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Socken-Workshop Teil 2: Ferse

Monday, April 13, 2026

Socken-Workshop

Teil 2: Die Ferse

Da ihr diesen Blogbeitrag geöffnet habt, brennt ihr sicherlich schon darauf, zu erfahren, wie es nun mit dem Sockenstricken weitergeht. Macht es euch also gemütlich und haltet die angefangene Socke bereit.  

16. Kurze Rückschau

In Teil 1 meines Socken-Workshops hatten wir das Bündchen und den Schaft der Socke gestrickt:

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Für alle, die erst jetzt einsteigen, liste ich kurz die in Teil 1 ausführlich behandelten Themen auf. Bei Bedarf könnt ihr das eine oder andere Thema gern noch einmal in Ruhe studieren:

  1. Materialien
  2. Die Sockenwolle
  3. Was sagt das Etikett aus?
  4. Welche Stricknadeln eignen sich am besten zum Sockenstricken?
  5. Welche Nadelstärke ist die richtige?
  6. Die Maschenprobe
  7. Wie viel Wolle benötige ich?
  8. Der Maschenanschlag
  9. Wie viele Maschen muss ich anschlagen?
10. Das Bündchen
11. Länge des Bündchens
12. Der Schaft
13. Mein elastisches Rippenmuster für den Schaft
14. Wie lang soll der Schaft sein?
15.  In eigener Sache

Jetzt geht es mit der Ferse weiter.

Damit ihr wisst, was wir am Ende des 2. Teils des Socken-Workshops gemeinsam geschafft haben wollen, gibt es hier ein paar Vorschaubilder. Wir wollen eine Socke mit einer fertigen Ferse haben. So schaut sie von unten und von der Seite aus:

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Die Sockenprofis unter euch haben es vermutlich längst erkannt, es ist eine Hufeisenferse. Sie ist sehr angenehm zu tragen, weil sie an der Auftrittsfläche ganz glatt ist. Und sie ist leicht zu stricken – ich werde euch das gleich Schritt für Schritt zeigen. Bevor wir sie stricken, beschäftigen wir uns kurz ein wenig mit der Theorie. Mit jedem Strickprojekt lernen wir ja dazu – und so schadet ein Blick über den Tellerrand hinaus garantiert nicht. 

17. Welche Fersenform soll ich stricken?

Nach dem Stricken des Schaftes muss man sich überlegen, welche Ferse man stricken möchte. Es gibt sehr viele Sorten Fersen. Wenn man noch nicht viele Socken gestrickt hat, ist man schnell von der Vielfalt überfordert. Deshalb schauen wir uns kurz ein paar Fersen und ihre Besonderheiten an. Vielleicht wollt ihr in eurem nächsten Projekt ja genau diese eine Ferse stricken, die ich heute nicht genauer zeige. Die Sockenprofis kennen sicherlich die meisten von ihnen und haben schon ihren Favoriten gefunden.

Hier ein kurzer Überblick:

  • Die Käppchenferse
    Die Käppchenferse (diese hat meine Oma immer gestrickt) ist ein Klassiker beim Sockenstricken. Sie zeichnet sich durch eine sehr gute Passform, besonders für schmalere Fersen, aus. Die Käppchenferse besteht aus drei Teilen: einer geraden Fersenwand, dem Käppchen, das durch Abnahmen geformt wird, und den Abnahmen für den Zwickel. Sie wird in Hin- und Rückreihen gestrickt.
     
  • Die Bumerangferse
    Die Bumerangferse (sie wird auch gern Jojo-Ferse genannt) ist eine beliebte und einfach zu strickende Ferse. Sie kommt ohne Zwickelabnahmen aus und wird durch verkürzte Reihen gebildet. Es werden praktisch zwei Trapeze gestrickt, die dann die Fersenrundung bilden. Es wird keine Fersenwand gestrickt. Die Bumerangferse passt sich gut an den Fuß an.
     
