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Häkeln für Anfänger - Tipps und Projektideen

Wednesday, December 3, 2025

Einleitung

Der Einstieg in die Häkelwelt kann wunderschön sein, aber auch ein wenig überfordernd. Es gibt so viele Garne, Nadeln, Anleitungen und Figuren, dass man manchmal gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Genau deshalb möchte ich dir heute zeigen, welche Projekte sich besonders gut für Anfänger eignen, worauf du achten solltest und wie der Start in dein neues Hobby möglichst einfach, entspannt und motivierend wird.

Denn eins ist wichtig: Häkeln soll Spaß machen, vor allem am Anfang. Niemand muss gleich perfekt sein, und jedes kleine Projekt ist ein Erfolg, auf den du stolz sein kannst.

Hauptteil

1. Das passende Projekt finden

1.1 Das beste Format der Anleitung

Ein weiterer wichtiger Punkt für Anfänger ist die Wahl der passenden Häkelanleitung. Wenn du wirklich ganz am Anfang stehst und noch keine oder kaum Erfahrung mit dem Häkeln hast, sind Video-Tutorials oft der beste Einstieg. Dort wird in der Regel jeder einzelne Schritt bildlich gezeigt: wie du die Häkelnadel hältst, wo du einstichst, wie du die Maschen abarbeitest. Man kann jederzeit pausieren, zurückspulen und in seinem eigenen Tempo mitmachen, das nimmt viel Druck heraus und sorgt dafür, dass du die Grundlagen in Ruhe lernen kannst.
Sobald du die wichtigsten Grundmaschen beherrschst und ein Gefühl für das Häkeln entwickelt hast, sind auch schriftliche Anleitungen eine gute Wahl. Für diesen Übergang eignen sich besonders Schritt-für-Schritt-Anleitungen, bei denen zu jeder Runde oder jedem neuen Abschnitt ein erklärendes Foto vorhanden ist. So hast du den Text als Orientierung und gleichzeitig ein Bild, das dir zeigt, wie das Häkelstück an dieser Stelle aussehen sollte.
Wenn du dann schon etwas sicherer bist und die gängigen Begriffe und Abkürzungen kennst, kannst du dich auch an Anleitungen wagen, die größtenteils nur niedergeschrieben sind und nur wenige Bilder enthalten. Solche Anleitungen sind oft kompakter und lassen dir ein bisschen mehr Freiraum, aber sie setzen eben auch voraus, das du bestimmte Maschen häkeln kannst.

1.2 Wichtige Angaben in der Häkelanleitung

In jeder guten Häkelanleitung findest du zu Beginn eine übersichtliche Liste mit allen benötigten Materialien. Diese Angaben helfen dir einzuschätzen, was du brauchst und mit welchem Garn oder welcher Nadelstärke der Designer selbst gearbeitet hat. Du kannst natürlich auch andere Materialien verwenden, doch das bestmögliche Ergebnis erzielst du in der Regel mit genau den Materialien, die in der Anleitung empfohlen werden.
Ebenfalls wichtig ist die Abkürzungsliste, die in keiner guten Anleitung fehlen darf. Dort werden alle Abkürzungen erklärt, die im Projekt vorkommen. So kannst du auf einen Blick prüfen, ob du alle benötigten Techniken bereits beherrschst oder ob du vielleicht noch etwas nachschlagen solltest.
Oft enthält eine Anleitung auch einen Hinweis zum Schwierigkeitsgrad. Anfänger sollten hier unbedingt zur leichtesten Stufe greifen, damit der Einstieg nicht frustrierend wird. Zusätzlich geben viele Designer eine Zeitangabe an, also wie lange man ungefähr für das Projekt braucht. Das ist besonders hilfreich, wenn du wissen möchtest, ob es eher ein kleines, schnelles Häkelprojekt ist oder ob du etwas mehr Zeit einplanen solltest.

1.3 Einfache Formen und kleine Projekte bringen schnelle Erfolge

Figuren oder Dekoteile mit klaren, einfachen Formen sind für Anfänger ideal, weil sie schnell Fortschritte zeigen. Du häkelst ein paar Runden und schon kannst du sehen, wie etwas entsteht. Das motiviert und baut Selbstvertrauen auf.

