesseln
  • oder Sojabestandteilen

entwickelt werden.

Manche davon bleiben absolute Nischenprodukte.
Andere tauchen inzwischen tatsächlich regelmäßig in modernen Garnmischungen auf.

Genau solche Materialien zeigen wunderbar, wie kreativ und experimentierfreudig die textile Welt inzwischen geworden ist.

Denn plötzlich besteht Garn nicht mehr nur aus „Wolle oder Baumwolle“ – sondern aus Ideen, Pflanzen, Technologien und völlig neuen Materialkonzepten.

Und genau das macht Materialkunde irgendwann so fesselnd:
Die Welt der Garne ist viel größer, als man am Anfang denkt.

 


Hautgefühl, Sommerhitze & sensible Haut

Gerade im Sommer spielt das Tragegefühl plötzlich eine viel größere Rolle.

Denn manche Fasern:

  • speichern Wärme stärker
  • andere wirken angenehm kühlend
  • manche trocknen schnell
  • und andere bleiben lange feucht.

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Und genau das verändert oft stärker, wie sich ein Projekt anfühlt, als man anfangs denkt.

Auch empfindliche Haut reagiert häufig sehr unterschiedlich auf Materialien.

Während manche Menschen reine Baumwolle lieben, empfinden andere Bambus, Tencel, Seide oder bestimmte Mischungen als deutlich angenehmer auf der Haut.

Gerade bei Sommerkleidung lohnt es sich deshalb oft, nicht nur auf die Optik zu achten – sondern auch darauf, wie sich ein Material tatsächlich trägt.

Und genau deshalb ist es die Zeit wert, bewusst zu experimentieren – selbst dann, wenn du jahrelang immer dieselbe Garnart verwendet hast.

 


Fazit

Baumwolle wird wahrscheinlich immer ihren festen Platz in der Welt der Sommergarne behalten.

Aber manchmal beginnt die spannendste kreative Reise genau dort, wo du dich traust, etwas Neues auszuprobieren.

Vielleicht wird Leinen plötzlich dein neues Lieblingsmaterial.
Vielleicht entdeckst du die fließende Eleganz von Tencel.
Oder du verliebst dich völlig unerwartet in ein Garn, das du vorher niemals ausprobiert hättest.

Denn am Ende verändert nicht nur das Muster ein Projekt.

Manchmal verändert schon die Wahl des Garns:

  • den Fall
  • die Bewegung
  • das Tragegefühl
  • die Stimmung
  • und manchmal sogar die gesamte Geschichte dahinter.

Und genau das macht die Welt der Sommergarne so spannend.

 


Manche Garne tragen nicht nur Maschen in sich – sondern ganze Ideen von Natürlichkeit, Leichtigkeit und einem langsameren, bewussteren Leben.

🧶 Was denkst du über das Thema?
Hast du schon einmal bewusst mit anderen Sommerfasern als Baumwolle gearbeitet?
Vielleicht hast du sogar ein Lieblingsgarn entdeckt, das dich komplett überrascht hat? – ich freue mich sehr über deine Erfahrungen, Ideen und Meinungen in den Kommentaren.

📸 Vielleicht bekommst du ja jetzt Lust, bei deinem nächsten Sommerprojekt einmal etwas Neues auszuprobieren?
Dann erzähl mir unbedingt davon oder zeig dein fertiges Werk – ich liebe es zu sehen, wie unterschiedlich dieselben Materialien und Ideen am Ende wirken können.

✨ Und wenn dir meine Beiträge gefallen, freue ich mich natürlich sehr, wenn du mir hier auf CrazyPatterns folgst, damit du keine neuen Artikel, Ideen und Anleitungen verpasst.

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🧡 Vielleicht entdeckt ihr ja auch noch weitere Beiträge in meinem CrazyPatterns-Blog oder eine passende Anleitung in meinem Shop.

Alles Liebe
Kathrin mit Emma & Muki

Fotos, Designs & Inhalte © Kathrin | stricken-im-trend.com


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