  • Die Zunahmeferse
    Die Zunahmeferse ist eine anfängerfreundliche Ferse, die durch Zunahmen in Runden einen bequemen Keil formt und ohne Löcher auskommt. Sie wird über die Hälfte der Maschen gearbeitet, indem beidseitig Maschen zugenommen und später in den Reihen wieder abgenommen werden. Das ergibt eine sehr gute Passform, die besonders für Füße mit einem hohen Spann geeignet ist.
     
  • Die Hufeisenferse
    Die Hufeisenferse ist eine besonders bequeme, rund gestrickte Sockenferse. Ihren Namen hat sie von der hufeisenähnlichen Form. Sie ist besonders gut für Menschen geeignet, die breitere Füße und/oder einen hohen Spann haben. Die Ferse/die Fersenwand wird mit verkürzten Reihen gestrickt, um eine anatomisch gute Passform ohne störende Nähte zu erreichen.
     
  • Die Spiralferse
    Eine Spiralferse ist keine klassische Ferse, wie wir alle sie von gängigen Socken kennen. Sie entsteht ganz automatisch, wenn wir die Socke wie einen Schlauch stricken. Schaft, Ferse und Fußteil gehen fließend ineinander über. Es gibt keine extra Ferse, die gestrickt wird. Durch die hohe Dehnbarkeit der gestrickten Spirale, die man meistens aus rechten und linken Maschen strickt, passt sich die Socke ergonomisch dem Fuß an. Allerdings muss man das "Verdrehte" mögen.
     
  • Die Keilferse
    Die Keilferse (oft auch Zunahmeferse genannt) ist eine anfängerfreundliche Fersenart, die durch Zunahmen an der Fersenrückseite einen keilförmigen Spickel formt. Sie wird meist über die Hälfte der Maschen in Runden gestrickt, um mehr Weite für einen hohen Spann zu schaffen. Sie bietet eine gute Passform und ist ideal für breitere Füße geeignet.
     
  • Die Herzchenferse
    Zum Schluss kommt noch etwas für Romantiker. Die Herzchenferse ist eine bequeme, anatomisch geformte Sockenferse, die sich durch ihr herzförmiges Käppchen (das war der Romantik-Touch) unter der Ferse auszeichnet. Sie ist eine Weiterentwicklung der Käppchenferse. Allerdings bietet sie mehr Platz. Das bedeutet, sie ist besonders gut für breite Füße oder Füße mit einem hohen Spann geeignet.
     
  • Weitere Fersen
    Es gibt sicherlich noch viele weitere Fersen und Abwandelungen. Man kann von Sockenpaar zu Sockenpaar alle Varianten ausprobieren, um seinen Favoriten herauszufinden.

Für meine Socken habe ich mich aus der Fülle der Möglichkeiten für die Hufeisenferse entschieden. Deshalb zeige ich euch in meinem Blogbeitrag auch genau diese Variante. Euch steht es natürlich frei, eine andere Ferse zu stricken.

18. Die Hufeisenferse

Das ist praktisch eine Käppchenferse in Hufeisenform. Sie bietet folgende Vorteile:

  • Sie ist ideal für Menschen mit einem höheren Spann. Man kann den Umfang der Socke am Spann durch entsprechend mehr Spickelzunahmen an die individuelle Fußform anpassen.
     
  • Sie hat eine sehr gute Passform und bietet bei Bedarf genügend Platz auch für dickere Füße.
     
  • Die abgerundete, flache Form der Hufeisenferse bietet einen optimalen, breiten Tritt und ist damit besonders gut für Menschen mit breiten Füßen bzw. fülligem Hacken geeignet.
     
  • Sie passt sich gut an die natürliche Fersenform an, ohne zu drücken.
     
  • Sie kann gut mit einer verstärkten Fersenwand gestrickt werden, was die Socken zusätzlich haltbarer macht. Wie das genau geht, zeige ich euch später.

19. Die Fersenwand

Nach dem fertigen Schaft stricke ich nun die Fersenwand. Dafür nutze ich nur die Maschen der Nadeln 1 und 2 – bei mir sind das rein rechnerisch zusammen 34 Maschen. Diese kommen zusammen auf die sog. Fersennadel.