Anfängerfreundliche Projekte sind zum Beispiel kleine Amigurumis, wie eine Biene oder ein Quadratischer Untersetzer. Diese Designs verzeihen kleine Fehler gut und sehen selbst dann noch süß aus, wenn nicht alles hundertprozentig perfekt ist. Außerdem lassen sich solche Projekte mit nur ein bis zwei Maschenarten häkeln. Und genau das macht sie so anfängerfreundlich.

Für viele ist das Zusammennähen am Anfang der größte Stolperstein. Deshalb eignen sich Projekte, die aus wenigen Teilen bestehen, besonders gut. Ein Körper mit Kopf, mehr braucht es für den Anfang oft gar nicht. Projekte mit vielen Kleinteilen können schnell für Frust sorgen, vor allem wenn man noch nicht weiß, wie man Details sauber befestigt oder wie straff man Fadenreste vernähen sollte. Einfachere Designs helfen dir, diese Schritte in Ruhe zu üben, ohne dich zu überfordern.

Wenn man mit dem Häkeln anfängt, dauert alles automatisch ein bisschen länger. Als Anfänger sollte man eher kleinere Projekte auszuwählen, die nur wenig Zeit in Anspruch nehmen. Ein kleines Tier, ein Schlüsselanhänger oder einen einfachen Untersetzer sind viel motivierender als ein großes, komplexes Projekt, das sich über viele Stunden oder sogar Tage zieht. Große oder sehr detailreiche Projekte können dagegen schnell überfordern, gerade wenn man noch nicht so sicher in den Grundmaschen ist oder sich beim Lesen von Anleitungen noch schwer tut.

Wenn du relativ schnell ein Ergebnis in den Händen hältst, entsteht ein schönes Gefühl von Erfolg. Dieses Erfolgserlebnis motiviert dich, weiterzumachen und Schritt für Schritt deine Fähigkeiten auszubauen. 

2. Die richtigen Materialien wählen

2.2 Die richtige Häkelnadel

Auf fast jeder Garnbanderole steht eine Empfehlung, mit welcher Häkelnadelstärke sich das Garn gut verarbeiten lässt. Diese Angabe ist grundsätzlich hilfreich, aber meiner Erfahrung nach fällt sie oft etwas zu großzügig aus.

Für Amigurumis ist eine etwas kleinere Häkelnadel jedoch meist die bessere Wahl. Ich persönlich greife fast immer zu einer Häkelnadel, die etwa 0,25 bis 0,5 mm kleiner ist als die Empfehlung auf der Garnbanderole. Dadurch werden die Maschen fester und gleichmäßiger, und es entstehen weniger Löcher, durch die später die Füllwatte hindurchschauen könnte. Das macht das Ergebnis insgesamt sauberer, stabiler und schöner.

Für Anfänger, aber auch für erfahrene Häkelfans, eignen sich Häkelnadeln aus Metall mit einem dickeren Griff aus Silikon oder Kunststoff am besten. Diese Nadeln sind leicht ergonomisch geformt und liegen dadurch deutlich angenehmer in der Hand. Der dickere Griff verhindert, dass man die Nadel zu verkrampft hält oder schnell ermüdet, und das Metall sorgt dafür, dass die Maschen sauber und gleichmäßig über die Nadel gleiten.

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2.1 Das richtige Garn

Die Wahl des richtigen Garns kann für Anfänger einen riesigen Unterschied machen. Viele unterschätzen, wie stark das Material beeinflusst, wie leicht oder schwer sich ein Projekt häkeln lässt. Dickere Garne, wie Chenille- oder Baumwollgarne, eignen sich besonders gut, weil die Maschen deutlich sichtbar sind und sich viel leichter greifen lassen. Man sieht sofort, wo man einsticht, und das Häkeln fühlt sich insgesamt kontrollierter an.

Dünne Garne sind hingegen oft zu fummelig und unübersichtlich. Die Maschen sind klein, man verliert leicht den Überblick und gerade Anfänger neigen dann dazu, sich zu verzählen oder in die falsche Masche zu stechen. Auch flauschige Garne, wie man sie für einige Plüschtiere oft sieht, sind nicht ideal für den Einstieg. Sie fühlen sich zwar wunderbar weich an, aber man kann die Maschen kaum erkennen und ohne klare Maschensicht wird Häkeln schnell frustrierend.

Bestimmte synthetische Garne können ebenfalls eine Herausforderung sein, denn sie neigen dazu, leicht zu verfilzen. Gerade wenn man noch nicht so sicher mit der Häkelnadel ist, kann das das Arbeiten unnötig erschweren.

Manche Menschen reagieren empfindlich auf bestimmte Garnarten, vor allem wenn das Garn tierische Fasern enthält, wie z.B. Schafwolle. Sensible Haut kann darauf mit Juckreiz, Rötung oder einem unangenehmen Gefühl reagieren. Wenn du dir unsicher bist oder schon einmal Probleme mit tierischen Fasern hattest, solltest du lieber auf baumwoll- oder synthetische Garne ausweichen, sie sind hautfreundlicher und für die meisten problemlos verträglich.

Wenn man mit dem Häkeln beginnt, ist es besonders wichtig, die Maschen gut erkennen zu können. Dunkles oder schwarzes Garn macht das jedoch sehr schwierig, weil die Maschen kaum sichtbar sind und sich schnell alles ineinander verliert. Das führt oft zu Frust, gerade wenn man noch unsicher ist, wo genau eingestochen werden muss. Für Anfänger eignen sich daher helle, freundliche Farben viel besser. In diesen Farben sind die Maschen klar sichtbar, was das Lernen und Zählen deutlich erleichtert und das gesamte Häkelerlebnis entspannter macht.

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2.3 Der Maschenmarkierer - Was tun, wenn man sich verzählt hat?

Beim Häkeln passiert es schnell, dass man sich verzählt oder nicht auf die angegebene Maschenanzahl kommt. Wichtig ist, zu wissen, wie man solche Fehler erkennt und korrigiert.

Ein Maschenmarkierer kann hierbei unglaublich helfen. Einige setzen ihn in die letzte Masche der Runde, andere in die erste Masche der Runde. Der Markierer zeigt dir genau, wo deine Runde beginnt oder endet, sodass du beim Zählen nicht durcheinanderkommst. Wenn du gerade erst anfängst, kann es außerdem sehr hilfreich sein, in jeder Runde ein kleines Stück Garn in die letzte Masche oder erste Masche der Runde zu legen. Sollte etwas schiefgehen, siehst du genau, wo die Runde endet bzw begonnen hat und kannst dein Häkelstück teilweise auftrennen, ohne den Überblick zu verlieren.

Gerade bei Amigurumis ist es wichtig, am Ende jeder Runde wirklich auf die angegebene Maschenanzahl zu kommen. Wenn die Zahl nicht stimmt, kann sich die Form verschieben und die Proportionen der Figur verändern sich. Deshalb lohnt es sich, jede Runde kurz nachzuzählen und dir die Maschenzahl auf einem kleinen Zettel zu notieren. Wenn du am Ende einer Runde merkst, dass die Maschenanzahl nicht stimmt, solltest du die Runde am besten auftrennen und noch einmal neu häkeln. Manchmal liegt der Fehler sogar in der Runde davor. 

Wenn die Abweichung nur eine Masche beträgt und du nicht das ganze Stück neu beginnen möchtest, kannst du kleine Fehler auch wie folgt ausgleichen:

  • Fehlt eine Masche, häkle am Ende der Runde einfach eine zusätzliche Masche in die letzte Masche.
  • Hast du eine Masche zu viel, nimm am Ende der Runde die letzten beiden Maschen zusammen ab.

Solche „Mini“-Korrekturen sind völlig in Ordnung, solange sie nicht ständig vorkommen und die Form des Amigurumis nicht beeinträchtigt.

3. Was kostet Häkeln eigentlich?

3.1 Alle Materialien einzeln kaufen

Häkeln ist ein Hobby, das man schon mit wenig Geld ausprobieren kann. Gute Häkelnadeln bekommt man bereits für rund 10 Euro im Set, zum Beispiel bei Geschäften wie Tedi. Dort findet man auch kleine Stoffscheren, Maschenmarkierer und Vernähnadeln für die Garnenden, alles zu sehr günstigen Preisen.