Da ich für meine Ferseneinteilung aber eine spätere Maschenzahl teilbar durch 3 benötige, schiebe ich einfach 1 Masche auf eine der beiden vorderen Fußnadeln. Für die Fersenwand habe ich nun 33 Maschen auf der Fersennadel.

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Auf den beiden Fußnadeln 3 und 4 sind damit zusammen 35 Maschen. Diese beiden Nadeln haben vorerst Pause. Wer befürchtet, dass die Maschen dort beim weiteren Arbeiten herunterfallen könnten, kann auf die Enden der Nadeln Nadelstopper oder einfach ein Stück Kork aufsetzen. 

Tipp:
Wenn man das Schaftmuster oben auf dem Fuß weiterführen möchte, muss man die Maschen so verteilen, dass das Muster symmetrisch ist – also zu Beginn und am Ende der Fußnadel gleich endet.

Wir stricken nur die Maschen auf der Fersennadel in Hin- und Rückreihen.

Startreihe:

Alle Maschen rechts, dann wenden.

Rückreihe:

Wir stricken 2 Maschen rechts, dann weiter alle weiteren Maschen links, bis wir nur noch 2 Maschen auf der Nadel haben. Diese beiden letzten Maschen stricken wir rechts. Dann wenden.

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Hinreihe:

Wir stricken alle Maschen rechts. Dann wenden.

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Die Rück- und die Hinreihe wechseln sich jetzt fortlaufend ab, bis ich die gewünschte Höhe meiner Fersenwand gestrickt habe.

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Rechts und links der Fersenwand sehen wir ein kleines kraus rechts gestricktes Rippenmuster. Das benötigen wir später für die Maschenaufnahme für den Zwickel/Fuß. 

20. Die verstärkte Hufeisenferse

Wenn man möchte, dass die Socken an den besonders beanspruchten Stellen der Ferse dicker sind, kann man eine verstärkte Ferse stricken. Meine Oma hat das früher immer für die Arbeitssocken ihrer erwachsenen Kinder gestrickt. Ihre Füße steckten immer in derben Arbeits- bzw. Sicherheitsschuhen. Die waren auch an der Ferse stabil und steif –und deshalb kam es schon mal vor, dass die Socken deshalb an den Fersen mit der Zeit dünn und fadenscheinig wurden. Vermutlich sahen die Socken für die Arbeitsschuhe deshalb immer etwas anders aus als die Socken für uns Kinder. Leider kann ich meine Oma heute nicht mehr nach Einzelheiten fragen. 

Die verstärkte Ferse wird im Prinzip wie die soeben beschriebene Hufeisenferse gestrickt, nur dass wir die Fersenwand in einem anderen Muster stricken. Hier liegen die Fäden an der beanspruchten Ferse doppelt, man kann sie also nicht so schnell durchscheuern. 

Das Muster mit den verstärkten Maschen startet bei der Fersenwand. In den Hin- und Rückreihen stricke ich die beiden ersten und die beiden letzten Maschen wie gewohnt rechts (= Muster kraus rechts).

In den Hinreihen stricke ich fortlaufend:

[1 Masche rechts, 1 Masche wie zum Linksstricken abheben, der Faden liegt immer hinter der Nadel].

In den Rückreihen stricke ich diesen verstärkten Teil (also außer den jeweils beiden äußeren Maschen) wie gewohnt links.

Ich wiederhole laufend die Hin- und Rückreihe. Hier seht ihr die Vorder- und die Rückseite der verstärkt gestrickten Fersenwand:

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Die verstärkt gestrickte Fersenwand ist sicht- und fühlbar deutlich dicker als die normal gestrickte Fersenwand.

21. Die Höhe der Fersenwand

Die Faustregel für die Höhe der Fersenwand lautet: Wir stricken so viele Reihen, wie wir Maschen auf der Nadel haben, minus 4. Das wären bei mir 33 Maschen minus 4 = 29 Reihen. Das ist allerdings die Formel für einen normalen Spann. Da mein Bruder, für den ich die Socken stricke, aber einen hohen Spann hat, stricke ich für mehr Platz an dieser Stelle 32 Reihen. Die Faustregel für einen höheren Spann lautet somit: Man strickt so viele Reihen, wie man Maschen auf der Nadel hat.