Beim Garn sollte man jedoch nicht zu sehr sparen. Hochwertiges Garn macht das Häkeln deutlich angenehmer und sorgt für ein schöneres Ergebnis. Günstiges Garn neigt dazu, sich schneller aufzudröseln, hat öfter Knoten im Knäuel oder fühlt sich unangenehmer an. Ein gutes Baumwoll- oder Chenillegarn aus einem Wollgeschäft oder Fachhandel lohnt sich immer und kostet zwischen 2 und 5 Euro je Knäul.

Füllwatte bekommt man in fast jedem Hobbyladen für ungefähr 4 Euro, während Sicherheitsaugen meist nur in spezialisierten Shops oder Online-Stores erhältlich sind. Ein paar Sicherheitsaugen kosten ungefähr 2 Euro, wobei ganze Sets mit verschiedenen Größen von Sicherheitsaugen bei ungefähr 10 Euro liegen.

Materialien wie, Garn und Füllwatte werden nicht mit einem einzelnen Amigurumi aufgebraucht und reichen so auch für weitere kommende Häkelprojekte. Häkelnadel, Schere und Maschenmarkierer halten Jahre und müssen deswegen gar nicht bis nur sehr selten neu gekauft werden.

Grundsätzlich gibt es alle Materialien auch in gut sortierten Online-Shops wie bei Wollplatz oder Hobbii.

Kostenlose Häkelanleitungen findet man in jeder Form, als Video oder als ausführliche niedergeschriebene Anleitung. Eine der besten Anlaufstellen für hochwertige und seriöse Häkelanleitungen ist Crazypatterns. Hier gibt es eine sehr große Auswahl an den verschiedensten Projekten, viele Bewertungen von anderen Käufern und zahlreiche Anleitungen speziell für Anfänger. Die meisten Anleitungen kosten zwischen 2 und 5 Euro, je nach Umfang und Schwierigkeitsgrad.

Für ein komplettes, einfaches Häkelprojekt, inklusiveZubehör und Anleitung, liegen die Gesamtkosten im Durchschnitt zwischen 20 und 40 Euro. Damit ist Häkeln ein vergleichsweise kostengünstiges Hobby, besonders wenn man es erst einmal in Ruhe ausprobieren möchte.

3.2 Ein Häkelset kaufen

Häkelsets sind eine wirklich gute Möglichkeit, das Hobby ganz unverbindlich auszuprobieren. In den meisten Sets ist bereits alles enthalten, was man für die angegebene Figur braucht. Also Garn, Füllmaterial, Sicherheitsaugen und eine Häkelnadel. Eine kleine Schere und auch eine Vernähnadel sind allerdings nicht immer dabei. Deswegen sollte man sich unbedingt vor dem Kauf informieren, welches Zubehör in dem Set enthalten ist. Dies steht meist auf dem Produkt selber oder in der Produktbeschreibung des Artikels. 

Einige Sets enthalten ein besonderes Garn: ein etwas dickeres „Stoffgarn“, das innen leicht mit Watte gefüllt ist. Es ist schmal genug zum Häkeln, verheddert sich nicht in der Nadel und verleiht dem Amigurumi einen leicht chunky Look. Andere Sets verwenden ein etwas dickeres Baumwollgarn, das sich relativ gut für Anfänger eignet. Bei beiden Varianten kann es allerdings passieren, dass zwischen den Maschen kleine Löchlein entstehen, besonders, wenn man zum ersten Mal häkelt und noch nicht genau weiß, wie fest oder locker man arbeiten sollte. Das ist völlig normal.

Die Art der Anleitung unterscheidet sich von Set zu Set. Manche enthalten eine schriftliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, andere bieten über einen QR-Code ein Video-Tutorial an. Leider ist das auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung nicht immer eindeutig erkennbar. Wer sicher sein möchte, sollte am besten vor dem Kauf beim Hersteller nachfragen.

In vielen Häkelsets wird oft nur eine einzige Technik gezeigt, also genau eine Art, wie man zum Beispiel das Garn hält. Das kann für Anfänger manchmal schwierig sein, denn nicht jede Technik fühlt sich für jede Hand gleich gut an. Wenn du mit der Methode aus dem Set nicht zurechtkommst lohnt es sich, auf YouTube nach alternativen Techniken zu suchen. Dort findest du viele unterschiedliche Varianten, wie man das Garn hält, Maschen arbeitet oder die Spannung kontrolliert. So kannst du herausfinden, welche Technik für dich am angenehmsten ist.

Häkelsets können eine süße Idee sein, besonders als Geschenk oder kostengünstigen und kleinen Einstieg in das neue Hobby. Ein Häkelset kostet meist zwischen 10 und 20 Euro. Wobei eine Schere und evtl eine Vernähnadel seperat dazu gekauft werden müssen.

Aus dem Häkelset bleibt meist nur die Häkelnadel übrig. Das Garn, die Füllwatte und die Sicherheitsaugen sind genau so bemessen, dass es nur für das eine Häkelprojekt reicht.

Worauf du beim Kauf eines Häkelsets achten solltest
Nicht jedes Häkelset hält das, was es verspricht. Deshalb lohnt es sich, auf eine gute Qualität zu achten. 

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Im Beispiel sieht man ein Set, das leider aus sehr günstigen Materialien besteht. Die Häkelnadel ist aus billigem Kunststoff gefertigt und hat raue, unsaubere Kanten, an denen das Garn ständig hängen bleibt. Das macht das Häkeln unnötig schwer und kann schnell frustrieren. Auch das enthaltene Garn ist von minderwertiger Qualität. Es verfilzt beim Arbeiten, drösselt sich auf und bleibt nicht sauber in Form, was für Anfänger besonders herausfordernd ist. Zusätzlich ist oft unklar, welche Art von Anleitung enthalten ist, ob schriftlich, als Video oder wie gut sie überhaupt erklärt ist. All das kann den Einstieg unnötig erschweren.

Darum lohnt es sich, lieber ein hochwertiges Häkelset zu wählen, bei dem Garn, Nadel und Anleitung gut aufeinander abgestimmt sind. Das sorgt nicht nur für ein schöneres Ergebnis, sondern macht das gesamte Häkelerlebnis viel angenehmer.

4. Anfängerfreundliche Projekte für den Einstieg

Im Folgenden liste ich dir ein paar einfache Häkelprojekte auf, die sich besonders gut für Anfänger eignen, vor allem für diejenigen, die bereits erste Grundkenntnisse gesammelt haben und nun ein kleines, motivierendes Projekt suchen.

Amigurumis

  • Kleine Biene
  • Kleines Küken
  • Kleine Maus

Kleidung

  • Schal
  • Mütze
  • Stirnband

Anderes

  • Untersetzer
  • Applikationen
  • Topflappen
  • Granny Squares

Ich habe diese Projekte bewusst ausgewählt, weil sie sich perfekt für den Übergang zwischen absolutem Anfänger und ersten größeren Häkel-Erfolgserlebnissen eignen. Die einfachen Varianten dieser Designs enthalten keine komplizierten Maschenarten und lassen sich schon mit wenigen Grundkenntnissen gut umsetzen. Selbst wenn noch nicht alles perfekt ist oder die Maschen etwas ungleichmäßig sind, entsteht trotzdem ein schönes, motivierendes Ergebnis, das Lust auf mehr macht. Genau solche Projekte helfen, Sicherheit zu gewinnen und Freude am Häkeln zu behalten.

5. Wie findest du das passende Häkelprojekt?

Es gibt unendlich viele Häkelprojekte, von winzigen Schlüsselanhängern bis zu großen Decken. Besonders als Anfänger kann es schwer sein zu entscheiden, womit man starten soll. Ein paar einfache Überlegungen helfen dir, ein Projekt zu finden, das zu dir, deinem Können und deiner aktuellen Motivation passt.

Zuerst solltest du überlegen, was du häkeln möchtest und wie viel Zeit du investieren willst. Kleine Amigurumis oder Dekoanhänger sind ideal, wenn du schnelle Ergebnisse sehen möchtest. Größere Projekte eignen sich eher, wenn du schon etwas sicherer bist und Geduld mitbringst.

Diese Fragen können dir helfen, dein perfektes Projekt zu finden:

  • Was magst du?
  • Wie viel Zeit hast du?
  • Welche Techniken beherrschst du?
  • Was motiviert dich?
  • Welche Materialien hast du da?

Wenn du all das berücksichtigst, findest du schnell Projekte, die dich nicht überfordern, aber trotzdem Spaß machen und dir am Ende ein schönes Ergebnis schenken. Häkel immer das, was dich begeistert, denn das fertige Stück macht doppelt so glücklich, wenn du Freude am gesamten Prozess hattest.