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Zum Zählen eignen sich die kraus rechts gestrickten Randmaschen besonders gut. Bei meinen 32 Reihen sind das also pro Seite 16 Rippen.

Durch die je 2 M rechts am Anfang und Ende der Nadel entsteht seitlich je ein kleiner Knötchenrand. Diesen benötige ich für die spätere Maschenaufnahme für den Zwickel.

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22. Die Fersenkappe

Im nächsten Arbeitsschritt bewegen wir uns um den Knick von der Ferse zur Sohle. Auf meiner Fersennadel befinden sich immer noch 33 Maschen.

Reihe 1
Ich stricke nun zwei Drittel dieser 33 Maschen, also 22 Maschen, rechts. Danach wenden.

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Reihe 2 - Rückreihe
Ich hebe die erste Masche wie zum Linksstricken ab und lege sie auf die rechte Nadel.

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Ich stricke weitere 10 Maschen links. Das sind zusammen 11 Maschen und das mittlere Drittel meiner 33 Fersenmaschen. Es bleiben 11 Maschen auf meiner Nadel übrig, also ein Drittel. Dann wenden.

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Es folgen drei verkürzte Reihen. Da wir immer am Ende einer Reihe abnehmen, macht das zusammen 6 einzelne Reihen.

Reihe 3 – Hinreihe
Ich hebe die erste Masche wie zum Rechtsstricken ab und lege sie auf die rechte Nadel. Ich stricke bis zur Lücke und habe nur noch die Wendemasche auf der linken Nadel. Nun steche ich mit der rechten Nadel in die Masche unter der Wendemasche ein.

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Ich hole die neue Masche hoch und lege sie auf die linke Nadel.

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Jetzt stricke ich die Wendemasche und die hoch geholte Masche zusammen rechts ab. Es folgt noch 1 rechte Masche von den 11 Maschen (das letzte Drittel) auf meiner linken Nadel.

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Das war unsere erste verkürzte Reihe. Und wenden.

Reihe 4 – Rückreihe
Ich hebe die erste Masche auf die rechte Nadel. Ich stricke linke Maschen, bis ich 1 Masche vor der Lücke bin.

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Dann hole ich eine neue Masche aus der Masche unter der Wendemasche hoch und lege sie mir auf die linke Nadel.

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Ich stricke die letzte Masche der Nadel und die hoch geholte Masche links verschränkt zusammen. Der Faden ist vor der Arbeit. Ich steche von hinten nach vorn durch beide Maschen und stricke sie links zusammen ab. Es folgt eine linke Masche von den Seitenmaschen. Dann wenden.

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Reihe 5 bis 8
Ich wiederhole Reihe 3 (Hinreihe) und Reihe 4 (Rückreihe) noch zweimal. Damit hat sich automatisch eine kleine rundliche Wölbung in der Mitte der Ferse gebildet.

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Es geht nun weiter einem Abnahme-Teil

Reihe 9 - Hinreihe
Die erste Masche hebe ich wie zum Rechtsstricken auf die neue Nadel. Ich stricke rechte Maschen, bis ich 1 Masche vor der Lücke bin.

Die eine Masche, die sich noch auf der Nadel befindet, hebe ich ungestrickt auf die rechte Nadel.

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Die nächste Masche (vom linken Drittel) stricke ich rechts. Dann ziehe ich die abgehobene Masche über die zuletzt gestrickte Masche.

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Das war die erste Abnahme durch Überzug. Dann wenden.
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Reihe 10 – Rückreihe
Die erste Masche hebe ich wie zum Linksstricken auf die rechte Nadel. Dann stricke ich linke Maschen, bis ich eine Masche vor der Lücke bin. Ich habe noch 1 Masche auf der Nadel.

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Diese eine Masche stricke ich mit der nächsten Masche links zusammen. Das war die zweite Abnahme durch Zusammenstricken. Wenden.

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Weitere Reihen
Ab hier wiederhole ich die Hin- und Rückreihen mit den Abnahmen:

  • Am Ende einer jeden Hinreihe stricke ich zwei Maschen überzogen zusammen (wie in Reihe 9 beschrieben).
  • Am Ende einer jeden Rückreihe stricke ich zwei Maschen links zusammen (wie in Reihe 10 beschrieben).

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Das Ganze mache ich so lange, bis ich alle Seitenmaschen (also die Maschen rechts und links vom Mittelteil) aufgebraucht habe. Die beiden seitlichen Drittel der Fersenmaschen sind nun mit dem mittleren Drittel der Fersenmaschen verbunden.

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Von unten sieht man deutlich die Hufeisenferse.

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Und so schaut das später beim Tragen aus. Die Hufeisenferse passt perfekt zur natürlichen Form einer Ferse. Das Bild stammt von der zweiten Socke meines Sockenpaares:

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So schaut meine Socke mittlerweile am Stück aus:

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Das soll es für heute gewesen sein. Sicherlich habt ihr alles ganz in Ruhe nachgearbeitet und dürft nun mit Recht stolz auf euer Werk sein. Die Ferse ist nämlich der schwierigste Teil einer Socke. Bündchen, Schaft und Fuß werden ja nur als Schlauch in Runden gestrickt. Aber bei der Ferse muss man um die Ecke kommen. Gerade wegen der Ferse haben sich bislang viele nicht an das Sockenstricken gewagt. Für diejenigen wurden dann vermutlich die Spiralsocken erfunden. Hier strickt man wirklich nur im Kreis. Aber ob diese Schlauchform wirklich einem Fuß, der sich ja im rechten Winkel zum Bein befindet, gerecht wird, mag jeder selbst beurteilen. Es gibt sicherlich auch Liebhaber für diese Sockenvariante. Wer aber beide Varianten stricken kann, kann vergleichen und die auswählen, die am besten passt. 


23. Kleine Vorschau

Im 3. Teil des Socken-Workshops geht es um:

1. Den Zwickel
Hier nehmen wir seitlich aus der Fersenwand Maschen auf. Wir stricken in Runden und nehmen Maschen ab. Dabei verschlankt sich die Socke, bis sie dem Fußumfang entspricht. So schaut das dann aus: 

 

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2. Den Fuß
Hier stricken wir wieder ganz entspannt in Runden ohne Abnahmen. Und zwar so lange, bis wir dort angekommen sind, wo die Spitze unserer Socke beginnen soll. Das ist in der Regel, dort wo unsere kleine Zehe beginnt.

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3. Die Spitze
Als Letztes stricken wir die Sockenspitze. Wir nehmen rechts und links in einem bestimmten Rhythmus Maschen ab, sodass sich die Spitze immer mehr verschlankt.

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Danach dürft ihr zwischen zwei Varianten des Spitzenschlusses wählen:
Bei Variante 1 ziehen wir einfach die letzten 10 Maschen mit der Stopfnadel zusammen. Das schaut dann fertig so aus:

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Oder ihr strickt Variante 2: Hier stricken wir das Bändchen weiter nach vorn bis zur Spitze. Die 4 Maschen des Bändchens treffen sich vorn in der Mitte. Das schaut dann ungefähr so aus:

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So, das war es nun wirklich für heute. Ich hoffe, ihr seid auch bei Teil 3 meines Socken-Workshops wieder dabei.


24. In eigener Sache

Auch heute bedanke ich mich für eure Aufmerksamkeit und eure Zeit, die ihr mit mir verbracht habt. Wenn ihr meinen Stil mögt und Lust auf mehr kreative Ideen aus meiner Wollwerkstattt habt, kommt mich gern auf meinem Blog oder in meinem Shop besuchen. Hier gibt es viele Anleitungen zum Basteln, Häkeln, Stricken, Filzen, Nähen und Handwerken.

Über einen netten Kommentar, ein Dankeschön für die Anleitung in diesem Blog oder eine kleine Plauderei hier unter dem Blogbeitrag würde ich mich freuen. Für heute verabschiede ich mich von euch und wünsche gutes Gelingen und viel Freude beim Nacharbeiten meiner Ideen.

Herzliche Grüße von Ina

 


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