Finde dein perfektes Häkelprojekt – Mini-Test*

Beantworte einfach jede Frage mit A, B oder C. Ganz spontan!

1. Wie viel Zeit möchtest du investieren?
A:
Wenige Stunden
B: Ein Wochenende oder ein paar Abende
C: So viel, wie nötig ist – auch mehrere Tage

2. Wie sicher fühlst du dich im Häkeln?
A: Ich kenne nur die Grundmaschen
B: Ich kann schon Runden, Formen und zusammennähen
C: Ich fühle mich sicher und möchte etwas Anspruchsvolleres probieren

3. Was motiviert dich am meisten?
A: Ein schnelles, süßes Ergebnis
B: Etwas Neues lernen oder meine Technik verbessern
C: Ein größeres Projekt, auf das ich am Ende richtig stolz sein kann

4. Wie viel Geduld hast du beim Häkeln?
A: Ich brauche schnelle Erfolgserlebnisse
B: Mittel – ich mag Fortschritt, aber ich halte durch
C: Viel Geduld – ich liebe lange Projekte

5. Welche Materialien hast du gerade zuhause?
A: Basis-Sachen: Garn, Nadel, Füllwatte
B: Schon etwas mehr Auswahl, vielleicht auch mehrere Farben
C: Eine ganze Garnkiste und viele Zubehörteile

Auswertung:
Überwiegend A → Dein ideales Projekt: Kleine & einfache Projekte

Perfekt für dich sind Mini-Amigurumis bestehend aus bis zu zwei Teilen, Untersetzer oder simple Mützen.

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Überwiegend B → Dein ideales Projekt: Kleine bis mittelgroße Projekte
Du kannst dich an Amigurumis mit bis zu 4 Teilen, Anhänger oder kleinen Körbchen wagen.

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Überwiegend C → Dein ideales Projekt: Anspruchsvollere Häkelstücke
Für dich eignen sich komplexere Amigurumis, Puppen, Cardigans oder Kissenbezüge.

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*Hinweis: Dieser kleine Test ist natürlich nur ein Spaßtest und sollte nicht zu ernst genommen werden. Er dient einfach als Inspiration, um dir eine Idee zu geben, welche Projekte gut zu dir passen könnten. Am Ende zählt immer das, worauf du gerade Lust hast und was deinem aktuellen Können entspricht.

Fazit

Jeder Anfang ist ein bisschen holprig und das ist völlig normal. Auch ich habe damals mit Video-Tutorials begonnen, weil ich die Maschen zuerst sehen musste, um sie wirklich zu verstehen. Schritt für Schritt wurde ich sicherer, habe kleinere Projekte ausprobiert, dann größere, und irgendwann auch schriftliche Anleitungen genutzt.

Das Wichtigste ist, dass du Spaß hast und dich nicht von komplizierten Projekten entmutigen lässt. Mit ein paar Grundkenntnissen, den richtigen Materialien und kleinen, anfängerfreundlichen Projekten kannst du wunderschöne Ergebnisse erzielen. Jeder Fortschritt zählt und jede Masche bringt dich weiter.

Es gibt natürlich noch viele weitere nützliche Tipps für Anfänger. Mein Blogbeitrag soll lediglich ein kleiner Guide für dich sein, welcher dir den Einstieg in das neues Hobby etwas erleichtert.

Schlusswort

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Beitrag zu lesen. Ich hoffe, er konnte dir Mut machen, deinen eigenen Weg ins Häkeln zu finden. Jeder fängt einmal klein an, jeder macht Fehler, und jeder wächst mit jedem Projekt ein Stück weiter.

Wenn du Fragen hast, unsicher bist oder dir ein bestimmtes Thema wünschst, freue ich mich immer sehr über den Austausch in den Kommentaren.

Und falls du nach einem neuen Projekt suchst: In meinem Shop hier auf Crazypatterns findest du viele niedliche Häkelanleitungen. Darunter auch einige, die sich besonders gut für Anfänger eignen, die schon ein paar Grundkenntnisse beherrschen.

https://www.crazypatterns.net/de/store/Silvisunflower

Liebe Grüße Nancy
von Silvisunflower ♡


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